NSU-ProzessDer Fehler des Carsten S.

Er beschaffte die Mordwaffe – doch anders als André Eminger brach er mit der Naziszene. Trotzdem steht er jetzt mit ihm vor Gericht. von 

Als Carsten S. von seiner Vergangenheit eingeholt wurde, so erzählt er es seinem Anwalt, stand er in seiner Küche. Er weinte. Carsten S. konnte nicht glauben, dass da auf einmal wieder diese andere, alte Wirklichkeit war. Die Wirklichkeit, das war doch jetzt sein Leben mit seinem Freund, die gemeinsame Wohnung in Düsseldorf, die Arbeit bei der Aids-Hilfe. Er war doch jetzt Carsten, der Sozialpädagoge. Carsten, der in Schwulenkneipen Kondome und Informationsblätter über HIV verteilte.

13 Jahre zuvor aber war er Carsten aus der rechten Szene von Jena.

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Wenn vom 17. April an Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte vor Gericht stehen, sitzt auch Carsten S. auf der Anklagebank. Der Vorwurf: Beihilfe zum Mord. Er hat damals die Waffe besorgt, eine Česká, Modell 83, Waffennummer 034678, Kaliber 7,65 mit Schalldämpfer und Munition.

Seinem Anwalt Jacob Hösl sowie einem Psychiater und mehreren Ermittlern hat S. von seiner rechtsextremen Vergangenheit erzählt, davon, dass er damit längst abgeschlossen hatte, als er an jenem Tag Anfang November 2011 einen Spiegel TV- Bericht über den NSU sah. Carsten S. kannte die Gesichter, die da auf dem Bildschirm auftauchten. Ihm dämmerte, dass er damals in Jena einen viel größeren Fehler begangen hatte, als er dachte.

Was sollte er jetzt tun? Abwarten? Zur Polizei gehen? Oder hatte das alles doch nichts mit ihm zu tun? Diese Fragen seien ihm durch den Kopf geschossen. Carsten S. spricht mit seinem Freund. Der sagt: "Du brauchst einen Anwalt." Über drei Monate hinweg nähert sich S. daraufhin in Gesprächen mit dem Kölner Verteidiger Jacob Hösl nach und nach seiner eigenen Vergangenheit. S. will auspacken, doch er wartet noch auf den rechten Zeitpunkt. Die Polizei kommt ihm zuvor: Am 1. Februar 2012 gegen sechs Uhr morgens stehen Beamte der GSG 9 vor seiner Wohnung.

33 Jahre alt ist S. heute. Als er die Waffe für Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe besorgte, war er 19 und gehörte seit zwei Jahren zur rechten Szene. In der Verhandlung wird es nun um die Frage gehen, ob S. damit rechnen konnte, dass das Trio Morde plante. Und, wenn das Gericht die Frage bejaht: ob die Tat die eines Jugendlichen oder die eines Erwachsenen war, ob S. also mit maximal zehn Jahren Haft oder mit "lebenslänglich" rechnen muss. Möglicherweise wird es als strafmildernd zählen, dass er ein Geständnis abgelegt hat und erzählt, was er weiß.

Carsten S. lebt heute an einem geheimen Ort, den nicht einmal sein Anwalt und seine Familie kennen. Seine Arbeit hat er verloren. Persönlich kann man nicht mit ihm sprechen, denn er ist in Gefahr. Für die Ermittler ist er eine der wichtigsten Quellen, für die rechte Szene aber ein Verräter.

Carsten S. ist eine tragische Figur. Seine Geschichte ist die eines jungen Mannes, der früh merkt, dass er sich von Jungs angezogen fühlt, und damit überall aneckt. Carsten S. unterdrückt sein Verlangen. Bei den Rechten, von denen es zu der Zeit in Jena viele gibt, spürt er das erste Mal Anerkennung. Es ist eine harte Männerwelt, mit rasierten Schädeln, viel Leder und schwarzen Stiefeln. Es sind die Männer, die ihn anziehen. Die Ideologie, so sagen es frühere Weggefährten, sei ihm nicht so wichtig gewesen.

Carsten S. wurde 1980 in Neu-Delhi geboren, wo der Vater als Außenhandelsvertreter arbeitete. Gegenüber einem Psychiater beschreibt S. ihn als sehr streng. Die Mutter, stets besorgt um die Kinder, konnte sich gegen den Vater offenbar nicht durchsetzen.

Auf die beiden Erwachsenen in seinem Leben kann sich der Junge nicht verlassen, nicht in Neu-Delhi, nicht in Jugoslawien, wo die Familie zwischenzeitlich wohnt, und nicht in Jena, wohin sie zurückkehrt, als Carsten vier ist.

In der Schule wird er gemobbt und als "Mädchen" gehänselt. Carsten S. glaube heute, erzählt sein Anwalt, dass seine Mitschüler merkten, dass er schwul war. Zu Hause wird er gedemütigt. Als er den Film My Private Idaho aufnimmt, in dem es um zwei Stricher geht, nimmt der Vater ihm die Videokassette weg.

Wenn er alleine gewesen sei, habe er an Jungen gedacht, nicht an Mädchen, erzählt er später einem Psychiater. Er habe gehofft, dass das vorbeigeht. Aber es geht nicht vorbei.

Carsten S. macht die mittlere Reife und beginnt eine Lehre zum Fahrzeuglackierer. In der Berufsschule verliebt er sich in einen Mitschüler, der rechts eingestellt ist. Um ihm nahe zu sein, rasiert sich S. den Schädel, kauft sich eine Bomberjacke, eine Armeehose und Springerstiefel. Er besorgt sich Infomaterial der NPD. Im Dunstkreis der Partei findet er mit 17 Jahren endlich Anschluss: bei Jungs, die gemeinsam zu Demos fahren, an der Tanke abhängen, Party machen, Plakate kleben, sich prügeln, die Scheiben einer Dönerbude einwerfen, Musik von den Zillertaler Türkenjägern hören. Dabei mag er viel lieber Technomusik, Abba und Boney M.

Egal. Diese Zeit kommt ihm vor wie ein endloser Klassenausflug mit lauter gut aussehenden jungen Männern. Carsten S. steigt nun schnell auf: zum stellvertretenden Vorsitzenden des NPD-Kreisverbandes Jena und stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jungen Nationaldemokraten. Er mag das einfache Weltbild, das keine komplizierten Fragen nach Identitäten aufwirft, und: Endlich schauen andere zu ihm auf. In Schulungen erklärt er ihnen, was es heißt, rechts zu sein. Für ihn selbst heißt es vor allem: das Schwulsein zurückzudrängen.

Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Beiträgen. Danke, die Redaktion/au

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    daß viele Aussteiger aus der kriminellen Szene, ob Ex-Nazis wie hier oder Ex-Türkenschläger ("Challa") in der Sozialindustrie landen. Zieht es sie besonders dorthin, ist ihre Vergangenheit eine besondere Empfehlung (der verlorene Sohn kehrt zurück), oder bekommt man dort schlichtweg genug Geld zum Leben, ohne eine besondere Ausbildung absolvieren zu müssen? Vielleicht spielen alle drei Gründe gleichzeitig eine Rolle.

  2. daß viele Aussteiger aus der kriminellen Szene, ob Ex-Nazis wie hier oder Ex-Türkenschläger ("Challa") in der Sozialindustrie landen. Zieht es sie besonders dorthin, ist ihre Vergangenheit eine besondere Empfehlung (der verlorene Sohn kehrt zurück), oder bekommt man dort schlichtweg genug Geld zum Leben, ohne eine besondere Ausbildung absolvieren zu müssen? Vielleicht spielen alle drei Gründe gleichzeitig eine Rolle.

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    Am Wahrscheinlichsten ist, dass seine Arbeitsstelle von seiner Vergangenheit schlicht nichts wusste. Solange man nicht für eine Straftat rechtskräftig verurteilt wurde, steht auch nichts im obligatorisch vorzuzeigenden Führungszeugnis.

    Möglich ist aber auch, dass ein Aussteiger aus der Naziszene ein durch Studieren nicht erlernbares Wissen hat, insbesondere was Personen betrifft, die selbst aussteigen wollen. Fraglich wäre dann, warum das die Aids-Hilfe interessieren sollte, da diese soweit bekannt nicht übermäßig von Naziaussteigern aufgesucht wird.

    Ich tippe darauf, dass die Arbeitsstellle nichts wusste, er zudem tatsächlich Interesse daran hatte, seinen eigenen Weg zu den Nazis zu verstehen (wobei er mit Geschichte dann weitergekommen wäre als mit Sozialpädagogik, da Rechtsradikalismus dort wie im Rest dieses Landes stiefmütterlich behandelt wird). Zudem möglich wäre eine Form unbewusster Reue im Sinne eines Dienstes an der Gemeinschaft: früher habe ich terorrisiert, wer mir nicht passte, heute helfe ich ohne Ansehen der Person. Auch möglich: in der Sozialpädagogik arbeiten schätzungsweise eher wenig Nazis, da die Einstellung über kurz oder lang aufliegen würde und eher kaum toleriert wird. Die Tätigkeit schützt also in gewissem Maße vor Kontakt mit anderen Nazis. Hier macht dann auch die Aids-Hilfe als Arbeitsstelle mehr Sinn.

    Nichtsdestotrotz ist das, was er nach der Tat gemacht hat, vollkommen belanglos für das Urteil über ihn.

    Murat Kurnaz mittlerweile eine Karriere in Bremens Sozialindustrie eingeschlagen hat.
    Ich glaube, ein deutsches Phänomen - wer nicht mehr in Gewalt macht, macht eben in Friedfertigkeit. Bezahlt natürlich, nicht ehrenamtlich. Das Amt zahlt.

    erstens für die Leute die da arbeiten, die bekommen Geld für eigentlich nichts tun, und zweitens für die Egozentriker die darüber "austeigen". Meistens Leute die vorher schon von der Presse gepuscht worden sind und dann später als Aussteiger auch. Dann verkaufen sich Bücher , publizieren usw. Die Geheimdienste sorgen dafür das alles in kapitalitischen Verhältnissen bleibt. Widerlich diese bürgerliche Gesellschaft.....

    ein fachabitur und ein studium der sozialpädagogik ist keine "besondere Ausbildung".
    hätte S. vielleicht was männlicheres studieren sollen? irgendwas mintiges? nicht so was 'tuntiges' wie sozial-irgendwas?

    und ohne diese "besondere Ausbildung" hat er dann bei einer Aids-hilfe natürlich die millionen gescheffelt.... schließlich - das wird man ja noch mal sagen dürfen! - sitzen die wahren abzocker in der "Sozialindustrie".

    Doppelposting. Die Redaktion/au

    Szene, ob Ex-Nazis wie hier oder Ex-Türkenschläger ("Challa") in der Sozialindustrie landen. Zieht es sie besonders dorthin[...]?"

    Ja, ich denke das ist es. Die Leute hatten bis dahin kein Leben vom Reißbrett, dann das starke Gefühl sich neu ausrichten zu müssen, zudem sehr detailreiche Einsichten in spezielle Milieus und schließlich die gute Idee, dass sie dort der Allgemeinheit fürderhin maximal behilflich sein können.

    Vermutlich erleichterte ihnen die Entscheidung, in der eher schlecht bezahlten "Sozialindustrie" tätig zu sein, das Gefühl, etwas gut machen zu müssen.

    Stimmt, es fällt auf, dass immer wieder Leute über einen Berufszweig herziehen von dem sie ganz offensichtlich keine Ahnung haben.

    Aus dem Artikel:

    "Er holt das Fachabitur nach, zieht nach Düsseldorf, studiert bis 2007 Sozialpädagogik und engagiert sich bei einer Homosexuellen-Initiative."

    Ein Studium der Sozialpädagogik klingt für Sie also nach einer Tätigkeit ohne besondere Ausbildung.

    Eine Frechheit ist das!

  3. und damit rechnen musste, dass diese Waffe auch eingesetzt wird, werden wir wahrscheinlich hören oder lesen, dass dieser Knabe in seiner schwierugen Kindheit schon immer mit Wasserpistolen gespielt hat. Vermutlich musste er dann auch noch im Kindergarten mal in der Ecke stehen und während seiner Hauptschulzeit hat er einen Eintrag ins Klassenbuch bekommen. Somit ist doch alles hinreichend erkärt und jetzt hat er ja auch eine günstige Sozialprognose.... und somit ist der Freispruch gesichert.

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    Man sollte nicht alles glauben, was man in der Bild oder von deren Lesern hört. Zum einen ist die bayerische Strafjustiz nicht gerade als besonders umgänglich bekannt, zum anderen gibt es bei einem Tatnachweis niemals einen Freispruch. Möglicherweise kann es Bewährung geben, aber nur bei einer Strafe von unter zwei Jahren, was bei Beihilfe zum Mord kaum in Betracht kommt. Ebenfalls der § 60 StGB (Absehen von Strafe) wird nicht angewendet werden.

    Somit kommt es weder zu einem Freispruch noch zu einer Nicht-Freiheitsstrafe (wobei auch Bewährung eine Freiheitsstrafe darstellt...), sondern vermutlich zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5-7 Jahren.

    Es wäre wirklich wünschenswert, wenn juristische Laien mit ihrem Halbwissen weniger Rundumschläge verteilen würden. Damit sind die Medien ausdrücklich mit eingeschlossen.

  4. Man sollte nicht alles glauben, was man in der Bild oder von deren Lesern hört. Zum einen ist die bayerische Strafjustiz nicht gerade als besonders umgänglich bekannt, zum anderen gibt es bei einem Tatnachweis niemals einen Freispruch. Möglicherweise kann es Bewährung geben, aber nur bei einer Strafe von unter zwei Jahren, was bei Beihilfe zum Mord kaum in Betracht kommt. Ebenfalls der § 60 StGB (Absehen von Strafe) wird nicht angewendet werden.

    Somit kommt es weder zu einem Freispruch noch zu einer Nicht-Freiheitsstrafe (wobei auch Bewährung eine Freiheitsstrafe darstellt...), sondern vermutlich zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5-7 Jahren.

    Es wäre wirklich wünschenswert, wenn juristische Laien mit ihrem Halbwissen weniger Rundumschläge verteilen würden. Damit sind die Medien ausdrücklich mit eingeschlossen.

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    Ich habe aber noch eine Frage: Gelten Ihre Ausführungen für Erwachsenenstrafrecht oder Jugendstrafrecht? Für den Angeklagten kommt ja evtl. auch Jugendstrafrecht in Betracht.

    • tb
    • 03. Mai 2013 19:04 Uhr

    Herr S. wusste zum Tatzeitpunkt, dass seine vorsätzlichen Tathandlungen (Besitz und Weitergabe einer dem Waffengesetz unterliegenden Schusswaffe sowie Besitz und Weitergabe eines Schalldämpfers, einem gemäß Waffengesetz verbotenen Gegenstandes) strafbar waren.

    Herr S. hat sich weder damals noch später den Strafverfolgungsbehörden gestellt und sein Täterwissen offenbart.
    Er hat dies auch dann nicht getan als die Medien berichteten, dass Tatwaffe eine CZ war, wie er sie den NSU Mördern lieferte.

    Weder seine sexuelle Orientierung noch sein Nachtatverhalten, Lösen von der Rechten Szene etc. , sind hier relevant. Nicht das Liefern der Waffe fand er anstößig sondern abschätzige Bemerkungen über Homosexuelle.

    Herr S. ist nicht angeklagt, weil er Rechtsextremist war, sondern weil er mit der Lieferung der Waffe Beihilfe zum mehrfachen Mord geleistet hat.

    10 Leserempfehlungen
  5. "Manchmal fängt Rechtsextremismus an, wenn ein schwuler Junge an einem Ort mit vielen Neonazis einsam ist."

    Aber Homosexualität schützt vor Strafe nicht. Im Übrigen halte ich die Hervorhebung seiner sexuellen Präferenzen für nebensächlich auch wenn grundsätzlich der Frage, warum Jugendliche rechtsextreme Ideologien attraktiv finden, zu wenig Beachtung geschenkt wird.

    4 Leserempfehlungen
    • shtok
    • 03. Mai 2013 19:52 Uhr

    ist sicherlich interessant, er kann sich nicht erinnern wann er die mutmasslichen Täter getroffen hat (1997 oder 1998) bzw. (1998 oder 1999) , aber weiß genau, dass die Česká (die es im übrigen nur 55 mal weltweit gab/gibt, wie hoch ist die Warschenlichkeit), die er besorgt hat, die Selbe ist mit der die Taten begangen wurden und hier kommt's, er hat sich natürlich auch die Waffennummer gemerkt, die der Mann Namens Madley natürlich dran gelassen hat.
    Mann kann der Anklage bei solchen "Kronzeugen" nur Glück wünschen.
    Dies auch im Hinblick auf den folgenden Artikel der Turkish Press
    http://www.turkishpress.d...
    wo von drei verschiedenen Český die Rede ist.

    @Autorin
    Bitte erbingen sie, ihr Mitarbeiter Herr Fuchs und die ZEIT den Nachweis, dass diese von Ihnen im Artikel geäußerte Tatsachenbehauptung

    "als der NSU seinen ersten Mord begeht – das Opfer ist der Blumenhändler Enver Şimşek in Nürnberg"

    in einem Gerichtsverfahren bewiesen wurde oder so sie über die notwendigen Beweise verfügen, bitte dem Gericht übergeben, dies würde das Verfahren stark verkürzen.
    Sollte das nicht der Fall sein empfehle ich einfach mal einen Blick in 186, 187 und § 193 StGB mit den möglichen Folgen, sollte das Gericht zu einem anderen Schluss kommen.
    Wie schwer kann es für einen Journalisten/IN / Zeitung sein das Wort mutmasslich zu benutzen, so lange ein Sachverhalt nicht eindeutig bewiesen ist.

    11 Leserempfehlungen
  6. mir kommen da aber die Tränen.
    ...........................

    Er ist und bleibt ein Nazi der kalte Füße bekommen hat. irgend wann war vielleicht die Einsicht in ihm gereift, dass seine Freunde ihn am liebsten gemeinsam mit Juden, Zigeunern, Türken, Sozialdemokraten und allen anderen "Feinden" seines Weltbildes in die Gaskammern gesteckt hätten, weil er ebenfalls als Schwuler zu den Feinden dieser Deutschlandliebhaber gehört. Somit hat sein "Umdenken" wohl eher etwas mit seinem Selbsterhaltungstrieb was zu tun. Aber keineswegs ist es Einsicht gewesen sich von Menschen abzuwenden, die auf Grund ihrer Ideologie zum Abschaum der gesamten Menschheit gehören.

    [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/au

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