OffshoreFlaute im Norden

Der Bau von Offshore-Windparks in der Nordsee stockt. Dadurch kommt die Zulieferindustrie an der Küste in Bedrängnis. von Daniela Schröder

Männer in Schutzmontur sitzen in der riesigen Fabrikhalle auf meterhohen Gerüsten und schweißen an dicken Stahlrohren. Bei Weserwind in Bremerhaven werden dreibeinige Fundamente für Meereswindräder in Serie gefertigt. "Die Produktion läuft auf Hochtouren", sagt Geschäftsführer Dirk Kassen, mit dem Auftrag für einen Nordseewindpark liege das Stahlbauunternehmen voll im Plan.

Doch das aktuelle Projekt ist für das Tochterunternehmen des Stahlkonzerns Georgsmarienhütte das vorerst letzte, es fehlen Anschlussaufträge, und neue Bestellungen sind nicht in Sicht. Den 900 Mitarbeitern des Werks droht deshalb im Herbst eine Entlassungswelle. "Ohne Folgeprojekte werden wir die Zahl unserer Leute erheblich herunterfahren müssen", sagt Kassen.

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Auch andere Bremerhavener Offshoreunternehmen haben angekündigt, dass sie sich in den kommenden Monaten von Hunderten Beschäftigten trennen müssen, weil neue Aufträge fehlen. Ähnliches erleben weitere Städte an der Nordseeküste. In Cuxhaven schließt Ende des Monats ein Hersteller von Windradfundamenten, ein anderer Investor legte seine Pläne für eine neue Fundamentefabrik unlängst auf Eis. In Emden machte unterdessen ein Werk für Windradflügel dicht, und eine ehemalige Werft, die auf Offshorefundamente umgesattelt hatte, musste Insolvenz anmelden.

Es herrscht Flaute statt des erhofften Booms, die junge Branche steckt in der Krise. Mit dem geplanten Ausbau der Offshorewindkraft geht es seit Jahren nur schleppend voran. Bisher liefern Windparks im Meer erst knapp ein Hundertstel der Energie, die sie laut den Plänen der Bundesregierung im Jahr 2030 produzieren sollen.

Verantwortlich ist ein ganzes Bündel von Problemen. Windräder auf hoher See zu installieren ist vergleichsweise schwierig und teuer; die Technologien haben sich unter realen Einsatzbedingungen noch nicht bewährt; Erfahrungen mit Betrieb und Wartung fehlen. Zudem hakte es bisher beim Anschluss der Parks an das Stromnetz auf dem Festland – was wiederum Investoren davon abhält, weitere Projekte anzuschieben.

Den Knackpunkt Netzanbindung versucht die Bundesregierung mit einem verbindlichen Anschlussplan in den Griff zu bekommen. Doch während damit die Aussicht steigt, eine Hürde zu nehmen, stellte die Regierung die nächste selber auf. Nachdem es mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien zuerst nicht schnell genug gehen konnte, sorgte das Kabinett in Berlin mit der Debatte um eine Ökostrombremse und um die Zukunft der gesetzlich geregelten Mindestpreise für erneuerbare Energien nun für maximale Verunsicherung bei den Investoren, klagen unisono Offshore-Akteure und Wirtschaftsförderer in Bremerhaven.

Die deutschen Energiekonzerne RWE und EnBW, die dänische Dong und auch der Oldenburger Stromversorger EWE haben schon die Reißleine gezogen, sie wollen vorerst keine weiteren Windparks in deutschen Gewässern bauen. Wirtschaftlich sei das derzeit viel zu riskant, begründen die Unternehmen ihren Rückzug aus den milliardenschweren Vorhaben. Auch bei Finanzinvestoren liegt das Interesse an Offshorewindparks vor Deutschlands Küste inzwischen bei annähernd null. Wer weiß schon, wann und vor allem wie es mit den Vergütungsregeln für die Erneuerbaren weitergeht? "Derzeit investiert niemand in neue Projekte", sagt Dirk Briese, Leiter des Bremer Marktforschungsinstituts wind:research.

Für den Norden ist das ein herber Schlag. Der klassische Schiffbau liegt am Boden, und auf das Geschäft mit dem Containerumschlag können die Küstenstädte seit der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise auch nicht mehr vertrauen. In der Windkraft vom Meer sah die Region ihre wirtschaftliche Zukunft – Offshore gilt als Jahrhundert-Chance. Im Vertrauen auf die Gültigkeit der avisierten Ziele investierten Kommunen und Länder viele Millionen Euro. Häfen wurden aus- und aufgebaut, um die nötige Infrastruktur zu schaffen; Investitionen flossen in spezielle Transportsysteme oder die Weiterbildung ehemaliger Werftmitarbeiter. Industrielle Produktion am Standort Deutschland – das an der Küste schon fast abgeschriebene Wirtschaftsmodell sollte in neuer Form wiederauferstehen.

Vor allem Bremerhaven setzte auf den erhofften Offshore-Boom. Schon vor mehr als zehn Jahren begann die Stadt mit dem Anwerben von Windkraft- und Stahlbauunternehmen. Bremens kleine Schwester, einst als arme "Fishtown" verspottet, mauserte sich zum deutschen Offshorezentrum. Neben den großen Herstellern Weserwind, Repower, Areva und Powerblades siedelten sich etliche Dienstleister an. Die Fraunhofer-Gesellschaft gründete ein Forschungsinstitut für Windenergie. Es entstanden 3.500 neue Arbeitsplätze – Wirtschaftsforscher rechneten schon mit mindestens 7.000 weiteren Jobs in den kommenden zwei Jahrzehnten.

Dazu müsste der Offshoremarkt voll durchstarten. Doch derzeit sieht es eher nach einer langen Durststrecke aus. Die IG Metall warnt bereits davor, dass an der Küste mehr als 4.000 Arbeitsplätze verloren gehen könnten. Und Thomas Ull, Offshore-Experte der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers, sieht als Folge der politischen Grundsatzdebatte schon "eine Glaubwürdigkeitsflaute, die die Entwicklung in der Branche mindestens zwei oder drei Jahre kosten wird".

Dabei steckt die junge Branche noch mitten in der Aufbauarbeit. Erst mit dem nachhaltigen Ausbau der Windparks können die Unternehmen Erfahrung sammeln und damit auch effizienter arbeiten.

Aber ohne neue Investitionen können Produzenten wie Weserwind ihre Werke nicht auslasten. Sie haben sich auf Offshore spezialisiert, was sollen sie sonst machen? Natürlich schaue er sich auf anderen Märkten im Ausland um, sagt Weserwind-Chef Kassen. "Doch im Moment geht es allein ums Überleben."

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Leserkommentare
    • b4w3f
    • 10. Mai 2013 9:18 Uhr

    Möchten die ersten wieder rufen "unrentable Technik geht nunmal nur mit Subventionen, wir sind aber gegen Subventionen"?

    Stellt sich die Frage wie ohne unsere Landwirtschaft und Automobilindustrie aussähe. Ersteres kann überlebenswichtig sein, zweiteres ist durch den "Dienstwagen" einfach nur dämlich. Aber wie muss Deutschland zur Offshore Windkraft stehen?

    Und RWE soll mal nicht so laut rufen. Die haben in De doch noch nicht ein Windrad gebaut...

    2 Leserempfehlungen
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    • shtok
    • 10. Mai 2013 9:48 Uhr

    sie könnten sich ihr Essen nicht leisten, sie und ihre Familie müssten hungern oder es gäbe Haferbrei Morgens, Mittags und Abends, rspektive billiges aber tlw. verseuchte Lebensmittel aus Asien oder Afrika.
    Wenn in der dt. Landwirtschaft Löhne bezahlt würden, die nahe am dt. Durchschnittsverdienst wären, dann sähe es düster aus.
    Bin übrigens für die Abschaffung, denn dann müssten die Kollegen in D langsam anfangen wirtschaftlich zu arbeiten,aber dann würde erst Gesagtes das Volk aufbringen. Auch würde es nicht mehr soviele Einzelbauern geben und der Maschineneinsatz würde effektiver werden und die Verhandlungsbasis der Genossenschaften wäre hervorragend.

    Zur Automobilindustrie, könnte man drauf verzichten, aber stellen Sie sich dann mal D vor, das süddt. Wirtschaftswunder gäbe es nicht und die Bergbauern würden immer noch das Armenhaus D's sein, da dort ein nicht unerheblicher Teil beider Subventionen in D hingeht.
    Die Arbeitslosigkeit in der goldenen Oase Bayern würde Höchststände feiern.

    @Thema
    Die Solarindustrie fährt gegen die Wand, Biodiesel fährt gegen die Wand und verschwendet Geld an Zertifizierungen von Firmen der Ökoterroristen, die das Papier nicht wert sind und jetzt die Offshore Windkraft und alles in einem Jahr.
    Das was im Bereich EE gerade passiert ist Marktwirtschaft vom Feinsten, Investitionen lohnen nicht mehr, also verlässt man den Markt und der wird bereinigt.

    Das hat der Chef von RWE auf der Hauptversammlung zu den Aktionären gesagt:

    "In diesem Jahr wird RWE Innogy eine Milliarde Euro
    investieren. In den nächsten beiden Jahren jeweils
    500 Millionen Euro. Der Fokus liegt dabei auf neuen Windparks
    an Land und im Meer. Bereits heute sind wir in Deutschland der
    größte Betreiber von Windparks an Land."

    Wie kommen Sie darauf, dass RWE noch kein Windrad errichtet hat?

  1. dann reichts auch beim Solarworld Gründer für ein neues Schloss.

    Dieser Wahnsinn muss doch gestoppt werden, selbst wenn er moralisch gut ist oder wäre.
    Der Fundamentalismus im Anspruch ist die Gefahr für die freie Gesellscahft.
    Genauso wie er wieder beim Kirchentag hervortrat.
    Aus einem romantisieerenden Antikapitalismus ,und ökopaternalismus erwächst eine neue Staatsgläubigkeit , für die der Deutsche ja historisch empfänglcih ist.
    Vllt könnte man ein bisschen mehr Maß halten..oder wie die FAZ schrieb: dem Deutschen scheint der drohende Überstaat erst aufzuallen ,wenn das 120 km /h Schild Gabriels an der Autobahn steht

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    Der Aufbau der Atomkraft war ebenfalls Wahnsinn, subventioniert von vielen Milliarden des Steuerzahlers und gefährlich noch über Jahrtausende.
    Dergleichen ist bei den Alternativen gar nicht möglich; 4 Milliarden eben mal so nur fürs Sichern von Asse, und ein Endlager muss auch noch gefunden werden. Und dann muss abgebaut werden. Was wir kommenden Generationen hinterlassen, ist der reinste Horror und Wahnsinn. Da gehen auch noch hunderte von Milliarden hinein, die jetzt schon teilweise versteckt im Strompreis enthalten sind, was nur keiner weiß, auch die Medien nicht.

  2. Geht es das nicht immer, in einer freien Marktwirtschaft?
    Unternehmerisches Geschick, Risikobereitschaft, Gewinnerwartungen. Nichts ist planbar, sondern von vielen Faktoren abhängig.
    Auch Arbeitnehmer haben kein Anrecht auf dauerhafte, sichere Erträge aus ihrer Arbeit.
    Vieles in diesem Beitrag erinnert an die Planwirtschaft der DDR. 5 Jahrespläne, 10 Jahrespläne usw. Wirtschaftsexperten planten mit mehr Arbeitnehmern in diesem Industriebereich und wahrscheinlich auch mit mehr Gewinn. Soll man jetzt eine Art Abwrackpräme für ältere aber noch gute Windräder gewähren, damit die Windkraftindustrie besser über die runden kommt?
    Je größer Unternehmen werden, um so mehr wird geplant und nichts mehr dem Markt überlassen. Ich finde das durchaus sinnvoll. denn nicht alles und jedes regelt der Markt besser als eine vernünftige Planung.
    Fehleinschätzungen sind Teil der Marktwirtschaft. Wo Gewine winken drohen auch Verluste. Wer das nicht will, sollte versuchen ins Beamtenverhältnis zu kommen und nicht Unternehemer werden.

    2 Leserempfehlungen
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    und wenn man die Qualifikation so mancher modernen JOURnalisTINNEN sieht, dann kann man shcon Angst bekommen, welche ökosoziale Zukunft uns da hingeschrieben wird.
    Hoffen wir, dass es keinen ökologischen Moraletatismus geben wird..
    NAtürlich ist der Staat unterfinanziert, wenn er zigfach Subventionen in unrentable Energiequellen stecken muss.
    Das Stimmvieh aus diesen Industrien nimmt man natürlich gerne mit- udn das wählt dann Rotgrün

    • b4w3f
    • 10. Mai 2013 9:33 Uhr

    Was glauben Sie, ist Energiewirtschaft?
    Wenn etwas Planwirtschaft benötigt, dann ist es diese. Es ist ungemein wichtig genau zu planen wo was eingespeißt wird, wo wie viel verbraucht wird, wo ausgebaut werden muss. Bisher fiel die Planwirtschaft in der Energiewirtschaft nicht so auf, da eigentlich nur 2-4 Konzerne mitmachten, den Markt unter sich aufteilten und dann Kraftwerke so bauten und planten das es passte. Aber auch das großteils mit Subventionen.
    Wenn die Energieverorgung geändert werden soll, kann nicht einfach eine Firma ins Blaue bauen. Das geht technisch nicht. Das geht technisch, wenn sich Hansmeier eine 4kW Solaranlage auf das Dach setzt, aber es geht schon nicht mehr wenn sich Stadtteil 17 insgesamt 400kW auf das Dach setzt. Da spielt der 10/0,4kV-Trafo nicht mehr mit. Wenn genügend Trafos aungepasst sind, spielt der 110/10kV Trafo nicht mehr mit. Die ganze Infrastruktur ist für variable Energieflüsse nicht gedacht. Brauchte man auch nicht. Aber das ohne Planwirtschaft zu ändern ist Käse.

  3. und wenn man die Qualifikation so mancher modernen JOURnalisTINNEN sieht, dann kann man shcon Angst bekommen, welche ökosoziale Zukunft uns da hingeschrieben wird.
    Hoffen wir, dass es keinen ökologischen Moraletatismus geben wird..
    NAtürlich ist der Staat unterfinanziert, wenn er zigfach Subventionen in unrentable Energiequellen stecken muss.
    Das Stimmvieh aus diesen Industrien nimmt man natürlich gerne mit- udn das wählt dann Rotgrün

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Es geht ums Überleben"
  4. Technisch und finanziell sind Windräder im Meer genauso sinnvoll wie die
    ersten Atomkraftwerke vor 40 Jahren.

    Nur weil es einige verbohrte Ideologen gibt die sich am Anblick von Windrädern stören stören muß man die doch nicht gleich mit fürchterlichem Aufwand im Meer versenken.

    • b4w3f
    • 10. Mai 2013 9:33 Uhr

    Was glauben Sie, ist Energiewirtschaft?
    Wenn etwas Planwirtschaft benötigt, dann ist es diese. Es ist ungemein wichtig genau zu planen wo was eingespeißt wird, wo wie viel verbraucht wird, wo ausgebaut werden muss. Bisher fiel die Planwirtschaft in der Energiewirtschaft nicht so auf, da eigentlich nur 2-4 Konzerne mitmachten, den Markt unter sich aufteilten und dann Kraftwerke so bauten und planten das es passte. Aber auch das großteils mit Subventionen.
    Wenn die Energieverorgung geändert werden soll, kann nicht einfach eine Firma ins Blaue bauen. Das geht technisch nicht. Das geht technisch, wenn sich Hansmeier eine 4kW Solaranlage auf das Dach setzt, aber es geht schon nicht mehr wenn sich Stadtteil 17 insgesamt 400kW auf das Dach setzt. Da spielt der 10/0,4kV-Trafo nicht mehr mit. Wenn genügend Trafos aungepasst sind, spielt der 110/10kV Trafo nicht mehr mit. Die ganze Infrastruktur ist für variable Energieflüsse nicht gedacht. Brauchte man auch nicht. Aber das ohne Planwirtschaft zu ändern ist Käse.

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    Antwort auf "Es geht ums Überleben"
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    • b4w3f
    • 10. Mai 2013 9:38 Uhr

    Energiewirtschaft braucht auch dann eine Planwirtschaft, wenn es keine Subventionen gibt. Das Planwirtschaftliche ist die Voraussetzung für funktionierende Energieverteilung ohne ständige Überlastung von Leistungen oder Unterversorgung einzelner Gebiete.

    • b4w3f
    • 10. Mai 2013 9:38 Uhr

    Energiewirtschaft braucht auch dann eine Planwirtschaft, wenn es keine Subventionen gibt. Das Planwirtschaftliche ist die Voraussetzung für funktionierende Energieverteilung ohne ständige Überlastung von Leistungen oder Unterversorgung einzelner Gebiete.

    • shtok
    • 10. Mai 2013 9:48 Uhr

    sie könnten sich ihr Essen nicht leisten, sie und ihre Familie müssten hungern oder es gäbe Haferbrei Morgens, Mittags und Abends, rspektive billiges aber tlw. verseuchte Lebensmittel aus Asien oder Afrika.
    Wenn in der dt. Landwirtschaft Löhne bezahlt würden, die nahe am dt. Durchschnittsverdienst wären, dann sähe es düster aus.
    Bin übrigens für die Abschaffung, denn dann müssten die Kollegen in D langsam anfangen wirtschaftlich zu arbeiten,aber dann würde erst Gesagtes das Volk aufbringen. Auch würde es nicht mehr soviele Einzelbauern geben und der Maschineneinsatz würde effektiver werden und die Verhandlungsbasis der Genossenschaften wäre hervorragend.

    Zur Automobilindustrie, könnte man drauf verzichten, aber stellen Sie sich dann mal D vor, das süddt. Wirtschaftswunder gäbe es nicht und die Bergbauern würden immer noch das Armenhaus D's sein, da dort ein nicht unerheblicher Teil beider Subventionen in D hingeht.
    Die Arbeitslosigkeit in der goldenen Oase Bayern würde Höchststände feiern.

    @Thema
    Die Solarindustrie fährt gegen die Wand, Biodiesel fährt gegen die Wand und verschwendet Geld an Zertifizierungen von Firmen der Ökoterroristen, die das Papier nicht wert sind und jetzt die Offshore Windkraft und alles in einem Jahr.
    Das was im Bereich EE gerade passiert ist Marktwirtschaft vom Feinsten, Investitionen lohnen nicht mehr, also verlässt man den Markt und der wird bereinigt.

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    • b4w3f
    • 10. Mai 2013 10:03 Uhr

    muss ich teilweise wiedersprechen. Würden die Medien nicht ständig von der Reduzierung der Einspeisevergütung reden und der Gefahr durch chinesische Solaranbieter, könnte man mal wieder Sachlich über die Investitionskosten und die Rentabilität reden.
    Aktuell gibt es für Solarstrom auf dem eigenen Dach 15,05ct/kWh. Fällt da was auf? Das ist 9 ct billiger als den Strom zu kaufen. Bei nur noch 1100€/kW installationskosten, dauert es nur 8 Jahre seine Anlage abzubezahlen, wenn der Strom verkauft wird. Wenn er selbst verbraucht wird, also 25ct/kWh gespart werden, da diese nicht vom Energieanbieter gekauft werden müssen, rentiert sich eine Anlage derzeit in 5 Jahren und das wäre Subventions-FREI! Jeder der ein Haus baut ohne Solardach ist schlichtweg - Entschuldigen Sie - blöd.

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  • Schlagworte Energie | Windenergie
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