SpanienIm Land der leeren Häuser

Unzählige Spanier haben seit Beginn der Wirtschaftskrise ihre Wohnungen verloren. Jetzt wehren sie sich erstmals gegen die Zwangsräumungen. von Christoph Gurk

Aktivisten der spanischen "Plattform der Hypotheken-Opfer" (PAH) protestieren gegen die geplante Zwangsräumung eines Rentners in der Nähe von Valencia.

Aktivisten der spanischen "Plattform der Hypotheken-Opfer" (PAH) protestieren gegen die geplante Zwangsräumung eines Rentners in der Nähe von Valencia.  |  © Heino Kalis/Reuters

Rafael Ferro sieht nicht so aus, als könnte ihn leicht etwas aus der Bahn werfen: 47 Jahre ist er alt, drei Kinder hat er, einen mächtigen Schnauzbart und einen dicken Bauch. Früher hatte Ferro eine Stelle als Koch. Jetzt ist er arbeitslos und steht etwas unsicher auf der Straße, in den Händen ein grünes Plakat. "Stop desahucios" steht darauf: "Schluss mit den Zwangsräumungen". Ferros Finger umklammern es fest, als verlöre er den Halt, wenn er losließe.

Es ist früh am Morgen in Dos Hermanas, einem Vorort von Sevilla. Zwischen zwei gesichtslosen Wohnblöcken liegt die Calle Ruiz Gijón. Außer Ferro sind noch etwa zwei Dutzend Menschen zum Haus mit der Nummer 8 gekommen: Rentner, Studentinnen, ein arbeitsloser Lehrer. Sie protestieren dagegen, dass Menschen aus ihren Wohnungen vertrieben werden sollen.

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Seit nunmehr fünf Jahren hält die Wirtschaftskrise ganz Spanien so fest umklammert wie Ferro sein Plakat. Landesweit sollen seitdem rund 400.000 Verfahren zur Zwangsräumung eingeleitet worden sein, berichtet der spanische Gerichtsrat. Zuletzt waren es mehr als 500 pro Tag. Die Hypotheken-Vereinigung und das Wirtschaftsministerium zweifeln die Zahlen zwar an, aber nach einer Reihe von Selbstmorden sah sich die konservative Regierung Ende letzten Jahres gezwungen zu handeln: Für zwei Jahre setzte sie die Räumungen aus – allerdings nur für eng definierte Fälle, die strenge Kriterien erfüllen.

Die spanische Zentralbank schätzt unterdessen, dass die Zwangsräumungen 2013 noch einmal um 30 Prozent zunehmen könnten. Vor einigen Tagen gab es wieder einen Selbstmord: Ein 36-jähriger Familienvater stürzte sich vom Balkon, nachdem die Bank ihm seine Wohnung genommen hatte.

In der Calle Ruiz Gijón tastet sich die Morgensonne an dem schäbigen Wohnblock langsam nach unten. Es ist 9 Uhr früh, noch eine halbe Stunde, bis der Gerichtsvollzieher kommt. Er soll in Polizeibegleitung die Wohnung einer Mutter von vier Kindern räumen, danach wird ein Schlüsseldienst die Schlösser austauschen. Immer vorausgesetzt, sie kommen vorbei an Ferro und den anderen, die jetzt in einer Reihe vor dem Eingang stehen. "Diese Zwangsräumung werden wir stoppen!", skandieren sie und strecken die Plakate aus wie Schutzschilde. Eine Mauer aus Papier und Empörung.

Dass sich diese Empörung öffentlich zeigt, ist neu: Lange schwiegen die Opfer, aus Scham und aus Schuldgefühlen. Niemand bekam mit, wann und wo Zwangsräumungen stattfanden. Doch seit einigen Monaten melden sich immer mehr Opfer bei Organisationen wie der Plataforma de Afectados por la Hipoteca (PAH) oder dem Verein 15M, die es in ganz Spanien gibt. Über das Internet verbreiten sie täglich Uhrzeiten und Adressen von Räumungen. Es sollen möglichst viele Demonstranten kommen, im besten Fall wird der Gerichtsvollzieher von der Masse abgeschreckt. Dass ein Räumungsbescheid damit nicht aufgehoben, sondern lediglich aufgeschoben wird, ist den Demonstranten egal: Es geht ihnen um mehr.

"Diese Regierung hilft den Banken und den Reichen", sagt Ferro, "aber nicht den Armen und den Arbeitern." Zustimmendes Gemurmel. Es ist mittlerweile kurz nach 10 Uhr, zweimal ist ein Polizeiauto an der Hausnummer 8 vorbeigefahren, der Gerichtsvollzieher aber wird nicht mehr auftauchen. Die Mauer aus Empörten hat sich in kleinere Gruppen aufgelöst. Zusammen mit zwei graugesichtigen Männern schimpft Ferro auf Politik und Banken.

Fast alle, die heute nach Dos Hermanas gekommen sind, kennen sich – meist aus einem der Puntos de Información de Vivienda y Encuentro, kurz Pive. So heißen die Stadtteilbüros des 15M, es gibt sie überall in Sevilla. Andere Organisationen unterhalten ähnliche Anlaufstellen auch in anderen spanischen Städten. Betroffene bekommen hier Rat – und das Gefühl, nicht allein zu sein. Die Pives, die Protestaktionen und die Plakate geben Menschen wie Ferro den Halt, den sie verloren haben. Sie sind zu einer landesweiten Gruppentherapie geworden, bei der man sich über sein Schicksal austauschen kann. Schließlich hat hier jeder eine ganz ähnliche Geschichte zu erzählen, und fast immer beginnt sie so: "Damals gab es ja genug Arbeit."

Also umklammert auch Ferro sein Plakat noch ein bisschen fester und sagt: "Damals gab es ja genug Arbeit." Und dann: "Niemand dachte, dass eine Krise kommt." 1.800 Euro verdienten er und seine Frau, als sie 2008 den Kredit für ihre Wohnung aufnahmen. 80.000 Euro bekamen sie, ausgelegt auf eine Laufzeit von 30 Jahren. Weder die Bank noch sie selbst mussten lang überlegen. "Die Arbeit", sagt Ferro, "es gab ja genug davon, verstehst du?"

Leserkommentare
    • IQ130
    • 25. Mai 2013 13:05 Uhr

    immer wieder die Banken. Die Politkaste unterstützt dieses schändliche Treiben noch.

    Allerdings hatten es die Betroffenen selber in der Hand, einen Kredit abzulehnen - zumal eine Fremdkapitalquote oft weit über 80% lag.

    Trotzdem gilt unser Mitgefühl dem Mittelstand, der in ganz Europa vor die Hunde geht.

    Wir Deutschen sollten uns nicht zu sicher sein. Auch hier gibt es Banken und Politiker.

    2 Leserempfehlungen
  1. Vermieter sind eben nicht immer "Reiche". Viele sind selbst auf diese Miteinnahmen angewiesen. Jeder, der sich gegen Zwangsräumungen ausspricht, sollte darüber nachdenken, ob er bei sich jemanden monatelang zum Nulltarif wohnen lassen möchte. Nur, wenn er diese Frage bejahen kann, ist die Empörung legitim, sonst ist es nur wieder typische Doppelmoral.

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    • 29C3
    • 25. Mai 2013 15:12 Uhr

    Vielleicht haben Sie den redaktionellen Beitrag nicht gelesen?

    Es handelt sich hierbei mitnichten um Mieter-Vermieter-Verhältnis, denn die Rausgeschmissenen sind Kreditnehmer der Banken, die diese, ergo Kredite ohne ausreichende Absicherungen vergeben haben. Jetzt haben die Banken die Wohnungen beschlagnahmt, schmeißen ganze Familien buchstäblich auf die Strasse, und die Wohnungen bleiben leer stehend...

    In Spanien gibt es so gut wie gar keine Mieter.

    .
    .... Mietern verwechseln!

    Es geht hier NICHT um Mietwohnungen, es geht um gekaufte Wohnungen, deren -allerdings bisweilen weit überhöhten- Kaufpreise zu banküblichen Konditionen finanziert wurden, als es noch Jobs und Einkommen gab.

    Viele dieser Jobs waren natürlich Teil des Immobilienhypes, aber insgesamt waren die meisten Finanzierungen durchaus solide und eben eigentlich KEINE Subprimes ... bis der Markt vollkommen zusammenbrach, weil die der unproduktive Teil der Finanzwirtschaft (Investmentbanking) durch die massiven amerikanischen Rating- und Subprime-Betrügereien plötzlich Werte berichtigen musste, was sich auf die Kreditversorgung der Realwirtschaft negativ auswirkte.

    Eben diese Banken wurden mit riesigen Mengen Steuergeldern gerettet.

    Trotzdem wird unerbittlich weiter geräumt, was den Schluss nahelegt, dass die Rettung entweder grundsätzlich verkehrt war, oder dass das Geld bei den Spaniern mit Hypothekenschulden besser angelegt gewesen wäre als bei deren betrügerischen Bankstern.

    Sofern weiterhin geräumt wird, sollten wir den Banken die Rettungsgelder also wieder wegnehmen.

    Oder uns als Retter wenigstens einen menschlichen Umgang mit den Schuldnern garantieren lassen.

    Zudem muss das Hypothekengesetz geändert und eine private Insolvenz eingeführt werden:
    Wer seine Wohnung an die Bank zurückgibt muss damit schuldenfrei werden (So machen's die Amerikaner);
    oder wer privat Insolvenz anmeldet, muss dafür sicher vor Räumung und Obdachlosigkeit geschützt sein.

    Entweder Sie haben den Arikel nicht gelesen oder Sie verstehen die Situation in Spanien schlicht nicht, die sich gaenzlich veon der deutschen unterscheidet. Ja das ist schwer zu verstehen, dass nicht alles wie in DE ist. Den Banken oder in diesem Fall einer bankrotten Immobilienunternehmung gehoert das beschriebene Haus. Im uebrigen ist ein Vermieter, der vollstaendiger Eigentuemer eines Hauses in DE ist, ob es es Ihnen passt oder nicht relativ reich, 50% der Deutschen haben faktisch gar kein Vermoegen. Also gehoert ein Hausbesitzer zu den 50% reichem Teil der Bevoelkerung.

    Gekürzt, da unsachlich. Die Redaktion/ls

  2. Wirtschaftssystem in Europa bzw. in der Welt allgemein. Der Wert von Leistungen wird heutzutage künstlich in die Höhe getrieben.
    Es lässt sich nicht legitimieren das ein Handwerker 40 std. die Woche arbeitet für ca. 2100 € brutto und es dennoch Arbeit gibt die ähnlichen Aufwand erfordert aber tausendmal so gut bezahlt wird.

    Der Staat sollte mal da eingreifen wo er einer gerechten Wirtschaft wirklich "nutzen" würde.
    - Obergrenze für Gehälter (komplementär zum Mindestlohn) , - Bankenregulierung,
    - bzw. Finanzsystem überarbeiten (Multiplikatoreffekt & Zinseszinseffekt davor bewahren iwann das System in eine Katastrophe zu stürzen)
    - Luxusgüter & Prestigeprojekte abschaffen oder zumindest nicht ständig mit Steuergeldern fördern.

    Die derzeitige Politik bzw. das derzeitige System nutzt einfach einem Großteil der Bevölkerung nichts. Selbst auf grundsätzliche soziale Absicherungsmaßnahmen wie Rentenversicherung kann ich mich als Jugendlicher heutzutage absolut nicht mehr verlassen.
    All das zu lösen, eine Aufgabe des Staates, aber derzeitig scheitern alle Regierungen in Europa.
    Das es Deutschland derzeit (noch) so gut geht ist nicht der Regierung, sondern auch allein dem (ungerechtem) System zu verdanken aufgrund dessen wir momentan Darlehen mit so niedrigen Zinsen wie noch nie zu vor aufnehmen können (glaube aktuell bei 0,5%).

    wann kommt denn jetzt endlich die Revolution in Europa?

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  3. wie es so schön heißt, um Zwangsräumungen zumindest mal aufzuschieben, finden mein vollstes Einverständnis!

    Wie immer allerdings muss man, wenn man konkrete Beispiele einmal durchkalkuliert, nur mit dem Kopf schütteln!
    Der arbeitslose Koch (nebenbei, in Deutschland hätte er binnen einer Woche mindestens 5 Job's zur Auswahl!) nimmt 80.000,- Euros auf bei 30 Jahren Laufzeit - wie gering muss der finanzielle Spielraum zum Tilgen gewesen sein, wenn ich einen derartigen Kredit abschliesse?

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    • 29C3
    • 25. Mai 2013 15:12 Uhr

    Vielleicht haben Sie den redaktionellen Beitrag nicht gelesen?

    Es handelt sich hierbei mitnichten um Mieter-Vermieter-Verhältnis, denn die Rausgeschmissenen sind Kreditnehmer der Banken, die diese, ergo Kredite ohne ausreichende Absicherungen vergeben haben. Jetzt haben die Banken die Wohnungen beschlagnahmt, schmeißen ganze Familien buchstäblich auf die Strasse, und die Wohnungen bleiben leer stehend...

    In Spanien gibt es so gut wie gar keine Mieter.

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    Antwort auf "Vermieter"
  4. .
    .... Mietern verwechseln!

    Es geht hier NICHT um Mietwohnungen, es geht um gekaufte Wohnungen, deren -allerdings bisweilen weit überhöhten- Kaufpreise zu banküblichen Konditionen finanziert wurden, als es noch Jobs und Einkommen gab.

    Viele dieser Jobs waren natürlich Teil des Immobilienhypes, aber insgesamt waren die meisten Finanzierungen durchaus solide und eben eigentlich KEINE Subprimes ... bis der Markt vollkommen zusammenbrach, weil die der unproduktive Teil der Finanzwirtschaft (Investmentbanking) durch die massiven amerikanischen Rating- und Subprime-Betrügereien plötzlich Werte berichtigen musste, was sich auf die Kreditversorgung der Realwirtschaft negativ auswirkte.

    Eben diese Banken wurden mit riesigen Mengen Steuergeldern gerettet.

    Trotzdem wird unerbittlich weiter geräumt, was den Schluss nahelegt, dass die Rettung entweder grundsätzlich verkehrt war, oder dass das Geld bei den Spaniern mit Hypothekenschulden besser angelegt gewesen wäre als bei deren betrügerischen Bankstern.

    Sofern weiterhin geräumt wird, sollten wir den Banken die Rettungsgelder also wieder wegnehmen.

    Oder uns als Retter wenigstens einen menschlichen Umgang mit den Schuldnern garantieren lassen.

    Zudem muss das Hypothekengesetz geändert und eine private Insolvenz eingeführt werden:
    Wer seine Wohnung an die Bank zurückgibt muss damit schuldenfrei werden (So machen's die Amerikaner);
    oder wer privat Insolvenz anmeldet, muss dafür sicher vor Räumung und Obdachlosigkeit geschützt sein.

    5 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Vermieter"
  5. Auf der einen Seite die gierigen Banker , die Kredite vergeben , um Provisionen einzustreichen auf Teufel komm raus , andererseits aber der
    Leichtsinn Kredite aufzunehmen , durch die ich bei der kleinsten Schieflage
    sofort in Existenznöte gerate .

    Sowas ist hier auf dem Land auch zu finden , daß junge Paar , beide
    berufstätig in Vollzeit , 1-2 Kinder , möchte sich den Traum vom Eigenheim
    erfüllen , verständlich .

    Die Lage am Hausmarkt (Schleswig Holstein) ist relativ entspannt , nahezu
    überall gibt es gebrauchte Häuser , einzugsfertig je nach Lage durchaus ab 80000 € , ohne sofortigen Zwang zur Sanierung außer üblicher Renovierungskosten .

    Leider reicht das dem Pärchen nicht , es muß das schöne Neubaugebiet und das neue Haus für 150 -200000 € sein , mit einem Kreditvertrag samt einer Ratenhöhe und Laufzeit der bei genauem hinschauen glatter Wahnsinn ist , weil nur zu wuppen wenn beide gesund und in Arbeit bleiben .

    Das Ende vom Lied , man gerät in Streit oder einer von beiden verliert den Job und kriegt nicht sofort einen vergleichbaren wieder und die Hütte findet sich nach ein paar Jahren als Zwangsversteigerung im Wochenblatt .

    Und nun die Preisfrage , kann man das nur dem gierigen Banker anlasten oder muß man da irgendwo auch mal nen Punkt machen und sagen , hey Leute , mit ein wenig geringerem Anspruch und ein bisschen nachdenken , hättet ihr DEN Kredit mit Sicherheit nicht abgeschlossen , die Suppe habt ihr euch auch selbst eingebrockt .

    2 Leserempfehlungen
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    • wd
    • 25. Mai 2013 18:59 Uhr

    Früher waren 7% Zinsen üblich und 5% war der supergünstige Zins der Bausparkassen.
    Mancher wartet schon wieder auf Schnäppchen, wenn die Finanzierung der Optimisten den Bach heruntergeht. Ich verstehe den Leichtsinn mancher Leute nicht.

    • wd
    • 25. Mai 2013 18:59 Uhr

    Früher waren 7% Zinsen üblich und 5% war der supergünstige Zins der Bausparkassen.
    Mancher wartet schon wieder auf Schnäppchen, wenn die Finanzierung der Optimisten den Bach heruntergeht. Ich verstehe den Leichtsinn mancher Leute nicht.

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    In einigen Amerikanischen Vorstädten haben sich "Rettungsvereine" zusammengeschlossen und kaufen bisweilen strassenzügeweise leerstehende Häuser zu fünf oder zehn Prozent vom Hypothekenwert aus der Bilanzsumme der abgeschriebenen "BadBanks" auf, damit die Verelendung und der Verfall gestoppt wird.

    Zwar ist das bisweilen einrechter Hickhack, bis die entsprechend gestückelten Hypotheken auf den verschiedenen "toxic loan-dumpsters" tatsächlich identifiziert sind, aber das scheint stellenweise wirklich ganz ordentlich zu funktionieren, manchmal kommen auf die Weise sogar ehemalige Nachbarschaften wieder zustande.

    Für die spanischen Zwangsgeräumten allerdings müsste dafür erstmal eine entschuldung durch Immobilienrückgabe per Gesetz verankert werden, denn die bleiben ja auch mit der wertlosen Immobilie trotz Zwangsräumung bei der Bank in der Schuld.

    So geht's natürlich überhaupt nicht weiter.

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