SchwarzwaldZwischen Baum und Borkenkäfer

Baden-Württemberg soll einen Nationalpark bekommen. Die Befürworter in Baiersbronn schwärmen vom Urwald im Werden. Die Gegner fürchten sich vor einem Schädling. Unterwegs im wilden Schwarzwald. von Bernadette Conrad

Das Forsthaus Auerhahn liegt tief im Wald und am Rand des geplanten Nationalparks.

Das Forsthaus Auerhahn liegt tief im Wald und am Rand des geplanten Nationalparks.  |  © Hotel Forsthaus Auerhahn

Schwarz ist der Wald. Es ist Nacht. Und du bist ganz allein. Der leicht panische Blick durchs Autofenster zeigt nichts als Dunkelheit. Die Straße, ach was Straße, der sehr schmale Weg führt immer weiter abwärts, und seit mindestens zehn Minuten ist nirgendwo das kleinste Licht zu sehen.

Wann kommt denn dieses Forsthaus endlich? Ob das hier der falsche Weg ist? Der Griff zum Handy zeigt: kein Empfang. Vielleicht einfach umdrehen? Haha. Nach links fällt die Böschung steil ab, nach rechts steigt sie an. Überall Bäume. Es ist unheimlich im Schwarzwald – unheimlich schwarz. Peinlich, sagt eine andere, gemeine innere Stimme. Wenn du jetzt wenigstens in der Wildnis Amerikas wärst und um dich herum Bären und Wölfe, aber das hier ist Baiersbronn!

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Das Forsthaus Auerhahn liegt so tief im Wald, wie man es sich als Kind beim Haus von Rotkäppchens Großmutter vorgestellt hat. Selten hat man Lichter so herbeigesehnt wie jene, die nach 20 Minuten das Ensemble von Holzhäusern mit tief heruntergezogenem Dach beleuchten. Noch nie hat man, drinnen in der Gaststube stehend, den gläsernen Blick von den Wänden starrender Hirschköpfe so beruhigend gefunden.

Hotelier Martin Zepf ist ein großer, freundlicher Mann in Lodenjacke; er serviert heißen Tee und lotst die Besucherin an voll besetzten Tischen mit Gästen vorbei, die beim Kaffee oder Dessert sitzen. "Ja, nicht wahr, wir haben hier einen tollen Wald", sagt Zepf stolz. "Gäste aus Amerika kommen und sagen, das sei ja wie im Nationalpark!"

Das Stichwort ist gefallen. Von jetzt an geht es im Gespräch mit Zepf nur noch darum: den Nationalpark. Ein Thema, das ihn wie viele andere Baiersbronner seit Langem Nerven kostet. Denn für den ersten Nationalpark Baden-Württembergs – 2014 soll es so weit sein – sind zurzeit noch verschiedene Zonen des Nordschwarzwalds im Gespräch, am längsten aber Baiersbronn. Der durch seine Spitzengastronomie bekannte Ort hat nicht nur die größte "Sternedichte" Deutschlands zu bieten, sondern mit 80 Prozent auch den meisten Wald aller Gemeinden im Bundesland – und den wildesten. Endlos zieht und schlängelt sich Baiersbronn über neun Teilorte dahin, von dichten Wäldern unterbrochen. Die Zone, die für den Nationalpark vorgesehen ist, läuft nah an Zepfs Forsthaus vorbei. Doch den freut das nicht. "Der Wald gefällt unseren Gästen genau so, wie er jetzt ist", sagt er. "Warum muss da was geändert werden?"

Das Bild einer Familie, die durch Ödland aus toten Fichtenstümpfen wandert

Genau genommen geht es nicht ums Ändern. Sondern im Gegenteil darum, Änderungen mal ganz sein zu lassen. Den Wald aus seiner Nutzung zu nehmen, wie die Fachleute das nennen. Im Nationalpark, der strengsten Kategorie, die dem Naturschutz in Deutschland zur Verfügung steht, soll Natur Natur sein können. Wobei es auch hier Einschränkungen gibt: In einer 30-jährigen Übergangszeit wäre menschliches Eingreifen noch möglich.

"Das hört sich alles schön an", sagt Martin Zepf mit einem Kopfschütteln, "aber was ist dann in 30 Jahren, wenn der Wald total sich selbst überlassen wird?" Zepf, der aus einer Försterfamilie stammt, findet die Aussicht höchst beunruhigend. "Wer weiß, was den Leuten im Jahr 2044 gefällt? Und was ist, wenn der Borkenkäfer sich ungehindert ausbreitet und man riesige Flächen toter Bäume hat? Das ist sicher nicht, was unsere Gäste wollen!"

Bei Tag sieht man ihn dann gut, den hohen, dichten Fichtenwald, ein fast schon monotoner Anblick, mit nur wenigen Tannen und Buchen dazwischen. Der enge Forstweg führt zurück zur zentralen Verkehrsader, der Schwarzwaldhochstraße. Am Fahrbahnrand ragt ein Schild mit der Aufschrift "Nationalpark" auf, der Schriftzug allerdings mit roten Balken durchgestrichen. Vor allem die Angst vor dem Borkenkäfer treibt jene Gegner um, die sich wie Martin Zepf im Verein Unser Nordschwarzwald organisiert haben. Die Erinnerung an den Orkan Lothar ist noch wach, der 1999 über den Schwarzwald zog und in dessen Gefolge sich Scharen von Borkenkäfern über die geschwächten und entwurzelten Bäume hermachten. Fichten sind die liebste Nahrung der Käfer – und daraus bestehen hier 60 Prozent der Wälder. Der Verein arbeitet mit düsteren Drohkulissen – zuletzt mit dem Bild einer Familie, die durch ein Ödland aus toten Fichtenstümpfen wandert, darunter die Worte: "Niemand kann sagen, er habe von nichts gewusst". Es tobt ein erbitterter Kampf in Baiersbronn. Gerüchte – Betriebe auf Nationalparkgelände müssten schließen; Sägewerke verlören ihre Existenzgrundlage – heizen die Stimmung ebenso an wie die Sorge, es kämen bald keine Touristen mehr – oder umgekehrt: so viele Touristen, dass Baiersbronn dem nicht gewachsen sei.

"Wilder als hier ist der Schwarzwald nirgends"

Kurvig und durch Berg und Tal zieht sich die Schwarzwaldhochstraße, von Baden-Baden kommend, über 60 Kilometer bis nach Freudenstadt. Motorradfahrer brausen vorbei. Für sie ist die Straße, die als eine der schönsten Panoramarouten Deutschlands gilt, eine beliebte Rennstrecke. 1930 hatten Hoteliers den Bau gefordert, damit ihre Häuser mit schönen Namen wie Zuflucht und Kurhaus Ruhestein endlich miteinander verbunden wären. Der Tourismus florierte – die Kurgäste genossen die Ausblicke in die Vogesen, wanderten zu den Gletscherseen und fuhren zum Kaffeetrinken ein Hotel weiter. Bis in den Achtzigern und Neunzigern die Übernachtungszahlen immer mehr zurückgingen, Häuser schlossen oder abgerissen wurden.

Vom einstigen Kurhaus Ruhestein ist wenigstens ein Gebäude noch geblieben. Wuchtig steht es am Hang und beherbergt heute das Naturschutzzentrum Ruhestein, eine von Landkreis und Kommunen getragene Stiftung. Hier wird schwer am Thema Nationalpark gearbeitet. Drinnen wuseln junge Leute auf drei Etagen zwischen Stellwänden, Landkarten, Infotafeln hin und her. Irgendwo im Haus ist Wolfgang Schlund mit schnellem Schritt unterwegs, ein Biologe, der das Zentrum seit 15 Jahren leitet und an dessen schweren Schuhen man ablesen kann, dass er mehr Zeit im Wald als im Büro verbringt. "Durch den Nationalpark könnte diese schöne alte Touristenstraße eine Renaissance erleben", sagt der 51-Jährige, auch wenn es das nicht ist, worum es den Naturschützern geht. "Wildnis erlebbar machen", sagt Schlund mit einer Selbstverständlichkeit, als wäre man in Amerika und nicht in Baiersbronn, "wilder als hier ist der Schwarzwald nirgends." Schon jetzt bietet das Ruhestein ein Mammutprogramm aus 700 Veranstaltungen im Jahr an – vom Naturcamp über Wildnisübernachtungen bis zum "Lotharpfad" im vom Orkan verwüsteten Gebiet. Falls der Nationalpark käme, würde man noch einmal aufstocken. Ein neues Infozentrum würde entstehen, möglicherweise ein riesiges Tierfreigehege mit Wildpferden, Auerochsen, vielleicht Luchsen.

Leserkommentare
  1. Es wird so gatan, als wäre der Nationalpark in BW ein Pilotprojekt. Man blicke auf den Bayrischen Wald. Dort besteht das "Problem" auch. Es gibt diverse Lösungsansätze auf die hier nicht näher eingegangen werden soll. Dafür sind Journalisten da.

    Mit Sicherheit lässt sich allerdings sagen, dass das Szenario von toten Stämmen sicher nicht lange Bestand haben würde, träfe es denn ein.
    Dann wachsen andere Bäume, oder eben Büsche, so wie es die Natur "will".

    Aus wirtschalftlicher Sicht lohnt ein Nationalpark auf jeden Fall, das lässt sich ganz einfach nachprüfen wenn man auf die anderen Bundesländer blickt.

    Es bleibt zu vermuten, dass der Borkenkäfer letzlich nur ein vorgeschobenes Argument ist, das von den wahren Interessen der Angstmacher ablenken soll.

    2 Leserempfehlungen
  2. Bei den deutschen NP-Projekten geht es einzig und alleine darum, Förstern und Biologen, die ansonsten arbeitslos wären, Stellen im gehobenen und höheren Dienst zu schaffen - grüne Klientelpolitik. Wenn es um Naturschutz ginge, so könnte z.B. das Land auch einfach seine Flächen nicht mehr bewirtschaften und so einen Naturzustand wieder eintreten lassen. Dazu braucht es keine Ranger und keine Verwaltung. Wer die Gegend dort kennt, der weiß, daß sich abseits der B500, der Hornisgrinde und einiger Loipen (im Winter) nur sehr wenige Touris in den Wald hineintrauen. Es gibt einige richtige Wanderer und MTB-Fahrer, die man ab und an sieht - mehr nicht. Abseits der Waldautobahnen geht der "Besucherstrom" dann endgültig gegen Null. Und es werden auch durch einen NP nicht mehr, da die Leute einfach zu faul sind. Und durch den NP wird auch z.B. das Auerwild nicht mehr geschützt sein, da wie erwähnt, eh kein Touri in die Ecken eiert.

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    von der Forstwirtschaft ungenutzt?

  3. propagiert einen mystischen Ur-Wald, aus dem der Mensch als vernunftbegabtes Wesen vertrieben ist und nur über gefühlsmäßiges Blut- und Boden-Wabern Zutritt findet - mit einem Wort, er wurzelt ziemlich unverblümt im Reichsnaturschutzgesetz von 1935. Dabei kann ein Wald in diesen Breiten, der zu 60% aus Nadelbäumen besteht, per definitionem gar kein Urwald sein. Der Platz des Menschen ist in der Natur, samt Vernunft und vernünftigem Handeln, nicht neben oder über ihr

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    Es gibt verschiedene Modelle wie unser wirtschaften auf langer Sicht sinnvoll ist.
    Naturschutz dient dem Erhalt einer nutzbaren für uns günstigen Natur. Die Natur macht sowieso das was sie immer macht seit jeher. Momentan ist sie für uns in einem Günstigen Zustand das soll auch möglichst lange so bleiben.
    Sich selbst überlassene größere Flächen finden sich in all diesen Modellen. Zum Teil dienen diese dann als Erholungsraum. Der Anteil dieser sich selbst überlassenen Flächen unterscheidet sich je nach Modell. Kann aber sehr hoch werden, wenn der Mensch auf dem Land das er nutzt macht was er will. Geht er schonender damit kann er mehr Fläche verwenden. Trotzdem werden die sich frei entwickelnden Flächen benötigt.

    Genutzt werden diese vom Menschen als Urlaubs- und Erholungsgebiet.
    Denken Sie nur mal daran wie viele Menschen Geld und Zeit aufbringen um in die verbleibenden wilden Gebiete der Erde zu fahren.

  4. Es gibt verschiedene Modelle wie unser wirtschaften auf langer Sicht sinnvoll ist.
    Naturschutz dient dem Erhalt einer nutzbaren für uns günstigen Natur. Die Natur macht sowieso das was sie immer macht seit jeher. Momentan ist sie für uns in einem Günstigen Zustand das soll auch möglichst lange so bleiben.
    Sich selbst überlassene größere Flächen finden sich in all diesen Modellen. Zum Teil dienen diese dann als Erholungsraum. Der Anteil dieser sich selbst überlassenen Flächen unterscheidet sich je nach Modell. Kann aber sehr hoch werden, wenn der Mensch auf dem Land das er nutzt macht was er will. Geht er schonender damit kann er mehr Fläche verwenden. Trotzdem werden die sich frei entwickelnden Flächen benötigt.

    Genutzt werden diese vom Menschen als Urlaubs- und Erholungsgebiet.
    Denken Sie nur mal daran wie viele Menschen Geld und Zeit aufbringen um in die verbleibenden wilden Gebiete der Erde zu fahren.

  5. von der Forstwirtschaft ungenutzt?

    Antwort auf "Stellen schaffen..."
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    Die dort weitestgehend anzutreffenden Holzplantagen werden bewirtschaftet. Dies widerspricht ja auch nicht meiner Aussage zu den "Besucherströmen" und den arbeitslosen Biologen und Förstern.

  6. und sich dann für "Bear" Grylls halten wenn sie die Touristenschenke finden ohne die Innere Stimme des Navigationsgeräts aus dem Auto zu befragen. Da muss ich schon aufpassen das ich mich beim lachen nicht bepisse. Der Schwarzwald ist vielleicht der größte Stadtpark Europas, selbst die Slowenischen Wälder haben einen größeren Wildbestand als alle Wälder Deutschlands zusammen.

    Es gibt kaum ein Flecken in unseren Wäldern wo der Mensch nicht eingegriffen hat. Wenn in einem Deutschen Wald die Forstwirtschaft beendet wird, heißt das man lässt so lange alles verwahrlosen bist der Wald wieder rau und wild ist. Das Bedeutet aber auch wenn Sie sich 30 Jahre später in dem selben Wald verlaufen kann das unter Umständen Lebensbedrohlich enden.

    Einen Wald aus seiner Nutzung nehmen und der Titte von "Mutter Natur" zu überlassen hört sich furchtbar romantisch an. Aber der komplette Prozess ist weder Zeitlich eingeschränkt noch Ergebnis orientiert. Man kann nicht erahnen was passiert, Schädlinge und der Verlust des Waldes durch brennende Bäume können genauso zum natürlichen Prozess gehören wie die Rückkehr von Wildtieren. "Der Weg ist hier das Ziel" und es graut mich vor, wie unwissend die Menschen und die Politiker sind.

    Den Wald nicht mehr nutzen bedeutet unmissverständlich das die Menschen "VORORT" Ihn nicht mehr nutzen können, das hat wirtschaftliche Konsequenzen und es ist überraschend das die heimische Bevölkerung noch so ruhig bleibt. Respekt!

    Eine Leserempfehlung
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    wegen dem geringen Wildbestand, sofern der begriff alle Tiere einschließt ist es ja Sinnvoll ein Stück Land sich selbst zu überlassen.
    In anderen Teilen Europas werden ganze Gebiete auch mal kurzerhand zum Schutz eingezäunt.
    In Deutschland können Sie viele Kilometer auf der Autobahn fahren ohne ein überfahrenes Tier zu sehen. Fahren Sie z. B. durch Südfrankreich, dann liegt da all 600-800 m etwas. Auf den Leitungen und Zäunen sitzen massenhaft Vögel bei uns ist das recht karg.
    Deutschland ist in Sachen Naturschutz mit Nationalparks und Schutzgebieten im Hintertreffen. Wir haben viele kleine bis winzige zerstreute Naturschutzgebiete, oft genug auf Flächen die nicht genutzt werden oder nicht genutzt werden können.
    Und die Nachhaltige Forstwirtschaft pflanzt auch nur was wirtschaftlich interessant ist. Inkl Neophyten die andernorts schon als invasiv aufgefallen sind. Aber man erklärt dann, dass eine Art die hier schon über hundert Jahre keine Probleme gemacht hat, doch nicht invasiv sein kann. Dabei wird verschwiegen, dass fremde Bäume in gemäßigte bis zu 800 Jahre brauchen können bis diese sich als invasiv entpuppen.
    Übrigens gibt es auch noch in Europa weite wilde Flächen. Da verläuft sich durchaus mal ein 80 Jähriger Pilzsammler. Der wird dann gesucht und eingesammelt. Zumeist hockt er dann auf einem Baumstamm, hat einen Dicken Pulli an oder ne Decke über den Rücken und schlürft Tee aus der Thermoskanne.

    es ist unglaubhaft, wenn im Land der Problembären radikale Naturschutz Projekte über lange Zeiträume angepackt werden.
    Frau Merkel klaut die Wahlprogramme ohne Kompetenz.

    Das ist es nicht um Naturschutz geht das ist mir schon klar.

  7. wegen dem geringen Wildbestand, sofern der begriff alle Tiere einschließt ist es ja Sinnvoll ein Stück Land sich selbst zu überlassen.
    In anderen Teilen Europas werden ganze Gebiete auch mal kurzerhand zum Schutz eingezäunt.
    In Deutschland können Sie viele Kilometer auf der Autobahn fahren ohne ein überfahrenes Tier zu sehen. Fahren Sie z. B. durch Südfrankreich, dann liegt da all 600-800 m etwas. Auf den Leitungen und Zäunen sitzen massenhaft Vögel bei uns ist das recht karg.
    Deutschland ist in Sachen Naturschutz mit Nationalparks und Schutzgebieten im Hintertreffen. Wir haben viele kleine bis winzige zerstreute Naturschutzgebiete, oft genug auf Flächen die nicht genutzt werden oder nicht genutzt werden können.
    Und die Nachhaltige Forstwirtschaft pflanzt auch nur was wirtschaftlich interessant ist. Inkl Neophyten die andernorts schon als invasiv aufgefallen sind. Aber man erklärt dann, dass eine Art die hier schon über hundert Jahre keine Probleme gemacht hat, doch nicht invasiv sein kann. Dabei wird verschwiegen, dass fremde Bäume in gemäßigte bis zu 800 Jahre brauchen können bis diese sich als invasiv entpuppen.
    Übrigens gibt es auch noch in Europa weite wilde Flächen. Da verläuft sich durchaus mal ein 80 Jähriger Pilzsammler. Der wird dann gesucht und eingesammelt. Zumeist hockt er dann auf einem Baumstamm, hat einen Dicken Pulli an oder ne Decke über den Rücken und schlürft Tee aus der Thermoskanne.

  8. es ist unglaubhaft, wenn im Land der Problembären radikale Naturschutz Projekte über lange Zeiträume angepackt werden.
    Frau Merkel klaut die Wahlprogramme ohne Kompetenz.

    Das ist es nicht um Naturschutz geht das ist mir schon klar.

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