Reiseführer kompakt: Jeder Band dieser Reihe hat gut 140 Seiten, was für New York, London oder Paris zu wenig sein kann, für Leipzig aber ausreicht.

David Blums Stadtchronik und seinen Gängen durchs Leipzig von heute kann man sich ruhig anvertrauen.

Treffend beschreibt er die Sehenswürdigkeiten: Zoo, Mädler-Passage, Auerbachs Keller, Thomaskirche, Völkerschlachtdenkmal, Cospudener See. Die beigefügte Straßenkarte ist zum Beispiel dann nützlich, wenn man nicht im überlaufenen Barfußgässchen einkehren will, sondern lieber in einer Jugendstilvilla im noblen Stadtteil Gohlis.  Oder das Schiller-Häuschen besuchen möchte, wo der Dichter 1785 die Ode An die Freude dichtete. Als gastronomisches Kleinod wird das Münsters mit seiner marktfrischen Kost empfohlen.