Steve JobsApple ohne ihn

Zwei Jahre nach dem Tod von Steve Jobs zehrt sein Unternehmen vor allem von der großen Vergangenheit. Der Gründer hat es versäumt, sich ersetzbar zu machen. von 

Eine Weide, ein paar Eichen und Birken. In großem Abstand wachsen die Bäume aus einer weitläufigen Rasenfläche. Sie wirkt wie ein Golfplatz, auch weil der Rasen so grün und so kurz ist und weil Menschen in summenden Elektromobilen darauf herumfahren. Doch wenn sie anhalten und aussteigen, haben sie statt Schlägern kleine Sträuße bunter Blumen in der Hand. Sie stecken sie in den Rasen, und gelegentlich stecken sie ein blau-weiß-rotes Fähnchen daneben.

Steve Jobs muss ganz in der Nähe sein. So steht es jedenfalls in der Sterbeurkunde, die am 11. Oktober 2011 vom County of Santa Clara in San José ausgestellt wurde. Hier im Alta Mesa Memorial Park, mitten im kalifornischen Silicon Valley, hat der Gründer von Apple seine letzte Ruhe gefunden, nachdem er vor bald zwei Jahren den Kampf gegen den Krebs verloren hatte. Genauere Angaben zu Jobs’ Ruhestätte wurden aber nie veröffentlicht. Auch die Grabsteine, flach in den Boden eingelassen, erkennbar nur von oben, geben nichts preis. Kein Stein trägt seinen Namen, doch nicht alle Gräber tragen Steine.

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So ist zwar der Friedhof bekannt, auf dem Steve Jobs seine letzte Ruhe fand, nicht aber die Lage der Grabstelle. Sie wäre heute wohl ein Wallfahrtsort. Denn Jobs veränderte die Welt, und sein Grab könnte ein Ort sein, an dem seine Jünger ihm nachspüren. Wo mag es liegen?

Eine Ölfirma ist jetzt wieder der wertvollste Konzern der Welt

Vielleicht bei der Urnenhalle, um die sich Wege durch Beete voll blauer Agapanthus-Lilien schlängeln. Dazwischen frei stehende Wände voller Urnengräber. Oak View, Maple und Lavender heißen sie – und eine heißt: Apple Blossom, Apfelblüte. Sie fasst acht mal zehn mit Marmorplatten abgedeckte Fächer, darauf Namen auf Messingplaketten. Manche indes sind unbeschriftet. Sind sie leer? Oder anonym? Ist es absurd, Jobs’ Ruhestätte bloß deshalb hier zu vermuten, weil die Inschrift einer Wand an den Namen seines Unternehmens erinnert?

Das Grab von Steve Jobs scheint verschwunden zu sein. Es ist, als habe der Gründer von Apple seinen Nachfolgern nicht einmal im Tod etwas hinterlassen wollen, woran sie sich orientieren können. Apple zehrt heute nämlich vor allem von seiner großen Vergangenheit – von den Ideen des Steve Jobs. Es verwaltet seine Erfindungen, aber da kommt nichts Neues. Von Tag zu Tag wird deutlicher, dass Jobs und Apple eine Einheit waren und dass Jobs seinen Nachlass nicht ausreichend geregelt hat. Der außergewöhnliche Unternehmer hat Strukturen hinterlassen, die so sehr auf ihn ausgerichtet waren, dass Apple sich bis heute schwertut, sie weiterhin mit Leben zu füllen. Jobs ist verschwunden und mit ihm die Seele der Firma.

Ein Jahrzehnt lang war der Computerkonzern stilbildend. Ob der Musikspieler iPod im Jahr 2001, später das iPhone und vor drei Jahren der Tabletrechner iPad: Mit innovativen Produkten und einem an Arroganz grenzenden Selbstbewusstsein veränderte das damals noch von Jobs geführte Unternehmen das Verhältnis von Mensch und Computer. Das schlichte Design erschloss sich von selbst, es brachte Menschen dazu, eine emotionale Bindung zu ihrem Telefon einzugehen. Manche übernachteten sogar vor den Läden, um als Erste neue Modelle kaufen zu dürfen.

Apple war eine Religion, "iGod" Jobs ihr Zentrum. Die Philosophie des Konzerns, dessen wichtige Entscheidungen fast immer Einzelpersonen treffen, sei "introvertiert, perfektionistisch, fast schon egozentrisch" – so haben es Mitarbeiter der Beratungsfirma Roland Berger einmal formuliert. Bis heute ist Apple bekannt für seine verschlossenen Türen und seine Geheimniskrämerei. Bisweilen dürfen nicht einmal Angestellte untereinander über ihre Arbeit sprechen.

Diese Abschottung ermöglichte Überraschungen. Etwa wenn Steve Jobs, stets in Jeans und schwarzem Rollkragenpullover, am Ende einer Bühnenshow noch "One more thing..." sagte, um wieder ein neues Wunderding aus der Tasche zu ziehen. Doch diese Abschottung machte Apple auch abhängig von den wenigen genialen Köpfen, die alles wussten, kontrollierten und lenkten.

Nur wenigen fiel damals auf, wie anfällig diese Struktur war. Nach Jobs’ Tod wird es offensichtlich. "Apple ist dabei, ein ganz normales Unternehmen zu werden", sagt eine frühere Managerin, die noch immer bewundert, was Apple einmal auszeichnete: "Steve Jobs konnte unglaublich komplizierte Dinge unglaublich einfach machen."

Daran gemessen, ist sein Nachfolger Tim Cook bislang gescheitert. Er verwaltet Apple eher, als das Unternehmen zu inspirieren: Zunächst floppte der Kartendienst Maps, für dessen Fehler sich der Chef noch öffentlich entschuldigte. Dann riss die Kritik an den Arbeitsbedingungen in chinesischen Auftragsfabriken nicht ab, und nun brachen auch noch Hacker in Apples angeblich besonders sichere Computersysteme ein. Cook feuerte in der Vergangenheit ein paar Manager und stellte neue ein, etwa Paul Deneve vom Modelabel Yves Saint Laurent. Währenddessen lassen große Innovationen auf sich warten. Inzwischen feiern sie es bei Apple schon als Sensation, wenn die MacBook-Air-Laptops längere Akkulaufzeiten erreichen.

Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Jobs hat vor allem eines geschafft: eine mediale Erwartungshaltung zu schaffen, die ihm heute (sofern er noch am Leben wäre) selbst auf die Füsse gefallen wäre ... Apple hat es leider versäumt die eigene Philosophie allumfassend zu vermarkten und die steht eben ganz im Gegensatz zu der alle-3-Monate-neue-Produkte-veröffentlichen-die-niemand-braucht-Philosophie anderer Hersteller. Das hat die Presse bis heute nicht kapiert ...

    Gekürzt. Bitte achten Sie auf eine angemessene Wortwahl. Danke, die Redaktion/jk

    5 Leserempfehlungen
    • Gardio
    • 11. August 2013 9:36 Uhr

    KLasse Text

    Wachmann: Wo bitte kann man als Wachmann locker eine Familie ernähren? Apple ist eben ein Betrieb wie andere auch und nicht das Märchenland aus der Reklame. Richtig ist, dass sch diese Realität mit dem iImage beisst
    .
    Innovation: Ohne die Apple-Jünger entzürnen zu wollen. Apple hat immer ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt und die Fähigkeit bereits vorhandene Ideen/Produkte extrem userfreundlich zu gestalten - oder: Usern die Null-Bock- auf Technikgefummel haben ein fkt. Produkt anzubieten. Die technischen Innovationen gab es meist schon

    Anteile: Schon unter Jobs hat Apple sich zu einer Hochpreisstrategie entschieden. Das hat Vorteile, bedeutet aber auch, dass man einen Teil des Marktes nicht erreicht. Wegen der in D üblichen Handyverträge mit ihren Monatsraten fällt das nicht so auf, woanders wo cash bezahlt wird, aber schon. Letzlich wird weltweit der Markanteil so nur bei 20 Prozent liegen können

    Preise: Die Preisschere wird in Ländern noch deutlicher in denen chinesische Hersteller breit im Markt sind: Für 200 Dollar bekommt ein Smartphone mit 1900er Auflösung, aktuellem Andoroid etc etc. Von den reinen Leistungsdaten gibt es kaum einen Unterschied zu Apples Flaggschiffen - upps

    11 Leserempfehlungen
    • hairy
    • 11. August 2013 9:53 Uhr

    wer eine emotionale Bindung zu seinem Telefon eingeht, sollte mal zum Arzt.

    https://de.wikipedia.org/...

    Noch übler, dass fast die gesamte IT-Fetischproduktion diverser Firmen unverändert unter übelsten Bedingungen abläuft. Auch Jobs war einfach ein Ausbeutungsoptimierer.

    18 Leserempfehlungen
    • riessm
    • 11. August 2013 9:59 Uhr

    Als jemand, der schon seit mittlerweile knapp 25 Jahren mit Apple-Computern arbeitet, muss ich mich doch über so einiges wundern. Bis zum ersten iMac war Apple fast tot, hat aber wirklich gute Rechner hergestellt - nicht die schnellsten und Spiele liefen darauf nicht gut (Spiele und Mac ist auch heute noch ein Trauerspiel, aber wozu hab ich meine Windows-Partition?), aber sie hatten einen unschlagbaren Vorteil: Während meine Freunde und Bekannten Stunden/Tage/Wochen ihrer Lebenszeit mit Neuinstallationen und Treibersuche verbracht haben, könnte ich arbeiten und dann was anderes machen.

    Das machten zwei Dinge möglich: Erstens war das Betriebssystem einfach immer schon stabiler und mit MacOS X wurde es eine pure Bank der Verlässlichkeit und zweitens war Apple ein abgeschlossenes System: Man kauft einen Computer und er läuft und man darf zwar nicht alles einfach reinstecken, aber dafür passiert nichts schlimmes. Dass genau diese Eigenschaft gerade Apple im Minutentakt vorgeworfen wird, kann ich nicht verstehen. Niemand würde sich beschweren, weil sein Ferrari mit Dacia-Ersatzteilen und Diesel nicht gut läuft, aber bei Computern soll das gehen?

    Dann kamen iPod, iPhone, iPad und Apple hat User wie mich verlassen (es gab Abwanderung), um hip zu sein und Kinder mit 800€ Handys zu versorgen. Dieses Jahr wendet sich Apple wieder innovativ der Kernkundschaft zu (http://www.apple.com/de/m...) UND baut damit mehr in den USA. Was wollte der Artikel mir sagen?

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    Viele Argumente Ihres Kommentars kennen viele Apple-Nutzer, aber sie gelten für die 1990er Jahre. Damals waren Apple-Computer in Benutzerfreundlichkeit der Konkurrenz weit voraus. Zudem wurden für Sparten technische Lösungen angeboten, die innovativ waren und Apple klar als Marktführer etablierten. Heute gilt das nicht mehr. Andere Betriebssysteme haben deutlich in Stabilität, Benutzerfreundlichkeit und Datensicherheit aufgeholt. Der Nutzer- und deswegen Margenvorteil, den sich Apple in Nischenmärkten in den 1990er und 2000er Jahren sicherte, ist nicht mehr vorhanden. Folgerichtig war Jobs Strategie hin zu mobilen Kleingeräten. Auch Apples Marktvorsprung, der aber eher auf sehr erfolgreichen marketing Jobs beruhte, verschwindet bei den smartphones.
    Gleichzeitig ist eine wichtige Stütze der Apple-Marke verschwunden: Ein Offenheit der Kommunikation mit den Anwendern und Programmierern, damals positionierte sich Apple als Robin Hood der Software-Branche, der innovativ und offen und hip auf dem Gebiet der open-source- und Branchenlösungen wilderte und durch Implementierung in oder Unterstützung durch MacOS oder OS X voranbrachte. Mittlerweile ist Apple zum Branchenprimus aufgestiegen und hat das nicht mehr nötig, Software und Kommunikation nach aussen werden geschlossen. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn sich Ihre Hoffnung, dass sich Apple "innovativ der Kernkundschaft zuwendet" nicht erfüllt. Geld wird mit schnellen Produktabfolgen von hochprofitablen Geräten gemacht, nicht PCs.

    • riessm
    • 11. August 2013 10:05 Uhr

    ...unverantwortlich, Foxconn, Pegatron und Konsorten immer wieder als "Apple-Zulieferer" zu bezeichnen. (http://www.zeit.de/wirtsc...) Natürlich liefern diese Firmen an Apple, ABER auch an alle (oder zumindest einen großen Teil der) IT-Firmen der Welt. Jede Firma der Computer, Unterhaltungselektronik und Feinmechanik Branche hat ihre ganz persönliche oder ganz viele Sklavenfirmen in China, Taiwan oder Bangladesh.

    Durch die Marginalisierung auf "Apple-Zulieferer" suggeriert die Presse, dass es ein lokales Problem ist. Man muss nur die pöhsen, pöhsen Apple-Teufel meiden und dann geht's Kindern in China besser. Damit kaufen die Menschen dann mit gutem Gewissen ein HTC, das gegenüber in einer genauso schlimmen Fabrik, die halt noch kein Journalist gesucht und gefunden hat, gebaut wird.

    Wir müssen uns bewusst sein, dass wir derzeit ganz extrem auf Kosten der Ärmsten in diversen Entwicklungs- und Schwellenländern leben, völlig unabhängig davon, ob ein Apfel auf dem Gehäuse ist. Das ist eine unbequeme Wahrheit und sie wird nie durchdringen, wenn diese höchst einseitige Berichterstattung nicht endlich mal mit etwas Mut aufgebrochen wird.

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    Erinnern wir uns an die Zigmillionen, die in China vor fünfzig Jahren verhungert sind, weil es nichts vernünftiges zu produzieren gab. Das hat weniger interessiert, als das Schicksal der Foxconn-Mitarbeiter. Die Löhne bei Foxconn sind höher als in manch europäischem Land. Bemerkt es niemand? Und sie sind massiv in den letzten zehn Jahren gewachsen.
    Den hiesigen Lohnmaßstab heranzuziehen um auf Ungerechtigkeiten hinzuweisen ist einfach nur Banane. Wären die chinesischen Löhne genauso hoch, wie die deutschen: es würde dort niemand produzieren lassen. Was hätte der chinesische Arbeiter also davon?

    darf man sich nicht wundern wenn's ein Boomerang wird !

    Der Unterschied ist dass sich HTC, um bei Ihrem Bespiel zu bleiben,
    niemals zum Heilsboten der Menschheit auf dem Weg in eine bessere Zukunft stilisiert hat (so wie Apple oder besser Steve Jobs).

    Die verkaufen schlicht und einfach nur Smartphones und da sind die Arbeitsbedingungen nicht besser oder schlechter als bei den vielen anderen Waren aus China um deren Kauf Otto-normal bzw. gering-Verdiener oft gar nicht mehr herumkommt.

  2. Schade, dass die ZEIT auch nur einen weiteren "Apple is doomed" Artikel abfeuert - so, wie Bloomberg & Co. es schon seit Monaten tun.

    Apple hat früher auch nur alle paar Jahre ein "sensationelles neues Produkt" vorgestellt:

    1977 - Apple II
    1984 - Macintosh
    1998 - iMac
    2001 - iPod
    2007 - iPhone
    2010 - iPad
    2013 - ?

    Es ist einfach unrealistisch, jedes Jahr ein revolutionäres neues Produkt zu erwarten. Tim Cook ist zwar als Erbsenzähler bekannt, doch er hat die Firma mittlerweile gut im Griff und die richtigen Leute auf den jeweiligen Chefsesseln.

    Und was die Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern und Auftragsfertigern angeht: Auch Dell, HTC, Motorola, Samsung, Sony und so gut wie alle anderen lassen bei Foxconn fertigen - warum wird immer nur Apple damit in Verbindung gebracht?

    Ausserdem ist der Autor ist nicht mehr auf dem neuesten Stand: Apple ist mittlerweile wieder das wertvollste Unternehmen der Welt. Und Samsung verkauft keineswegs "doppelt so viele Smartphones" wie Apple. Der Autor verzichtet wohl nicht ohne Grund auf belegende Quellenangaben. Kann eigentlich jetzt jeder schreiben, was ihm gerade so einfällt?

    Von der ZEIT hätte ich einen besseren Artikel erwartet. So ist es nur das übliche Börsenanalysten-Gequatsche. Schade.

    9 Leserempfehlungen
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    • macfox
    • 11. August 2013 10:33 Uhr

    Offensichtlich sind SIE nicht mehr auf dem neuesten Stand. Exxon ist wertvollstes Unternehmen. Bevor man anderen vorwirft, sich nicht korrekt zu informieren, sollte man sich vielleicht eine Minute Zeit nehmen und eine Kurzrecherche durchführen. Und auch die Angabe, dass Samsung doppelt so viele Smartphones verkauft, scheint korrekt zu sein, wenn man diversen Technews Glauben schenkt. Anscheinend hat sich der ZEIT ONLINE Autor bei der vielen Stunden dauernden Arbeit an dem Artikel doch Zeit für Recherche genommen.

    Redaktion

    Hallo,

    und Danke für Ihre Kritik. Natürlich kann nicht jeder schreiben, was er will - und auf einige Ihrer Punkte möchte ich kurz eingehen.

    1) Das wertvollste Unternehmen der Welt ist Apple in der Tat seit kurzem wieder. "Auf dem aktuellen Stand" ist der Artikel gleichwohl. Wie Sie ganz oben erkennen können, erschien dieser in der gedruckten ZEIT vom 1.8.2013, und zu dieser Zeit war definitiv Exxon Mobile und nicht Apple das wertvollste Unternehmen der Welt - übrigens schon für den Zeitraum etlicher Monate. Natürlich kann sich so etwas ändern, wie es ja auch gesehen ist. Gemessen am Ist-Zeitpunkt war der Text aber sehr wohl auf dem aktuellen Stand. Und wenn man betrachtet, dass kurz zuvor eine Reihe von Apple-Topmanagern (inkl des Finanzvorstands) ihre privaten Apple-Aktien verkauft haben ...

    http://www.sec.gov/cgi-bi...

    ... denke ich, dass der Satz damals zum Druckzeitpunkt gerechtfertigt gewesen war. Die Manager hätten die Verkäufe wohl nicht getätigt in Erwartung stark steigender Kurse.

    2) Smartphonezahlen, die von Ihnen kritisiert werden. Natürlich gibt es eine Quelle dafür, in diesem Fall den Mobile Phone Tracker von IDC...

    http://www.idc.com/getdoc...

    ... aus dem das hervorgeht. Sie finden das u.a. in Tabelle unter 2Q13 Unit Shipments.

    Möge Ihnen das nützen,
    Ihr
    MR

    Die von ihnen genannten Produkte haben alles eines Gemeinsam und zwar Steve Jobs. Und dieser fehlt nun mal und kann nicht mehr zurückgeholt werden, wie es für die Entwicklung des iMac gemacht wurde.

    "Apple hat früher auch nur alle paar Jahre ein "sensationelles neues Produkt" vorgestellt:

    1977 - Apple II
    1984 - Macintosh
    1998 - iMac
    2001 - iPod
    2007 - iPhone
    2010 - iPad
    2013 - ? "

    interessant ist hierbei die Zeit zwischen 84 und 98.
    In der Zeit war Jobs nicht bei Apple, gute Computer aber keine Innovation.
    Wobei ich den Imac als Innovation eigentlich nicht dazuzählen möchte,
    sondern vielmehr osx, was Jobs von Next mitbrachte und ca 99 rauskam.

    • TiSa
    • 11. August 2013 17:59 Uhr

    Ich fürchte ich könnte gleich in der Luft zerrissen werden, aber ich muss nun doch mal nachfragen, was genau die Appleprodukte so sensationell macht?
    Ok Betriebsysteme und Software sind super stabil und finde selbst ich als Linuxnutzer überzeugend. Aber darauf wird sich meist nicht berufen, sondern eher auf Hardware, wie den iMac, iPod, IPhone usw.
    Da wiederum scheint mir jedoch ein Superlativ wie sensationell oder revolutionär etwas übertrieben.
    Ich habe irgendwann mitbekommen, dass Apple bei seinen Computern auf Intel Prozessoren setzt, müsste man dann nicht eher Intel feiern?
    Und der iPod (ich besitze selbst zwei) ist für mich einfach ein mp3-Player wie jeder andere und iTunes kann in meinen Augen auch nichts bemerkenswertes oder etwas, was andere Software nicht kann.
    Und das iPhone ist ein Telefon oder Smartphone. Wo ist da die Legitimation für den Superlativ?!

    Das einzige was bei Apple wirklich einen Superlativ verdient hat, ist das Marketing. Man kann Apple mögen oder nicht, aber niemand kann ihnen unterstellen, sie wüßten nicht wie man Produkte verkauft. Sie schaffen es den Leuten das Gefühl zu geben, sie würden etwas ganz besonderes oder einmaliges kaufen. Das schafft kein anderer Konzern.

    Ebenso erstaunlich ist die Toleranz für Unzulänglichkeiten der Nutzer. Da bezahlt man ein Vermögen für ein Produkt und man hört nur ganz ganz selten, hinter vorgehaltener Hand, einen Appleuser mal über sein Gerät fluchen.

  3. Dass Apple seit dem Tod von Steve Jobs keine neuen wichtigen Produkte eingefuehrt haette, stimmt so nicht: der iPad mini (der seinen grossen Bruder in den Verkaufszahlen laengst ueberholt hat) wurde erst ein Jahr spaeter vorgestellt. Aber das ist natuerlich noch ein Produkt von Jobs.

    Neuigkeit fuer Herrn Rohwetter: Apple Produkte entstehen nicht innerhalb von 2 Jahren. Apple hatte gar keine Chance seit dem Tod von Jobs ein Produkt einzufuehren, dass nicht auf Jobs zurueckgeht.

    Daneben wurden auch schon Produkte vorgestellt, die es noch nicht gibt: iOS 7, MacOS 10.9, Mac Pro. Und dann die Revolution, die konsequent von Journalisten ignoriert wird: iCloud bietet inzwischen Beta-Versionen von Pages, Numbers, und Keynote im Webbrowser an. Wenn Apple diese Programme weiterhin kostenlos zur Verfuegung stellt (was gut moeglich ist, weil man ja z.B. mit Google Docs konkurriert), wird es wahrscheinlich Millionen von Menschen dazu bringen, in der Zukunft Dokumente in der Cloud zu bearbeiten. Das ist nicht technisch nichts Neues, aber das waren Apples Innovation praktisch nie.

    3 Leserempfehlungen
    • macfox
    • 11. August 2013 10:33 Uhr

    Offensichtlich sind SIE nicht mehr auf dem neuesten Stand. Exxon ist wertvollstes Unternehmen. Bevor man anderen vorwirft, sich nicht korrekt zu informieren, sollte man sich vielleicht eine Minute Zeit nehmen und eine Kurzrecherche durchführen. Und auch die Angabe, dass Samsung doppelt so viele Smartphones verkauft, scheint korrekt zu sein, wenn man diversen Technews Glauben schenkt. Anscheinend hat sich der ZEIT ONLINE Autor bei der vielen Stunden dauernden Arbeit an dem Artikel doch Zeit für Recherche genommen.

    4 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Unwürdiger Artikel"
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    und Sie haben das gerade gemacht?
    Dann hätte ich an Ihrer Stelle den Kommentar nicht geschrieben.

    Wie der Autor freundlicherweise selber einräumt, entspricht die Nachricht NICHT mehr dem aktuellen Stand:
    http://www.maclife.de/pan...
    Vielleicht recherchieren SIE künftig erstmal selbst, bevor Sie andere verbal angreifen.

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  • Schlagworte Steve Jobs | Tim Cook | Apple | iPad | iPhone | Silicon Valley
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