#3 Emckes Expeditionen: Auf der Suche nach der DemokratieWas hat sie gesagt?

Diesmal beschäftigt sich unsere Autorin in ihrer Wahlkampf-Serie mit Texten der Kanzlerin. Was verrät Angela Merkels Sprache über sie und ihre Vorstellung von Demokratie? von 

Ich bin Angela Merkel nie begegnet. Ich habe nie ein Hintergrundgespräch mit ihr geführt und sie nie auf einer Auslandsreise begleitet. Ich weiß nicht, wie die Bundeskanzlerin spricht, wenn sie im kleinen Kreis ist, ich weiß nicht, wie sie wirkt auf die, die ihr nahe kommen. Die Angela Merkel, die mich an dieser Stelle interessiert, ist die ihrer protokollierten Worte in der Öffentlichkeit einer parlamentarischen Demokratie.

Die Expedition beginnt an keinem Ort. Keine Gegend wird bereist, auch wenn es in Angela Merkels Metaphorik "Neuland" heißt: Die Suche beginnt im Internet. Auf der Seite www.bundeskanzlerin.de finden sich über 2800 Wortbeiträge. Von ihrem ersten Reisebericht "Gemeinsam mit Frankreich für ein starkes Europa" vom 23. November 2005, also einen Tag nachdem sie zur Kanzlerin der Großen Koalition gewählt worden war, bis zum Interview mit Phoenix und dem Deutschlandfunk über den Datenschutz am 14. August 2013.

Anzeige

Vorige Woche gab es 1530 Artikel, 89 Interviews, 473 Pressemitteilungen, 510 Pressekonferenzen, 377 Reden, 28 Regierungserklärungen und 340 sogenannte Reiseberichte der Kanzlerin, anhand deren ihre Sprache betrachtet werden kann. Sie mögen von verschiedenen Redenschreibern stammen, aber durch diese Worte präsentiert sich Angela Merkel in der Öffentlichkeit. Wie spricht die mächtigste Frau Europas? Welche Sprachbilder verwendet sie? Mit welchen Metaphern illustriert sie ihre Vorstellungen von Politik? Wer ist das Subjekt ihrer Sätze? An wen oder was appelliert Angela Merkel, wenn sie sich an die Öffentlichkeit wendet? Was lässt sich an der Rhetorik und dem Vokabular der Kanzlerin ablesen über ihre Vorstellung von Demokratie? Gesellschaften verstehen sich im Narrativen, in den Geschichten, die sie über sich erzählen – was also ist das für eine Erzählung, die Angela Merkel für diese Gesellschaft, für dieses Europa anzubieten hat?

In einem Interview mit Bild am Sonntag zum Tag der Deutschen Einheit äußerte sich Angela Merkel einmal über ihre erste Zeit im Bundestagswahlkampf 1990: "Längere Reden zu halten, fiel mir damals noch schwer. Zehn Minuten war schon eine große Kraftanstrengung für mich." Um fair zu sein, werden also Texte unterschiedlicher Länge und unterschiedlicher Gattungen ausgewählt: staatstragende Neujahrsansprachen wie die vom 31. Dezember 2011 ebenso wie semiprivate Grüße wie die zum 50. Geburtstag von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel am 17. April 2013, Interviews mit wohlgesinnten Journalisten wie das BamS-Interview vom 3. Oktober 2010, Mitschriften von Pressekonferenzen, auf denen scharf nachgefragt wird, wie der im Bundespresseamt im Juli dieses Jahres, auf der Angela Merkel zur NSA-Affäre Auskunft geben musste.

Emckes Expeditionen

Die Autorin twittert unter @EmckeExpedition und berichtet auf Facebook (www.facebook.de/emckesexpeditionen)

Wenn nur das blanke Wort zählt, wenn es keine Mimik, keine Gestik, keine Körperlichkeit zu beobachten gibt, wenn kein Tonfall, keine Klangfarbe das geschriebene Wort begleitet, dann sind die Texte der Bundeskanzlerin eine echte Prüfung. Es ist kaum möglich, sich mehrere Stunden am Stück auf Angela Merkels Sprache zu konzentrieren. Nach drei Manuskripten sehnt man sich nach japanischem Meerrettich löffelweise, um gegen die wachsende geistige Lähmung anzukämpfen. Da gibt es nichts, was einen fordert, nichts, was einen mitreißt oder woran man sich stößt, sei es vor euphorischer Zustimmung oder empörtem Zorn, alles plätschert gleichmütig vor sich hin, ob es sich um die Regierungserklärung von 2009 handelt oder um die Rede anlässlich der Verleihung des Lehrerpreises 2011: Die Sprache von Angela Merkel setzt einem zu wie ein rhetorisches Sedativ. Woran liegt das?

Zunächst einmal neigt Angela Merkel zur Nivellierung. Die Bundeskanzlerin meidet diskursiv jede Form der sozialen Distinktion. Sie hebt sich nicht ab oder hervor. Sie erzeugt keine Distanz aus Bildung oder Wissen oder Amt, wenn sie spricht. Niemals klingt das heraus, was sie ist: überlegen. Sie spricht so, dass niemand ausgeschlossen wird, in Kinderworten wie "klarkommen", "hinbekommen", "hier ist ja viel los", die Metaphern sind schlicht oder falsch, in jedem Fall verständlich, über "Weichenstellungen" und "Anker" geht es selten hinaus, "Lego-Sprache" hat der britische Historiker Timothy Garton Ash ihr gerade in einem Artikel in der New York Review of Booksattestiert. Wer Deutsch als Fremdsprache erlernen möchte, sollte sich die Reden von Angela Merkel definitiv nicht zur Erweiterung des Vokabulars vornehmen.

Wenn Angela Merkel öffentlich spricht, dann wiederholt sie meist ein Bescheidenheit suggerierendes Ritual: Sie bedankt sich bei den Veranstaltern, als ob die Kanzlerin froh sein müsste, eingeladen zu werden, und meist taucht dann bald eines ihrer Lieblingswörter auf: "spannend". Wenn sie in Strausberg auf der "Tagung des zivilen und militärischen Spitzenpersonals der Bundeswehr" in der Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation spricht, dann ist das "ein spannender Ort", wenn sie beim Festakt zum 60. Weltkongress des Weltdachverbandes der Unternehmerinnen, Femmes Chefs d’Entreprises Mondiales, redet, dann geht es dort "sehr spannend zu". Das ist ein sympathisch-demütiger Gestus.

Mit "spannend" ebnet die Kanzlerin allerdings auch politische Unterschiede oder Konflikte ein: Befragt, wie sie ihre Pirouetten in der Energiepolitik erklären könne, die Freund und Feind gleichermaßen verwirrten, antwortet Angela Merkel, die Energiewende sei "ein interessantes, spannendes und großes Projekt" (ZEITNr. 20/11). "Spannend" ist wie ein süßlich-klebriger Fliegenfänger, der alle unerwünschten Kontroversen, alle Kritik im Raum anzieht und tötet. Damit es "spannend" bleibt, ersetzt Merkel das Wort gelegentlich durch die originelle Umschreibung "nicht langweilig". Beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken (15. April 2013), bei dem es durchaus zu scharfen Auseinandersetzungen hätte kommen können, planiert Merkel alle potenziellen Differenzen und wirtschaftspolitischen Untiefen, denn "ohne Kontroversen ist das Leben extrem langweilig". Angela Merkel domestiziert Kritik durch simulierte Freude an einem Diskurs, den sie nicht führt.

Die existenzielle Aufgabe in einer parlamentarischen Demokratie, eigene politische, ökonomische, soziale Überzeugungen auch öffentlich zu rechtfertigen, verringert sich, wenn diese als gar nicht kontrovers dargestellt werden. Dazu bieten sich verschiedene taktische Instrumente an: Die strittigen Überzeugungen werden so lange rhetorisch weichgespült, bis die Differenzen nicht mehr scharf konturiert sind, oder die eigenen Positionen werden gar nicht als Positionen, sondern gleichsam als dezisionistische Notwendigkeiten beschrieben.

In der ersten Variante erinnert die Kanzlerin an eine Figur von Woody Allen. In seinem Film Harry außer sich von 1997 lässt Allen eine Person auftauchen, den von Robin Williams gespielten Schauspieler Mel, der auf einmal unscharf gerät. Zunächst wechselt der Kameramann das Objektiv, in der Hoffnung, es könne an der Technik liegen. Doch Mel selbst ist unscharf, er löst sich in seinen Umrissen auf, wer ihn betrachtet, dem wird schwindlig. Doch während die Filmfigur unter der eigenen Konturlosigkeit leidet und seine Gegenüber Brillen tragen müssen, um Mel wieder scharf stellen zu können, scheint Angela Merkel daraus eine Art "Unscharf ist das neue Schwarz"-Leitmotiv entwickelt zu haben.

Leserkommentare
  1. Nicht an den Worten, an den Taten muss man diese Kanzlerin messen.

    Alles andere ist nur leeres Aneinanderreihen von toll klingenden Worten.

    Meine Meinung!

    15 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    unter satirischen Vergleichen untergehen. Viel lieber als den Verweis auf Woody Allen und japanischen Meerrettich hätte ich gelesen, wie die Kanzlerin konkreten Fragestellungen ausweicht, ob sie dies mehr/weniger/anders als andere tut, wie es zu den offensichtlich zweigeteilten Meinungen in Medien/Kommentarbereich einerseits und den Wahlumfragen andererseits kommt, warum die Deeskalation(eigentlich ja ein positiver Begriff) schädlich für die Politik wäre.
    Im übrigen denke ich jedoch auch, dass mit dem Spitznamen Teflon das Thema merkel-Rhetorik weitgehend abgegrast ist und die eher ihre Taten kommentiert werden sollten

    >>Nicht an den Worten, an den Taten muss man diese Kanzlerin messen.<<

    Auch wenn Sie da durchaus recht haben, sage ich doch: "An ihren Worten sollt ihr sie erkennen!" (frei nach Matthäus. Dem aus der Bibel, nicht dem Fußballer ;-)
    Denn was die Taten angeht, da erkennt man bei Merkel ja nun genau nichts. Außer, daß sie Weltmeisterin im Zurückrudern wäre, gäbe es das als Disziplin.

    Nun, hier sind ein paar Worte:
    "Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit." (Merkel am 16.06.2005 zum 60. der CDU)
    Quelle: überall und auch http://www.onlinezeitung24.de/article/313

    Noch ein Satz:
    "Wir leben ja in einer Demokratie und das ist eine parlamentarische Demokratie und deshalb ist das Budgetrecht ein Kernrecht des Parlaments und insofern werden wir Wege finden, wie die parlamentarische Mitbestimmung so gestaltet wird, dass sie trotzdem auch marktkonform ist."

    Und noch ein Satz:
    "Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus." (22.03.2009 bei Anne Will)

    Genau, bloß kein Profil entwickeln, eine Meinung haben oder womöglich einer Überzeugung Ausdruck verleihen, wo kämen wir da denn sonst hin?

    Zum Abschluß:
    "Keine Euro-Bonds, solange ich lebe."

    Vielleicht könnte man sie da wenigstens mal beim Wort nehmen.
    Wer also die totale Undemokratie in die Regierung wählen möchte, wählt CDU. Bis zum 22. September dann.

    Dass sie selber noch nicht weiss:

    was sie als nächstes beschließt?

    welche Meinung sie in 10 Minuten vertritt?

    welcher Minister (oder #Neuland: Darfs auch mal ein Bundespräsident sein?) als nächstes sein Amt hinschmeisst oder vergrault wird?

    Ein Trauerspiel kohlschen Ausmaßes.

    "Keine Euro-Bonds, solange ich lebe."

    Da die EZB im Namen aller Bürger der Mitgliedsstaaten fleißig Geld druckt brauchen wir keine Eurobonds mehr. Die sind faktisch schon da.

    In einer Empfehlung für Wahlkämpfer der CDU heißt es daher auch: "Sprechen Sie einfach, bildhaft, emotional!" "'Die richtigen Worte finden - Leitfaden für gute Sprache im Wahlkampf', heißt die interne Handreichung. Geschrieben haben sie Mitarbeiter der Abteilung Marketing und Interne Kommunikation. 18 Seiten ist das Heft stark geworden, die Partei hat es an alle Bundestagskandidaten und Kreisverbände verschickt. [...] "'Benutzen Sie nicht die Schlagwörter der politischen Konkurrenz - auch nicht in der Verneinung', verlangen die Autoren. Damit würde man sich nur zum Handlanger der Opposition machen. Die CDU-Kandidaten sollen deshalb die Begriffe 'Bürgerversicherung', 'Mindestlohn' und 'Herdprämie' nicht mehr in den Mund nehmen." -> http://www.sueddeutsche.de/politik/sprach-ratgeber-der-cdu-erst-die-emot... Es kommt in einer "marktkonformen[n] Demokratie" (O-Ton Merkel) eben vor allem darauf an, das eigene Produkt mittels geschliffener Rhetorik bestmöglich an die Frau/den Mann zu bringen. Armes Deutschland!

    Eigenartig: Erst nach der Wahl erscheinen an gut sichtbarer Stelle Merkel-kritische Artikel in der ZEIT.
    Vor der Wahl wärs hilfreicher gewesen.

    Eigenartig: Erst nach der Wahl erscheinen gut sichtbare Artikel mit deutlicher Merkel-Kritik.
    Vor der Wahl wärs hilfreicher gewesen.
    Wo bleibt die angeblich unabhängige ZEIT?

    • TDU
    • 22. August 2013 15:32 Uhr

    Zit: "Über Träume und Visionen kann oder will Angela Merkel nicht sprechen. Sie will in Machbarkeiten denken, nicht in Möglichkeiten. Und sie negiert, dass es die Möglichkeitsform ist, der Konjunktiv, den es braucht, um die Wirklichkeit zu überschreiten. Das Denken ins Offene hinein ist das, was jede demokratische Gesellschaft, was Europa, gerade jetzt, brauchte. Im Konjunktiv liegt eine Einladung zur Partizipation, eine Aufforderung, das, was noch nicht ist, gemeinsam werden zu lassen, in der Möglichkeitsform liegt das Utopische, das Kreative, das Lebendige, das, was für Europa eine gemeinsame Erzählung sein könnte."

    Merkel kann überhaupt nicht reden, schon gar nicht frei. Im Grunde will sie handeln und erwartet, sicher auch machmal autoritär, dass jeder mitzieht. So ist das Zitierte keine Folge ihrer Sprache sondern ihres Denkens, welches wiederum ihre Sprache dem Zweck unterordnet. Würden Kürzel reichen, würde sie die vermutlich benutzen.

    8 Leserempfehlungen
  2. Seien wir froh, dass wir in schwierigen Zeiten über kompetentes und seriöses Personal an der Spitze verfügen.

    Ich hoffe, zum Wohle unseres Landes, dass uns Frau Merkel noch sehr lange erhalten bleiben wird. Warum sollte Sie nicht sogar mehr Jahre im Amt vollbringen, als es Helmut Kohl vermochte?

    Möge Sie weiterhin Vergnügen an ihrem Amt haben und das 25jährige Jubliläum erreichen.

    7 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ... Ihren Humor.

    Man kann es nicht leugnen, aber Frau Merkel ist das Beste, was unsere politische Elite bisher hervorgebracht hat. Natürlich kann man sie kritisieren, aber niemand es wohl besser vermochtet, dieses Amt mit Würde auszufüllen.

    Wenn ich mir die anderen Parteien so ansehen und auch die zweite oder dritte Reihe, welche bekanntlich nach einer Niederlage vorrückt, so kann ich ihren Wünschen nur zustimmen.

    Bis es in den Reihen der SPD wieder wählbares Personal gibt, werden noch viele Legislaturperioden vergehen und viele Wahlen verloren werden müssen.

    Sie haben was verwechselt: Gott is tot. Der Markt ist nun unser metaphysisches Herrschaftswesen, ausgedrückt in Merkels Diktum von der marktkonformen Demokratie. Alternativlose Sachzwangrhetorik statt ethischer Reflexion. Das ist das Demokratieverständnis von Frau Merkel.

    Ich weiß, es ist aussichtslos zu erklären, warum ein zuviel an Markt schädlich für unsere Demokratie ist. Es ist aussichtslos, die Wettbewerbsideologie unserer Kanzlerin als antiliberal und systemisch autoritär zu entlarven. Es ist aussichtslos, die Verschiebung der Machtverhältnisse hin zum Faktor Kapital zu kritisieren und den Mythos das Kapital schaffe Arbeitsplätze und Arbeitsplätze seien per se sozial zu entzaubern. Frau Merkel wird wieder Kanzlerin werden; weil sie so ruhig, so unaufgeregt, so sachlich ist - nur eben leider sachlich falsch; weil sie als Frau sich in einer rauen Männerwelt durchgesetzt hat; und weil viele die Schattenseiten ihrer Politik gerne verdrängen.

    Um Gottes Willen, bitte erspare uns noch weitere 17 Jahre Merkel. Diese Frau ist nämlich gar nicht existent und der Artikel hat es absolut auf den Punkt gebracht.

    Man mag ja über politische Querköpfe schimpfen und denken was man will, aber immerhin wusste man, was man davon zu halten hatte. Klare Ansage - klare Meinung. Aber bei Merkel?

    Da ist jeder Fisch, den man von Hand fangen muss eher zu fassen als diese nichtssagende Frau

    - Ihre Anbiederung an das Großkapital,
    - Ihre Einfallslosigkeit,
    - Ihren Aufruf, nicht tarifliche Leistungen zu kaufen,
    - Ihre Ignoranz, was machbares Familienleben betrifft,
    - Ihre Mitschuld am Niedergang Europas,
    - Ihre Verkleisterung der unfähigen Minister,
    - Ihren Beistand zu betrügerischen Ministern,
    - Ihre Anbiederung an die Kriegstreiber Bush,
    - Ihre Loorbeeren, die Sie Gerhard Schröder verdankt,
    -..., ach ich höre auf, es hat eh keinen Zweck, glauben Sie ruhig weiter, bis auch Sie die Wirklichkeit einholt.

    Bei Päpste dauert es Jahrzehnte um seelig oder heilig gesprochen zu werden. Wobei mich Ihr Kommentar nicht mal wundert. Umfragewerte die in Richtung 100 Prozent gehen, passgenaue Fernsehnilder und -beiträge. Da kommt es auf den Heiligenschein auch nicht mehr an .... Jauser, Jauser wir haben ....

  3. ... Ihren Humor.

    34 Leserempfehlungen
  4. Man kann es nicht leugnen, aber Frau Merkel ist das Beste, was unsere politische Elite bisher hervorgebracht hat. Natürlich kann man sie kritisieren, aber niemand es wohl besser vermochtet, dieses Amt mit Würde auszufüllen.

    Wenn ich mir die anderen Parteien so ansehen und auch die zweite oder dritte Reihe, welche bekanntlich nach einer Niederlage vorrückt, so kann ich ihren Wünschen nur zustimmen.

    Bis es in den Reihen der SPD wieder wählbares Personal gibt, werden noch viele Legislaturperioden vergehen und viele Wahlen verloren werden müssen.

    5 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Aus dem Artikel: "Vorige Woche gab es 1530 Artikel, 89 Interviews, 473 Pressemitteilungen, 510 Pressekonferenzen, 377 Reden, 28 Regierungserklärungen und 340 sogenannte Reiseberichte der Kanzlerin [...]"

    Ich bin beeindruckt. Diese Frau meint es ernst. Aber ich höre ihr auch gerne zu. Sie ist sachlich und nicht ständig so laut und agressiv wie Steinbrück.

    Man sollte nicht vergessen, dass man uns selbst im Ausland für dieses Staatsoberhaupt beneidet. Andere Länder hätten gerne ein solches Oberhaupt. Hier zeigt sich, dass die deutschen Wählerinnen und Wähler in der Mehrzahl überlegt und intelligent abstimmen. Wir sind kein Volk, dem man leicht etwas vormachen kann. Wir sind kritisch und wählen stehts, was stabile Verhältnisse schafft.

    Schön, dass Sie nicht leugnen können, dass Sie die Regentin mögen.
    Ihr Problem.
    Aber dann bitte doch Frau Dr. Merkel.
    So viel Zeit muss sein.

    • dacapo
    • 22. August 2013 22:24 Uhr

    Gott behüte uns vor nochmal 4 Jahre Merkel. 2005 konnte sich mancher Nicht-Unionsanhänger denken, warum nicht mal eine Frau, in der Regel kannte man dieses "Mädel Kohls" nicht. Jetzt aber müsste man sie kennen, wider Erwarten trifft sie den Seelennagel der Deutschen so perfekt, dass die vielen Freunde dieser Haltung sie am liebsten als Königin haben wollen, bis der Tod sie scheidet. Aber es sind ja auch die Medien, die sie mögen, diese Null, da sie von ihnen kaum mal kritisiert wird, obwohl es genug Anlässe gab, und auch noch gibt. Aber den Medien waren die Fettnäppchen wichtiger. Verkehrte Welt, deutsche Realität.

    wenn Sie diesen Kommentar nicht ironisch meinen, dann muss man sich über gar nichts mehr wundern in diesem Land. Diese Frau besteht doch nur aus Worthülsen und ist ganz einfach gesagt eine politische Nullnummer!!!
    zu besseren Information:
    www.nachdenkseiten.de

  5. Aus dem Artikel: "Vorige Woche gab es 1530 Artikel, 89 Interviews, 473 Pressemitteilungen, 510 Pressekonferenzen, 377 Reden, 28 Regierungserklärungen und 340 sogenannte Reiseberichte der Kanzlerin [...]"

    Ich bin beeindruckt. Diese Frau meint es ernst. Aber ich höre ihr auch gerne zu. Sie ist sachlich und nicht ständig so laut und agressiv wie Steinbrück.

    Man sollte nicht vergessen, dass man uns selbst im Ausland für dieses Staatsoberhaupt beneidet. Andere Länder hätten gerne ein solches Oberhaupt. Hier zeigt sich, dass die deutschen Wählerinnen und Wähler in der Mehrzahl überlegt und intelligent abstimmen. Wir sind kein Volk, dem man leicht etwas vormachen kann. Wir sind kritisch und wählen stehts, was stabile Verhältnisse schafft.

    6 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Aber ich höre ihr auch gerne zu."

    ... empfehle ich Ihnen, in musikalischer Hinsicht, Volkstümliche Musik.
    Sinnfreier Text, bei ständig gleicher, einlullender Melodie.
    Könnte Ihnen gefallen.

    • Kelhim
    • 22. August 2013 16:01 Uhr

    Indem sie nichts Konkretes sagt, stößt sie auch niemandem vor den Kopf. Als sie noch in der Opposition war, musste man nicht einer Meinung mit ihr sein, aber immerhin vertrat sie eine Meinung oder gar mehrere.

    Heute spricht sie zwar überall in jede Kamera, aber sie vertritt nichts mehr, nicht das Geringste. "Sachlich" ist in dem Zusammenhang das falsche Wort, das impliziert eine Sache, einen Gesprächsgegenstand. Merkels Worte dagegen kann man auf Band aufnehmen und zu jedem beliebigen Anlass wieder abspielen - ohne Videoübertragung würden Zuhörer den Unterschied gar nicht merken.

    Ja, klar, Merkel ist (vor der Kamera) immer freundlich. Das reicht mir aber als Bürger nicht aus.

    Zitat:
    "Man sollte nicht vergessen, dass man uns selbst im Ausland für dieses Staatsoberhaupt beneidet. Andere Länder hätten gerne ein solches Oberhaupt. Hier zeigt sich, dass die deutschen Wählerinnen und Wähler in der Mehrzahl überlegt und intelligent abstimmen. Wir sind kein Volk, dem man leicht etwas vormachen kann. Wir sind kritisch und wählen stehts, was stabile Verhältnisse schafft."

    In welchem Ausland beneidet man uns um Mutti?
    Wer hätte sie gerne?
    Wie viele Wähler stimmen überlegt und intelligent ab?
    Welchem Prozentsatz unseres Volkes kann man nicht leicht etwas vor machen?
    Wer wählt kritisch?

    Nun, da Sie ja von einem Volk schreiben, das es eben nicht erst seit ein paar Jahren gibt, sondern schon sehr viel länger,haben, nach Ihrer Version, auch die Altvorderen wahrhaft stabile Verhältnisse gewählt. Die Beispiele Weimarer Republik und 1000-jähriges Reich mögen als Begründung genügen. Auch das war deutsches Volk und was für eins.

    Die Fragen drei und vier möge Jeder für sich selbst beantworten, die Antworten werden jedoch "mata hari" möglicherweise nicht gefallen. Denn Manche sprechen schon von einem verblödeten Volk. Mitunter könnte man den Eindruck gewinnen.
    Und 40% wählen überhaupt nicht. Wozu zählen die?

    und darin ist Sie absolute Spitze.

    Normalerweise reichen 2 Stunden Reden und dabei NICHTS sagen.
    Frau Merkel tut dieses schon ihre gesamte Amtszeit.

    Lasst euch weiter von ihr einlullen, das Geld der deutschen verbraten.
    Nirgends in Europa ist das Verhältnis von Vermögen zu Staatsverschuldung kleiner als bei uns, wir sind vermutlich immer noch die einzigen Nettozahler in der EG, Schröder hat es herunter gedreht und Merkel versenkt unser Gespartes, schenkt es zurück.
    Griechenland freut sich auf das nächste Geschenk.
    Schlaft alle schön weiter. Das Sandfrauchen hat "gute Arbeit" geleistet.

    Protipp für mata_hari: Frau Merkel ist nicht unser Staatsoberhaupt. Das Staatsoberhaupt ist der ebenso enttäuschende Herr Gauck. Wenn Sie denken, dass "man" uns im Ausland um unsere Kanzlerin beneidet, dann schauen Sie bitte auf das von ihr maßgeblich mitgebeutelte Griechenland. Dort wird sie als Hitler karikiert und für dem Ruf der Deutschen hat sie damit sicher einen bärigen Dienst erwiesen.

  6. ... sei gesegnet.
    Mag er auch unfreiwillig sein.

    11 Leserempfehlungen
  7. Nanu, hat die CDU geschäftsstelle jetzt gerade Mittag oder wie kommen all die Freunde der Knazlerin hierrein??

    Liebe Leute, das ist hier die ZEIT, nicht die WELT. Also zurück ...

    22 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • TDU
    • 22. August 2013 16:15 Uhr

    Auch in der Zeit muss man nicht loben, was von der SPD nicht kommt.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service