Ich bin Angela Merkel nie begegnet. Ich habe nie ein Hintergrundgespräch mit ihr geführt und sie nie auf einer Auslandsreise begleitet. Ich weiß nicht, wie die Bundeskanzlerin spricht, wenn sie im kleinen Kreis ist, ich weiß nicht, wie sie wirkt auf die, die ihr nahe kommen. Die Angela Merkel, die mich an dieser Stelle interessiert, ist die ihrer protokollierten Worte in der Öffentlichkeit einer parlamentarischen Demokratie.

Die Expedition beginnt an keinem Ort. Keine Gegend wird bereist, auch wenn es in Angela Merkels Metaphorik "Neuland" heißt: Die Suche beginnt im Internet. Auf der Seite www.bundeskanzlerin.de finden sich über 2800 Wortbeiträge. Von ihrem ersten Reisebericht "Gemeinsam mit Frankreich für ein starkes Europa" vom 23. November 2005, also einen Tag nachdem sie zur Kanzlerin der Großen Koalition gewählt worden war, bis zum Interview mit Phoenix und dem Deutschlandfunk über den Datenschutz am 14. August 2013.

Vorige Woche gab es 1530 Artikel, 89 Interviews, 473 Pressemitteilungen, 510 Pressekonferenzen, 377 Reden, 28 Regierungserklärungen und 340 sogenannte Reiseberichte der Kanzlerin, anhand deren ihre Sprache betrachtet werden kann. Sie mögen von verschiedenen Redenschreibern stammen, aber durch diese Worte präsentiert sich Angela Merkel in der Öffentlichkeit. Wie spricht die mächtigste Frau Europas? Welche Sprachbilder verwendet sie? Mit welchen Metaphern illustriert sie ihre Vorstellungen von Politik? Wer ist das Subjekt ihrer Sätze? An wen oder was appelliert Angela Merkel, wenn sie sich an die Öffentlichkeit wendet? Was lässt sich an der Rhetorik und dem Vokabular der Kanzlerin ablesen über ihre Vorstellung von Demokratie? Gesellschaften verstehen sich im Narrativen, in den Geschichten, die sie über sich erzählen – was also ist das für eine Erzählung, die Angela Merkel für diese Gesellschaft, für dieses Europa anzubieten hat?

In einem Interview mit Bild am Sonntag zum Tag der Deutschen Einheit äußerte sich Angela Merkel einmal über ihre erste Zeit im Bundestagswahlkampf 1990: "Längere Reden zu halten, fiel mir damals noch schwer. Zehn Minuten war schon eine große Kraftanstrengung für mich." Um fair zu sein, werden also Texte unterschiedlicher Länge und unterschiedlicher Gattungen ausgewählt: staatstragende Neujahrsansprachen wie die vom 31. Dezember 2011 ebenso wie semiprivate Grüße wie die zum 50. Geburtstag von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel am 17. April 2013, Interviews mit wohlgesinnten Journalisten wie das BamS-Interview vom 3. Oktober 2010, Mitschriften von Pressekonferenzen, auf denen scharf nachgefragt wird, wie der im Bundespresseamt im Juli dieses Jahres, auf der Angela Merkel zur NSA-Affäre Auskunft geben musste.

Wenn nur das blanke Wort zählt, wenn es keine Mimik, keine Gestik, keine Körperlichkeit zu beobachten gibt, wenn kein Tonfall, keine Klangfarbe das geschriebene Wort begleitet, dann sind die Texte der Bundeskanzlerin eine echte Prüfung. Es ist kaum möglich, sich mehrere Stunden am Stück auf Angela Merkels Sprache zu konzentrieren. Nach drei Manuskripten sehnt man sich nach japanischem Meerrettich löffelweise, um gegen die wachsende geistige Lähmung anzukämpfen. Da gibt es nichts, was einen fordert, nichts, was einen mitreißt oder woran man sich stößt, sei es vor euphorischer Zustimmung oder empörtem Zorn, alles plätschert gleichmütig vor sich hin, ob es sich um die Regierungserklärung von 2009 handelt oder um die Rede anlässlich der Verleihung des Lehrerpreises 2011: Die Sprache von Angela Merkel setzt einem zu wie ein rhetorisches Sedativ. Woran liegt das?

Zunächst einmal neigt Angela Merkel zur Nivellierung. Die Bundeskanzlerin meidet diskursiv jede Form der sozialen Distinktion. Sie hebt sich nicht ab oder hervor. Sie erzeugt keine Distanz aus Bildung oder Wissen oder Amt, wenn sie spricht. Niemals klingt das heraus, was sie ist: überlegen. Sie spricht so, dass niemand ausgeschlossen wird, in Kinderworten wie "klarkommen", "hinbekommen", "hier ist ja viel los", die Metaphern sind schlicht oder falsch, in jedem Fall verständlich, über "Weichenstellungen" und "Anker" geht es selten hinaus, "Lego-Sprache" hat der britische Historiker Timothy Garton Ash ihr gerade in einem Artikel in der New York Review of Booksattestiert. Wer Deutsch als Fremdsprache erlernen möchte, sollte sich die Reden von Angela Merkel definitiv nicht zur Erweiterung des Vokabulars vornehmen.

Wenn Angela Merkel öffentlich spricht, dann wiederholt sie meist ein Bescheidenheit suggerierendes Ritual: Sie bedankt sich bei den Veranstaltern, als ob die Kanzlerin froh sein müsste, eingeladen zu werden, und meist taucht dann bald eines ihrer Lieblingswörter auf: "spannend". Wenn sie in Strausberg auf der "Tagung des zivilen und militärischen Spitzenpersonals der Bundeswehr" in der Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation spricht, dann ist das "ein spannender Ort", wenn sie beim Festakt zum 60. Weltkongress des Weltdachverbandes der Unternehmerinnen, Femmes Chefs d’Entreprises Mondiales, redet, dann geht es dort "sehr spannend zu". Das ist ein sympathisch-demütiger Gestus.

Mit "spannend" ebnet die Kanzlerin allerdings auch politische Unterschiede oder Konflikte ein: Befragt, wie sie ihre Pirouetten in der Energiepolitik erklären könne, die Freund und Feind gleichermaßen verwirrten, antwortet Angela Merkel, die Energiewende sei "ein interessantes, spannendes und großes Projekt" (ZEITNr. 20/11). "Spannend" ist wie ein süßlich-klebriger Fliegenfänger, der alle unerwünschten Kontroversen, alle Kritik im Raum anzieht und tötet. Damit es "spannend" bleibt, ersetzt Merkel das Wort gelegentlich durch die originelle Umschreibung "nicht langweilig". Beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken (15. April 2013), bei dem es durchaus zu scharfen Auseinandersetzungen hätte kommen können, planiert Merkel alle potenziellen Differenzen und wirtschaftspolitischen Untiefen, denn "ohne Kontroversen ist das Leben extrem langweilig". Angela Merkel domestiziert Kritik durch simulierte Freude an einem Diskurs, den sie nicht führt.

Die existenzielle Aufgabe in einer parlamentarischen Demokratie, eigene politische, ökonomische, soziale Überzeugungen auch öffentlich zu rechtfertigen, verringert sich, wenn diese als gar nicht kontrovers dargestellt werden. Dazu bieten sich verschiedene taktische Instrumente an: Die strittigen Überzeugungen werden so lange rhetorisch weichgespült, bis die Differenzen nicht mehr scharf konturiert sind, oder die eigenen Positionen werden gar nicht als Positionen, sondern gleichsam als dezisionistische Notwendigkeiten beschrieben.

In der ersten Variante erinnert die Kanzlerin an eine Figur von Woody Allen. In seinem Film Harry außer sich von 1997 lässt Allen eine Person auftauchen, den von Robin Williams gespielten Schauspieler Mel, der auf einmal unscharf gerät. Zunächst wechselt der Kameramann das Objektiv, in der Hoffnung, es könne an der Technik liegen. Doch Mel selbst ist unscharf, er löst sich in seinen Umrissen auf, wer ihn betrachtet, dem wird schwindlig. Doch während die Filmfigur unter der eigenen Konturlosigkeit leidet und seine Gegenüber Brillen tragen müssen, um Mel wieder scharf stellen zu können, scheint Angela Merkel daraus eine Art "Unscharf ist das neue Schwarz"-Leitmotiv entwickelt zu haben.

Nur zweimal übte Merkel echte Kritik

Zur Abhörpraxis der NSA schweigt sie so extensiv, dass offenbleibt, ob aus Unwissenheit oder Kalkül

Die Unschärfe kann in der Form von Banalisierung auftreten. So beispielsweise, wenn Merkel die Zerrüttungen der Finanzkrise beschreibt: "Es hat aber auch keinen Sinn, so zu tun, als könne alles so bleiben, wie es ist. Das ist auch nicht so. In den vergangenen vier Jahren ist nämlich wirklich sehr viel passiert" (beim Bundesverband deutscher Banken). "Sehr viel passiert"? Man muss hoffen, dass das keiner der jugendlichen Arbeitslosen in Griechenland und keine der zwangsgeräumten Familien in Spanien hört. Oder wenn sie den Zustand im vom Krieg zerrütteten Afghanistan in ihrer "Regierungserklärung zum Afghanistan-Konzept" am 28. Januar 2010, nach acht Jahren "Stabilisierungs-Einsatz", lakonisch verharmlost: "Nach den Anschlägen des 11. September galt es mitzuhelfen, dem internationalen Terrorismus die Rückkehr an seine wichtigste Heimstatt zu verwehren. (...) Dieser Auftrag hat an seiner Bedeutung und Gültigkeit nichts verloren. Dennoch (...) ist die Bilanz dieses Einsatzes gemischt." Mal abgesehen von der eigenwilligen Verbindung von "Terrorismus" und "Heimstatt", ist das Wort "gemischt" angesichts von 2412 getöteten Zivilisten im vorangegangenen Jahr 2009 (dem laut UN-Bericht verheerendsten Jahr seit dem Sturz der Taliban) und 37 in Kampfhandlungen verwundeten und vier getöteten Bundeswehrsoldaten doch erstaunlich.

Die Unschärfe kann in Form von ausgedehntem Schweigen auftreten wie bei der Frage der Gleichstellung von Homosexuellen oder des Ausspionierens von Bundesbürgern durch die Geheimdienste. Bei der Frage der Anerkennung von Homosexuellen legt sich Merkel diskursiv in die Furche und bleibt so lange unscharf, wie es ihr nutzt. Bei der Frage der Abhörpraxis der NSA schweigt Angela Merkel so extensiv, dass offenbleibt, ob aus Unwissenheit oder aus Kalkül.

Die Unschärfe kann schließlich auch in Form von Widersprüchlichkeit auftreten. So betont Angela Merkel gern die Bedeutung von Verträgen. Vor allem, wenn sich andere daran halten müssen. Bei ihrer Rede vor der 9. Ordentlichen Mitgliederversammlung der Türkisch-Deutschen IHK am 24. Juni 2013 versichert die Kanzlerin in Bezug auf die der Türkei versprochenen Beitrittsgespräche: "Der Grundsatz pacta sunt servanda gilt", nur um dann drohend hinzuzufügen: "allerdings können wir auch nicht ignorieren, was passiert". In einem Interview mit dem Tagesspiegel kritisiert sie zunächst die mangelnde Vertragstreue einzelner Länder: "Es macht ja auch die Verunsicherung der Bevölkerung aus, dass Absprachen über Jahre nicht eingehalten wurden", um dann zwei Fragen später zu sagen: "Kein Vertrag ist für die Ewigkeit gemacht. Wenn die Welt sich ändert, muss man auch bereit sein, Verträge zu ändern."

Es gibt zwei eindrückliche thematische Ausnahmen, bei denen Angela Merkel präzis ihre moralischen Überzeugungen vertritt: Bei Rassismus und Antisemitismus von Würdenträgern oder Funktionären gibt Angela Merkel ihre Deckung auf. Mindestens zweimal hat die Bundeskanzlerin vehement interveniert und unaufgefordert das ganze symbolische Kapital ihrer Position eingesetzt, um Ansichten zurückzuweisen, die sie nicht banalisiert sehen wollte: als Papst Benedikt mit seiner Haltung gegenüber der Piusbruderschaft die Relativierung des Holocaust akzeptabel zu machen drohte und als Thilo Sarrazin mit seiner rassenbiologischen Schrift einen medialen Hype auslöste.

Sie lässt sich nicht wirklich auf die kritisierten Ansichten der anderen ein, sie entlarvt sie nicht

Doch auch bei diesen Themen, die tatsächlich an eine Überzeugung zu rühren scheinen, scheut Merkel die normative oder politische Argumentationen. Sie lässt sich nicht auf die Ansichten der anderen ein und widerlegt sie auch nicht mit Gründen. Sie formuliert ihre Position wie eine Grenze, etwas, das nicht überschritten werden darf, mehr ein Tabu als ein Wert, der sich auch erläutern ließe. So wirken selbst diese durchaus ehrenwerten Machtworte seltsam ohnmächtig. Sie sind weniger Überzeugungen als jene Sorte undiskutierbarer Gewissheiten, mit denen Angela Merkel gern ihre Politik behauptet.

Im Kontext einer Frage über die Belastungen durch die erzwungene Sparpolitik in Griechenland drängen die Interviewer des Tagesspiegels am 11. September 2011: "Fürchtet die CDU-Chefin das Entstehen einer nationalistischen Bewegung?", und Angela Merkel kontert, ohne zu kontern, mit: "Wir befinden uns in einem sehr komplizierten Prozess, in dem viele Menschen daran zweifeln, dass alles ein gutes Ende nehmen wird. In solchen Momenten wird die Sehnsucht nach einfachen kurzen Lösungen groß. Die aber gibt es nicht, sondern nur einen Prozess aufeinanderfolgender Maßnahmen."

Hans Magnus Enzensberger schrieb in seinen Analysen zur "Bewusstseins-Industrie" 1962: "Doch ist heute jede Herrschaft auf die Zustimmung, mindestens aber die Duldung der Beherrschten, eben, weil diese keine Leibeigenen mehr sind, angewiesen." Angela Merkel weiß diese Duldung der Beherrschten durch eloquente Dethematisierung kontroverser Themen zu erzielen. Dabei lässt sie gern auch mal das handelnde Subjekt der Politik verschwinden. Nicht sie, die Bundeskanzlerin, ist es, die im Verbund mit Troika und den europäischen Regierungschefs Griechenland bestimmte fiskalische Vorgaben diktiert, sondern es ist der "Prozess aufeinanderfolgender Maßnahmen".

Diese gleichsam aus dem Nichts entstandenen Maßnahmen sind subjektlos und "alternativlos". Politik ist in dieser Logik nur Exekution von Notwendigkeiten. Es ist bemerkenswert, wie oft eine Kanzlerin, die regelmäßig an "Freiheit in Verantwortung" appelliert, Entscheidungen beschreibt, als ob sie weder Freiheit noch Verantwortung implizierten. "Der Einsatz in Afghanistan ist alternativlos" (8. September 2009), "globale Kooperation ist alternativlos" (23. November 2009), "Investitionen in Ressourceneffizienz sind alternativlos" (2. Mai 2010), dann ist "Griechenland alternativlos, um die Stabilität des Euro zu sichern" (5. Mai 2010), im Moment ist vor allem "Haushaltskonsolidierung alternativlos" (zuletzt 16. Mai 2013).

Angela Merkels Sprache arbeitet mit einer permanenten Immunisierung gegen jede Berührung, jeden Zweifel, sie agitiert gegen alles Offene, alles Unfertige – und damit gegen das, was eine freie Gesellschaft und eine deliberative Demokratie gerade ausmacht.

Zugleich situiert Merkel die Behauptung von der vermeintlichen Alternativlosigkeit ihres Handelns in einer Erzählung einer Politik aus Vernunft, für die sie allerdings vornehmlich an die Angst appelliert. "Schauen Sie (...), die Welt hat 7 Milliarden Einwohner", rechnet sie dem Bundestag vor, "alle möchten in Wohlstand leben. Als Konrad Adenauer im Deutschen Bundestag gesprochen hat, gab es auf der Welt 2,5 Milliarden Einwohner. Wir Europäer waren 500 Millionen. Wir Europäer sind heute noch 500 Millionen. Wir stellen noch 8 bis 9 Prozent der Welteinwohnerschaft." (Regierungserklärung zu Stabilitätsunion, Fiskalvertrag und Europäischem Stabilitätsmechanismus, 29. Juni 2012). Wieder und wieder zeichnet sie in ihren Reden China, Indien und die USA als Europa verdrängende Giganten. Sie nimmt Geburtenraten, Demografieprojektionen, Exportzahlen, alles, was sich in die Erzählung von dem schutzlosen, ausgelieferten Europa im Endzeitfilm der Globalisierung einfügen lässt. Im Interview mit dem Tagesspiegel sorgt sich Angela Merkel, ob Europa gegenüber "1,3 Milliarden Chinesen oder 300 Millionen Amerikanern (...) gehört wird" – erst vor diesem Szenario versteht sich das allseits gerühmte Antipathos von Angela Merkel.

Die Schrecken der Globalisierung erzeugen das apokalyptische Narrativ, mit dem Angela Merkel erst Angst schürt, um sich sogleich als nüchterne, notwendige Rettung anzubieten. Der rhetorische Gestus der Kanzlerin, dieses Undramatische, kommt erst dann zur Geltung, wenn die historische Entwicklung besonders dramatisch gerät. Je uferloser und unkontrollierter die Kräfte der Globalisierung walten, je dynamischer und jünger Chinesen und Inder sind, je zügelloser die "Südeuropäer" Regeln missachten, so die Logik des düsteren Narrativs, umso beruhigender, umso vertrauenserweckender die deeskalierende Erzählung der Kanzlerin.

Es ist eine traurige Expedition, diese Reise durch die Texte von Angela Merkel, traurig, weil die Sätze, in denen diese Kanzlerin spricht, fast immer im Indikativ formuliert sind. In der Wirklichkeitsform. Sie verzichtet nahezu vollständig auf den Konjunktiv. Die Möglichkeitsform aber ist das, was nicht gesichert ist, was einen hoffen und träumen lässt. Über Träume und Visionen kann oder will Angela Merkel nicht sprechen. Sie will in Machbarkeiten denken, nicht in Möglichkeiten. Und sie negiert, dass es die Möglichkeitsform ist, der Konjunktiv, den es braucht, um die Wirklichkeit zu überschreiten. Das Denken ins Offene hinein ist das, was jede demokratische Gesellschaft, was Europa, gerade jetzt, brauchte. Im Konjunktiv liegt eine Einladung zur Partizipation, eine Aufforderung, das, was noch nicht ist, gemeinsam werden zu lassen, in der Möglichkeitsform liegt das Utopische, das Kreative, das Lebendige, das, was für Europa eine gemeinsame Erzählung sein könnte.

Bisher erschienen: Ein Besuch im Bundestag (Nr. 14/13) und bei den "Tagesthemen" (Nr. 26/13). Die nächste Folge erscheint im September.