Manchmal klopft eine arme Seele an seine Tür, um ihm zu sagen, dass er sie nicht retten kann. Dass sein Glaube falsch, seine Hoffnung irre und sein Gott machtlos ist. Die arme Seele flucht, wütet, wünscht die Welt zum Teufel.

Wie rettet man eine Seele? Bruder Agustino, dessen Welt die Bronx und dessen Mission die Rettung der Hoffnungslosen ist, hat immer den richtigen Bibelvers parat, wenn es gilt, ein paar Hundert Jugendliche aus der gefürchtetsten Nachbarschaft New Yorks für Gott zu begeistern. Aber manchmal fehlen auch ihm die Worte. An jenem Abend zum Beispiel, als draußen vor der kleinen Backsteinkirche ein zorniger Mann steht und ankündigt, er werde seine Familie erschießen. Die Frau, die Tochter, die Schwester, den Vater, die Mutter, einfach alle. Okay, ausgenommen seinen Sohn. Aber sonst alle. Auch sich selbst.

Aus dem Mann spricht kalter Entschluss. Übermorgen bekomme er Geld, dann kaufe er eine Waffe und: Wumm! Wütend fügt er noch hinzu: "Es gibt nichts, was du dagegen tun kannst!"

Bruder Agustino glaubt das sofort. Deshalb schweigt er, steht einfach da in seiner grauen Kutte, am Gürtel das Kreuz, barfuß in Sandalen. Eine Vision aus einem versunkenen Jahrhundert. Als Ordensmitglied ist Agustino Torres damals noch neu in St. Crispin, dem Brüderhaus neben der kleinen Kirche, 420 East 156th Street. Aber er kennt die verzweifelte Gewalt, weil er sie als Jugendlicher zu Hause in Texas und drüben in Mexiko oft gesehen hat. Dagegen kommt man mit den Zehn Geboten nicht an. Also schweigt er. Obwohl er doch in die Bronx gekommen ist, um die Ärmsten nicht nur zu speisen, sondern zu trösten. Das ist der franziskanische Auftrag, seit 800 Jahren.

Bruder Agustino wagt an jenem Abend nur, den Mörder in spe zu fragen: Warum? Und hört ihm zu, denn solange der andere redet, wird er nicht töten. Spätnachts schließlich bietet Agustino dem Mann an, er möge morgen wiederkommen. Kein Vorwurf, keine Bekehrung. Es soll gelassen klingen. Doch kaum ist der Unglücksmensch weg, hämmert der Franziskaner selber an Türen, um seine Brüder zu wecken: Raus zum Gebet! Ich hatte panische Angst, sagt Agustino heute, dass der nicht wiederkommt.

"Die wahre Stärke der Männer ist ihre innere Stärke, sie erweist sich in der Bereitschaft, für andere einzustehen, sie zu beschützen und sich womöglich zu opfern." – So steht es in einem Büchlein mit poppig buntem Umschlag, das von einer jungen Latina verkauft wird. Das Büchlein heißt Theology of His Body und stammt von Jason Evert, dem derzeit angesagtesten franziskanischen Theologen. Er spricht jedes Jahr vor mehr als 100.000 Teenagern und hat auch eine Theology of Her Body verfasst, es ist eine Ode an die Frauen und eine theologische Entschuldigung für die, nun ja, nicht immer besonders frauenfreundliche katholische Lehre. Außerdem warnt Evert die jungen Mädchen vor Ehen, die "nicht Gottes Liebe widerspiegeln" – was gar kein übler Rat ist in einer Gegend, wo weibliche Frömmigkeit oft noch bedeuten soll, den gewalttätigen Gatten zu ertragen.

Der fromme Rat kommt an. Das Mädchen mit Everts Büchern ist vielleicht 16, trägt ein T-Shirt mit dem Slogan "I found Jesus in the Bronx" und steht hinter einem der Tische im Foyer der Cardinal Hayes High School. Links daneben verschenken sie Flyer von Corazon Puro, einer Jugendgruppe, die für die Reinheit des Herzens, das heißt für Jungfräulichkeit vor der Ehe wirbt. Später wird sich noch zeigen, dass diese Idee nicht nur vorsintflutlich ist, sondern einen praktischen Sinn haben kann. Aber erst mal gibt es, rechter Hand, spanisches Fettgebäck, und aus dem Theatersaal tönt der Lärm einer von sich selber begeisterten Kirchenband. Es ist das jährliche Treffen der katholischen Jugend, eine Party der Hoffnung für Kids aus der Bronx, aus Harlem, aus New Jersey.

Der geheime Mittelpunkt dieser Party aber ist Bruder Agustino Torres. Sie nennen ihn hier Vater, father, padre, obwohl er erst 37 ist. Wenn er im grauen Habit den Raum betritt, wenden sich alle zu ihm, umringen ihn, und schon bildet sich eine Schlange von Leuten, die bei ihm die Beichte ablegen wollen. Agustino Torres ist kein amerikanischer Showprediger, kein ewig lächelnder Guru. Eher ein Beschützer. Breite Schultern und muskulöse Arme. Einer, dem man vertrauen kann, weil er den Weg weiß. Er wirkt ein bisschen wie Denzel Washington in The Book of Eli, der Hüter der letzten Bibel, der durch eine apokalyptische Landschaft zieht und das Evangelium vorm Zugriff der Gangster schützt. Agustinos Lieblingsstelle im ersten Korintherbrief laute: "Gott ruft die Schwachen und Verachteten zu sich." Er will es Gott nachtun und predigt gern, dass in der Begegnung mit den Armen das Licht der Erlösung aufleuchte: "Wo es leuchtet, erwärmt es alles ringsum."

Klingt nett, ist aber nicht nett gemeint. Denn in dem Armutsideal des Franz von Assisi steckt ein revolutionärer Kern: Erlösung als Erneuerung. Die Welt ändern, um sie zu retten. Kein anderer katholischer Orden geriet so oft in Konflikt mit dem Vatikan wie die Franziskaner. Sie wollten ja auch den Klerus zur Armut bekehren. Gegen die kanonische Wahrheit Roms setzten sie ihre praktische Wahrheit, dass es keinen nobleren Auftrag für Christen gebe, als die Schwächsten zu beschützen. So sahen das auch die Franciscan Friars, die 1987 in die Bronx kamen, eine Handvoll Katholiken, die eine radikal andere Kirche aufleben lassen wollten, eine Kirche ohne Macht, einen Glauben ohne Geld. Mittlerweile sind es 120 Brüder, Bruder Agustino ist ihr Direktor für Evangelisierung. Das heißt Glaubensfragen im Internet beantworten, Brot an die Obdachlosen verteilen und manchmal auch Mördern zuhören. Die Franziskaner in der Bronx leben, was der neue Papst Franziskus predigt: Barmherzigkeit.

Agustino wird in der Bronx geliebt, weil er selber im Gangland lebt

Fragt man Agustino während einer Beichtpause, im Schulflur, was das Schwierigste daran sei, entgegnet er, gar nichts sei schwierig, wenn man sich erst entschieden habe. "Wir Franziskaner sind die Pflanzen, die auf Felsen wachsen." Tatsächlich haben sie mehrere friaries in den übelsten Ecken New Yorks errichtet, sie kauften das Haus, das jetzt St. Crispin heißt, als ausgebrannte Ruine für einen symbolischen Dollar und verwandelten es in ein helles Obdachlosenasyl. Wenn die kleinen Kinder sie anbetteln, dann drücken sie ihnen kein Geld in die Hand, sondern machen die Tür auf und lehren sie ein bisschen schreiben, ein bisschen beten. Denn die Franziskaner sind überzeugt, dass die Kirche zu den Menschen gehen muss, nicht die Menschen zur Kirche. Vielleicht passt diese alte Radikalität jetzt wieder in die Zeit. Zur Finanzkrise. Zur Kirchenkrise. Zu dem ungelösten Gerechtigkeitsproblem im reichen Westen.

Die Cardinal Hayes High School liegt nur ein paar Hundert Meter entfernt vom Stadion der Yankees, einer New Yorker Touristenattraktion, aber Lichtjahre weit weg vom Manhattan der Manager und Banker, wo sie noch an das Recht des Stärkeren glauben. Dass der Starke am mächtigsten allein sei. Dass es genau darum gehe, um Macht. Die Jugendlichen hier sehen das anders. Sie glauben Jason Evert, dass Stärke Hingabe ist und wahre Menschlichkeit Opferbereitschaft. Evert ist als Autor bei der Jugend auch deshalb beliebt, weil er Sex nicht als Sünde verdammt: "Das körperliche Verlangen ist keine Sünde. Unsere Sehnsucht nach dem anderen Menschen widerspiegelt die Sehnsucht unserer Seele nach Erfüllung." Solche sentimentalen Merksätze sind die Ergänzung zu dem handfesten street style von Vater Agustino, der manchmal auch als Musiker an den Drums sitzt, das nennt sich dann catholic underground.

Wer ihn in der Highschool erlebt, wie er im Vorübergehen lässig den Segen verteilt, der denkt: Christliche Tugenden sind gar nicht so uncool. Als Vater Agustino auf dem kleinen Kirchentag die Abschlussmesse zelebriert, bekommt er jedenfalls den lautesten Jubel. Die Messe mit Lichtorgel, riesiger Monstranz und Verzückungsrufen ist für europäischen Geschmack recht opernhaft, inklusive eines sich auf den Boden werfenden Publikums. Aber was zählt, ist die Botschaft: "Ihr Leute fühlt euch vielleicht geprügelt und verachtet vom Rest der Welt. Aber der Herr ist zu euch gekommen, um euch zu zeigen, dass seine Liebe größer ist als eure Probleme, eure Sünden, eure Vergangenheit!"

Agustino wird in der Bronx geliebt, nicht weil er ihnen den Himmel verspricht, sondern weil er selber im Gangland lebt und weiß, was es heißt, "Probleme" zu haben. Außerdem gibt er zu, dass er als Teenager lange etwas anderes wollte als Priester werden, nämlich ein Partyleben mit Alkohol, Drogen, Mädchen. Dann entschied er sich aber doch für den Bettelorden, obwohl er in Yale hätte studieren können. Für die Jungen ist er deshalb der König der Straße. Der Beweis, dass es die Freiheit gibt, dass man die Wahl hat, dass man sein Leben selber bestimmen kann. Und so recken sie in der Messe begeistert ihre Arme in die Luft und singen: Aviva el fuego! – Entfache das Feuer!

Religion - Franziskus in der Bronx Brüder des Bettelordens lassen in New York ein altes Ideal aufleben: Kirche ohne Geld und Glauben ohne Macht. ZEIT-Redakteurin Evelyn Finger traf trotzdem erstaunlich moderne Mönche, die das Internet für sich entdeckt haben.

Kirche ist trotzdem keine Party, und zum Glauben gelangt man immer noch durch das berühmte Jammertal. Judith zum Beispiel, die ein paar junge Frauen in einem alten Jeep zu Agustinos Sonntagsgottesdienst in New Jersey chauffiert. Sie war mal Assistentin bei einem großen Finanzbuchhalter in Downtown Manhattan, jetzt lebt sie zusammen mit einem halben Dutzend anderer junger Frauen in einem house of prayer. Ja, sie leben unter sich. Nein, sie sind keine Nonnen. Während die glitzernden Bürotürme im Rückspiegel kleiner werden, sagt sie, der Herr habe "Vater" Agustino in ihr Leben gebracht. Der Herr gebe uns zweite Chancen, er mache uns neu.

Judith ist eine aparte Latina mit großen grün-braunen Augen. Sie trägt eine hübsche altmodische Bluse und einen Rock bis zu den Knöcheln. Wer ihr lange genug zuhört, merkt, das sind keine theologischen Floskeln, wenn sie sagt: "Meine Seele war tot. Aber Vater hat mich zurück ins Leben geführt." Es soll heißen, dass Frauen wie Judith das Übliche erlitten haben. Demütigung, Schläge, Vergewaltigung. Und dass erst der Glaube ihnen die Selbstachtung zurückgegeben hat, das Vertrauen, in der Liebe Gottes aufgehoben zu sein, die ihnen niemand entziehen kann. Ein Franziskaner hat es so formuliert: Was dir mit Gewalt genommen wurde, was du nicht freiwillig preisgegeben hast, bleibt in den Augen Gottes unversehrt. Die Katholiken nennen es chastity, Keuschheit, Reinheit, Unbeflecktheit. Man muss kein Fan der Jungfrau Maria sein, um zu verstehen, warum diese Art zu denken für Gewaltopfer eine Rettung sein kann. Es gibt ihnen nicht ihre Unversehrtheit zurück, aber etwas wie Souveränität.

Sie beten, sie reden, sie planen Hilfsprojekte

Judith und ihre Schwestern sitzen gern bei Agustino im Gottesdienst. Vorn spricht "Vater" mit der Gemeinde, halb auf Spanisch, halb auf Englisch. Hinten in den Bänken wachen seine Klarissen. Sie begleiten ihn auch zu der friary in New Jersey, noch so ein schlichtes Haus, wo die Brüder vor Sonnenaufgang beten, dann meditieren, dann Messe feiern und dann in den Tag aufbrechen. Durch die großen Fenster fällt Sonnenlicht auf die Holzfußböden. Die Sauberkeit. Die Stille. Unvorstellbar, dass in dem Haus gegenüber erst neulich jemand erschossen wurde.

Auf der Rückfahrt erklärt Judith, was die Liebe zu Jesus bedeutet. Wenn man es in weltliche Worte übersetzen wollte: Unabhängigkeit, Unverletzlichkeit. Und das ist auch der Grund für den Erfolg von Corazon Puro. 500 junge New Yorker gehören zu der Gruppe, die Agustino vor wenigen Jahren gegründet hat, wie gesagt, es geht um Keuschheit vor der Ehe. Wer das absurd findet, stelle sich die typische depravierte Familie vor, in der die Kinder hungern nach Zuneigung. Und eine Schule in der Bronx, wo man sich nur mit Gewalt Respekt verschafft. Und plötzlich, sagt Agustino, wird ein junges Mädchen von einem jungen Mann angelächelt und hält ihn für ihren Retter, aber er stellt sich nachher doch als der Typ heraus, der sie zur Prostitution überredet oder schwanger sitzen lässt. Das sei die klassische Situation, sagt Agustino, der natürlich weiß, dass auch Männer Opfer sind. Aber was Sex betrifft, hat er für die Mädchen den Rat, vorsichtig zu sein mit der vermeintlichen Liebe. Merke: A man who prays is a man who stays. Heißt: Fall nicht auf die Zyniker rein, sondern such dir einen, der an etwas glaubt. Der dich respektiert. Da müssten seiner Meinung nach viele Männer noch lernen, zuerst das Aussprechen von Sätzen: "Ich liebe dich" oder "Ich verzeihe dir" oder "Es tut mir leid".

In der Bruderschaft sind sie schon weiter. Es ist ein regnerischer Tag in Connecticut, eine Autostunde nördlich von New York City, und auf einem weiten grünen Grundstück reicher Gönner halten die 120 Franziskaner ihre jährliche Klausur. Sie beten, sie reden, sie planen Hilfsprojekte. Und an einem Tag kommen die Kids von Corazon Puro zum Filmdreh. Das war auch so eine Idee von "Vater", dass sie das Jahr des Glaubens 2013, das in Rom noch von Papst Benedikt ausgerufen wurde, ernst nehmen. Also den Glauben neu beleben. Wie geht das? Während die Bischöfe sich noch die Köpfe zerbrechen, haben die Brüder zusammen mit den Kids zwei neue Websites erfunden: Yoforeal.com und Revivefaith.com, dort übersetzen sie das Evangelium in eine Sprache, die die Internetgeneration versteht. Sie finden, es nützt nichts, den Katechismus herzubeten und sich dann zu wundern, wenn nur noch Omas in der Kirche hocken. Also beantworten sie in kurzen witzigen Filmen die großen Fragen: Passt der Glaube zur Vernunft? Was will Gott von mir? Wie erkenne ich das Gute? War Jesus in Maria Magdalena verliebt?

Der Dreh ist ein professionelles Vergnügen für Amateure. Sie machen ja alles selbst: Regie, Licht, Ton, Dramaturgie und hinterher Schnitt und Animation. Einerseits die bärtigen Brüder, andererseits die Kids mit ihren Nerd-Brillen. Es wird viel gelacht in dem Wohnzimmer, das ihr Set ist, wo sie nach bester franziskanischer Tradition aus nichts etwas Hilfreiches machen. Der heilige Franziskus sagt: Geht hinaus auf die Plätze, wo die Menschen sind. – Diese Plätze sind heute auch im Internet.

Sie alle haben im Franziskanertum schon Übung. Freitagabend, wenn die Kids sich in St. Crispin in der 154. Straße zur Sommerschule treffen und über Gerechtigkeit diskutieren, geht es nicht nur um Theologie, nicht nur um päpstliche Enzykliken und Bibelstellen. Sondern anschließend machen sie Sandwiches und fahren mit Vater Agustino in mehreren Vans in die dunkelsten Straßen von Manhattan, dorthin, wo die Obdachlosen sich nachts einigeln, und bringen den Hungrigen Brot, Obst, Wasser. Unterwegs singen sie Kirchenlieder, Liebeslieder. Es ist ein Exerzitium: auf die Armen zugehen, das Wort an sie richten, ihnen Hilfe anbieten, ihre schmutzige Hand nehmen, ihnen zuhören. Es ist eine Schule der Nächstenliebe, ein Versuch, anders zu leben.

Manche der Kids können es fast schon so gut wie Bruder Agustino. Wie beseitigt man nun aber die ganze Armut? Kann sein, sagt Agustino Torres, gar nicht. Kann sein, es gibt sie bis ans Ende aller Tage. Aber dann muss man eben bis zum Ende der Tage für die Armen da sein. Er steht in seiner grauen Kutte auf der dunklen Straße, und wie er da so steht, unerschütterlich, kann man sich plötzlich vorstellen, warum der Mörder am Ende doch seinen Plan aufgegeben hat.

Er kam zu den Brüdern zurück, und Agustino hörte sich seine Lebensgeschichte an, den ganzen Schmerz, die Enttäuschung, den Zorn. Sagte, dass er den Zorn verstehe. Aber fragte auch, ob der Mörder in spe sich vorstellen könne, wie es dem Sohn ergehen werde, der als Einziger leben bleibe. Das war keine moralische Erpressung, nur ein kleiner Hinweis, dass alles, was wir tun und lassen, Folgen hat. Nicht für Gott, sondern für die Menschen, die wir lieben. Die arme Seele, die der Meinung war, dass die Welt des Teufels sei, hat dann noch ein paarmal mit Bruder Agustino gesprochen. Und am Ende hat sie lieber doch niemanden erschossen. Nicht einmal sich selbst.