Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik als PDF herunterzuladen. © Stephen Swierczyna/Adrian Meyer

Was natürlich sofort ins Auge fällt: Jede Generation von Speichermedien fasst mehr Daten als die vorherige. Die digitalen Medien entwickeln sich gemäß dem Moore’schen Gesetz und verdoppeln ihren Speicherplatz etwa alle zwei Jahre. Damit geht aber auch einher, dass sie immer schneller veralten: Alte Tontafeln und Papyri können wir problemlos lesen, sofern wir die Schrift und die Sprache verstehen. Aber wer kann heute noch etwas mit Laserdisks und DAT-Kassetten anfangen? Welcher Computer schluckt noch Floppy-Disks? Die Archivare müssen nicht nur die Datenträger archivieren, sondern auch die Lesegeräte, in die man sie hineinschiebt – sonst werden die Archäologen der Zukunft verständnislos vor den digitalen Artefakten stehen, die wir ihnen hinterlassen.

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