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Exoplaneten kreisen um andere Sonnen, die mindestens 10.000-mal so weit weg sind von unserem Zentralgestirn wie der Rand unseres Sonnensystems. Auf diese Entfernung kann man Planeten, die ja selbst nicht leuchten, auch mit dem besten Teleskop nicht direkt beobachten (von ein paar Riesenplaneten abgesehen). Man kann nur indirekt aus der Veränderung des Sternenlichts auf die unsichtbaren Begleiter schließen - wie, wird in dieser Grafik erklärt.
Die Zahl der entdeckten Planeten hat sich in den letzten Jahren vor allem durch das Weltraumteleskop Kepler vergrößert. Kepler ist inzwischen manövrierunfähig und macht keine neuen Aufnahmen mehr – neue Daten wird es erst wieder geben, wenn das nächste Teleskop ins All geschossen wird.
Eine "zweite Erde", also ein Planet von ähnlicher Größe und mit ähnlicher Oberflächentemperatur wie unserer, ist bisher allerdings noch nicht gefunden worden. Das liegt unter anderem daran, dass kleine Planeten von Erdgröße schwerer zu finden sind als Gasriesen vom Format Jupiters oder Saturns. Trotzdem bleibt es das Ziel der Astronomen, solche erdähnlichen Planeten zu finden – und Licht einzufangen, das Aufschluss über ihre Atmosphäre gibt und damit über die Chancen, dass sich auf ihnen Leben entwickelt hat.

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