Felix BaumgartnerSein tiefster Fall

Vor einem Jahr sprang Felix Baumgartner aus der Stratosphäre auf die Erde und landete als Steuerflüchtling im Thurgauischen Arbon. In einer Gastarbeiterwohnung. von Margrit Sprecher

Die Kapsel wirkt denkbar unspektakulär. Eine Art aufgepumpte Milchkanne mit zwei Henkeln, stumpf schimmernd. Ähnlich banal der Raumanzug. Über und über mit roten Bullen beklebt, als Limonadeverkäufer verkleidet, hatte sich Felix Baumgartner in die Leere des Weltalls kippen lassen und war als menschliches Geschoss auf die Erde zugestürzt. Der erste Mensch, der aus 39 Kilometer Höhe sprang. Und der erste, der im freien Fall mit 1.357 Stundenkilometern die Schallmauer durchbrach.

Kapsel und Anzug sind in einem Salzburger Glas- und Stahlpalast namens Hangar 7 ausgestellt. Hier schlägt das Herz des Brauseherstellers Red Bull. Slogan: "Smart durch den Tag, fit durch die Nacht". Hier stehen die spektakulärsten Maschinen, in denen Menschen ihr Leben riskierten, um den Absatz von Red-Bull-Dosen zu steigern: Formel-1-Boliden, Motorräder und Flugapparate, die eher an landwirtschaftliche Geräte erinnern.

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Eigentlich gäb’s heute den ersten Jahrestag von Felix Baumgartners Stratos-Sprung zu feiern. Doch niemand scheint in Festlaune zu sein. Keine Korken knallen. Keine PR-Damen verteilen Presseunterlagen. Nur ein paar österreichische Lokaljournalisten warten im Café auf ihren Interview-Slot. Und im Ausstellungsraum legen die Kabelleger des Red-Bull-eigenen TV Senders Servus mit der üblichen Kabelleger-Verdrossenheit ihre Leitungen für die Geburtstags-Talkshow. Auch der Hauptdarsteller scheint nicht recht bei der Sache. "Nie mehr!", sagt Felix Baumgartner überraschend heftig, wolle er die Vorbereitung auf seinen Sprung wieder erleben. Fünf Jahre U.S. Airforce-Disziplin für einen Mann, den die österreichische Armee wegen Sich-nicht-fügen-Könnens als militärisch ungeeignet entlassen hatte. Eine 70 Kilo schwere Zwangsjacke für einen Base-Jumper, der am liebsten im T-Shirt von Brücken, Sendemasten und Gebäuden springt, um die Luft auf der Haut spüren. "Am schlimmsten war der Helm", sagt er. Dabei stand er ihm gut. Der starre Rahmen hielt sein Gesicht zusammen, konzentriert und entschlossen blickten die Augen durch das Visier. Ein Mann auf Mission. Jetzt, mit seinem jungenhaften Strubbelhaar, unterscheidet er sich kaum von anderen Besuchern im Raum. Und das in gotischen Lettern auf den Arm tätowierte Born to fly scheint reine Angeberei.

Erst als ihn ein Journalist Adrenalin-Junkie nennt, wird Baumgartner hellwach. "Kein Nervenkitzel, eine Herausforderung!", korrigiert er nachdrücklich. Diese Formulierung legt Red Bull all seinen 650 Trend- und Extremsportlern nahe, die der Konzern unter Vertrag hat. Mit einem Adrenalin-Junkie will sich kein Limonade-Konsument identifizieren. Mit einem Anarchosportler, jung, smart und sorglos, dagegen schon. Baumgartners Stratos-Sprung vergrößerte den Markenwert des Getränks mit dem Gummibärchengeschmack um fast zehn Prozent. Den Werbewert schätzen Marketingstrategen auf sechs Milliarden Euro.

Vor einem Jahr war das Gedränge um Felix Baumgartner größer gewesen. 200 Journalisten warteten in der Wüste von New Mexico auf seine Rückkehr aus dem All. Mehr Menschen als bei Obamas Amtseinsetzung verfolgten auf YouTube seine Wette mit dem Tod. Zu aufregend die Horrorszenarien, die in den Medien herumgereicht wurden: kochendes Blut, verdampfte Körperflüssigkeiten, ein Gehirn, das sich vom Rückgrat löst. Zur Sicherheit wurden die Bilder mit 20 Sekunden Verzögerung in die Wohnstuben geschickt. Zu kontraproduktiv wäre eine Leiche, die am Fallschirm auf die Erde zu trudelt. Für den worst case abgesichert hatte sich der Limonadekonzern zusätzlich mit einem Presse-Kommuniqué. Felix Baumgartner musste einen Text absegnen, in dem er seinen eigenen Tod guthieß.

Alle großen Magazine hievten den Überschall-Mann auf die Titelseite. Zehntausende gratulierten, darunter UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und Arnold Schwarzenegger, der Schriftsteller Paulo Coelho und die Nasa. Wie eine Trophäe wurde Felix Baumgartner von Talkshow zu Empfang weitergereicht, Tom Cruise und James Cameron vertrauten dem ehemaligen Fahrradmechaniker aus Salzburg ihre Handynummer an. Internationale Preise wurden ihm nachgeworfen.

Heute ist für Baumgartner die Luft auf Erden fast so lebensfeindlich wie die Stratosphäre geworden. Begonnen hat es mit dem Salzburger Steueramt. "Von irgendwo runterspringen ist kein Sport", begründeten die Behörden ihre Weigerung, dem Base-Jumper den Spitzensportler-Rabatt zu gewähren. Erbost zog er samt den 70 Millionen Euro, die ihm sein Sprung angeblich eingebracht hatte, ins Thurgauische Arbon. Erstens war er Gerechtigkeitsfanatiker. Zweitens hatte er null Bock, die Hälfte dessen, wofür er sein Leben riskiert hatte, dem Staat abzuliefern. Worauf die Österreicher sein Haus in Salzburg und seinen Helikopter beschlagnahmten.

Sein neues Zuhause liegt an der Arboner Bahnhofstraße, in einem Allerweltsbau, der eher Gastarbeiterunterkunft denn Promi-Wohnsitz ist. Pflichtbewusst hat er die Klingel mit "Baumgartner" beschriftet. Wie und wo er wohnt, ist ihm egal; wichtig ist nur die Nähe zum Zürcher Flughafen. "Man kann mich mitten in der Wüste abwerfen, und innert 24 Stunden hab ich eine Quelle und ein Kamel gefunden."

Wer der Neuzuzüger war, realisierte Arbon erst am 14. Oktober 2012, als die Medienhorden wissen wollten, wann denn der Star gefeiert werde. Doch an eine Feier hatte niemand gedacht. Und als den Arbonern dämmerte, "ein kleiner Apéro mit Eierbrötli" könnte Werbung für den örtlichen Verkehrsverein sein, sagte Baumgartner aus Zeitgründen ab. Schlagartig schlug die Stimmung in Häme um. "Ich empfehle der Gemeinde", so ein Blogschreiber, "diesem durchgeknallten Mann ein gehöriges Honorar zu offerieren, dann wird er sicher mitmachen. Honorarauskünfte beim geflügelten Getränkehersteller." Ein anderer nannte den Weltrekord einen "total sinnlosen gump".

Auch privat ging manches in die Brüche. "Vor zwei Monaten, leider", nickt Baumgartner und schaut so schuldbewusst wie ein Schauspieler in einem drittklassigen Film. Exfreundin Nicole war eine Miss Niederösterreich gewesen, deren Vorgängerin Gitta das Playboy-Playmate des Jahrhunderts. Nur auf seine Mutter ist Verlass. Schon immer hatte sie, im Unterschied zum Vater, seine Abenteuer bedingungslos unterstützt. Vor dem Stratos-Sprung übernahm sie in New Mexico den Herd, um ihren Sohn mit seinen Lieblingsspeisen in Form und bei Laune zu halten.

Baumgartners ehemalige Stratos-Crew, drei ältere Herren, blieben im Hangar 7 in Salzburg fast unbeachtet. Und dies, obwohl es sich um Test- und Kampfpiloten und Weltrekordhalter handelte. Felix Baumgartner bezeichnete sie in seinem Buch Himmelsstürmer als "meine Feinde".

Natürlich trennten Welten die amerikanischen Airforce-Profis vom österreichischen Base-Jumper. Hier die Piloten, die Einsätze in Vietnam flogen und das berüchtigte Hanoi-Hilton von innen kannten. Dort der Showstar, dem es, ganz im Sinne seines Sponsors, vor allem um das Spektakel und den Spaßfaktor ging. Vor seinem Fall vom höchsten Gebäude der Welt, den Petronas-Türmen in Kuala Lumpur, hinunter in die dunklen Straßenschluchten, sprach er in die Kamera: "Okay, 3, 2, 1 see you!"

Gewöhnen mussten sich die Airforce-Leute auch daran, dass sich ihr Schützling auf dem Weg zum Weltraumsprung mit Musik zudröhnen ließ. Auf der Fahrt vom Hotel zur Abschussbasis brachte er sich mit dem Soundtrack aus dem Spartanerdrama 300 in Stimmung. Dann folgten, in voller Lautstärke, Songs aus Apollo 13 und Armageddon .

Die Fremdheit war gegenseitig. Besonders über Stratos-Projektleiter Art Thompson beklagte sich Baumgartner in seinem Buch seitenlang. Um mit der Großmütigkeit des Siegers zu schließen: "Egal, was zwischen uns vorgefallen ist: Er war in der Früh der Erste und in der Nacht der Letzte."

Art Thompson hat die tiefen, schlaflosen Augen aller Menschen, die ihren Beruf mit Fanatismus betreiben. "Es war viel Arbeit mit Felix", sagt er lächelnd. "Gegen technisches Wissen sperrte er sich lange." Dazu war er störrisch und sprunghaft. Und suchte die Schuld stets bei den andern. Einmal gar, undenkbar in der Airforce-Welt der Pflichterfüllung und des bedingungslosen Gehorsams, rief er weinend vom Flughafen an: Er fliege jetzt nach Österreich zurück.

"Wir mussten ihn richtig erziehen", sagt auch Dr. Jonathan Clark lächelnd, sechsfacher Space-Shuttle-Crew-Chirurg der Nasa. Doch lächeln kann man seine Höflichkeitsgeste, ein einseitiges Zerren der Mundmuskeln, eigentlich nicht nennen. Seit seine Frau Laurel, eine Astronautin, an Bord der Space Shuttle Columbia verbrannte, kennt er nur ein Ziel: Fliegen und Raumfahrt noch sicherer machen. "Wir wollten Felix heil zurückbringen." Und das war keineswegs garantiert. "Zwei der vier Menschen, die seinen Sprung zuletzt versuchten, sind gestorben", sagt Dr. Clark. "Das sind 50 Prozent."

Immer neue Sicherheitsvorkehrungen verlängerten die Vorbereitung für den Stratos-Sprung von den geplanten paar Monaten auf fünf Jahre. Dass das Brause-Imperium klaglos zahlte, mag an seinen Erfahrungen liegen. Jahr für Jahr sterben Red-Bull-Sportler beim Versuch, noch gewagtere, knalligere Stunts zu bieten. Die Fernsehsendung Die dunkle Seite von Red Bull schiebt das auf den Leistungsdruck und die erbarmungslose Konkurrenz unter den Gesponserten. Nur wer das schier Unglaubliche riskiert, hält sich auf der Lohnliste des Dietrich Mateschitz, Mitbesitzers des Limonade-Imperiums.

Auch beim Stratos-Unternehmen ging’s Red Bull vor allem um mehr verkaufte Brausedosen. Die Amerikaner dagegen hatten einen Namen zu verlieren. Das größte Risiko ging dabei Joe Kittinger ein, ein Mann mit, wie er sagt, Schweizer Wurzeln. Vor 52 Jahren hatte er selbst mehrere Weltrekorde aufgestellt. Sein Sprung aus einer offenen Gondel aus 30 Kilometer Höhe blieb bis Baumgartners Stratos-Projekt ungeschlagen. Seine Vorbereitung darauf: "Runden laufen im Kasernenhof." Auch in Sachen Ausrüstung unterschieden sich die beiden Unternehmen wie ein Seifenkistenrennen von einer Formel-1-Veranstaltung. Baumgartners Sprung wurde von 18 Kameras dokumentiert, darunter eine, welche die – aus dieser Höhe eher bescheidene – Erdkrümmung verstärkt. Kittinger musste sich eine Kamera vom National Geographic -Magazin ausleihen, weil die US-Armee kein Geld für solche Spielereien hatte. Und statt der gesamten Weltpresse erwartete ihn nach der Landung ein einziger Reporter. 1984 stellte er einen weiteren Weltrekord auf: Als erster Mensch überquerte er allein den Atlantik mit einem Gasballon.

"Felix war schlecht", sagt Kittinger heute. "Und er verstand nichts von Ballonen." Es war der Spezialist Kittinger gewesen, der Baumgartners 55 Stockwerke hohen Heliumballon in die Luft brachte. Und er war es gewesen, der den Funkkontakt zu dem Mann aufrechterhielt, der drauf und dran war, ihn nach einem halben Jahrhundert als Rekordhalter zu entthronen.

"Es ging uns nicht um die Rekordjagd. Wir wollten die Menschheit weiter bringen, beitragen zu Forschung und Entwicklung", sagt Kittinger. Auch Red Bull legt größten Wert auf den wissenschaftlichen Nutzen. Forscher freilich finden die Relevanz des Experiments "eher unbedeutend". Dass bis heute keine wissenschaftlichen Daten bekannt gegeben wurden, ist für den österreichischen Physiker Werner Gruber kein Zufall: "Weil es kaum welche gibt."

Auch an diesem 14. Oktober 2013 wartet Joe Kitttinger vergeblich auf die ersten Forschungsergebnisse, wie man sie ihm zur Feier des Tages versprochen hatte. Red Bull ist längst weiter. Eben wurde bekannt, dass sein Formel-1-Pilot Sebastian Vettel vor dem vierten Weltmeistertitel steht. Ein Mann mit konstanter Leistung, bescheiden und teamfähig und die 22 Millionen Euro jährlich wert. Felix Baumgartner dagegen kann seine Leistung nicht mehr toppen. Seit seinem Sprung hat er seinen Fallschirm nicht mehr geöffnet. Statt Träume hat er nur noch Pläne: vielleicht Helikopter-Rettungspilot. Oder Filmschauspieler. Und weil ihn niemand aus seiner Leere erlöst, ohrfeigt er bald einen Lastwagenfahrer, bald befürwortet er die Prügelstrafe für Kinder oder plädiert öffentlich für eine "beschränkte Diktatur", weil die langsame Demokratie doch nichts bringe.

Mittlerweile ist es Abend geworden im Glas- und Stahlpalast, der Himmel sorgt für einen Hauch von Festlichkeit am glanzlosen Anlass. Die blutrote Sonne bringt alle Metallteile im Hangar zum Blitzen. Mit Mühe erklimmt Joe Kittinger die zwei Stufen zum Podium. Die Hüfte will nicht mehr, das Gehör hat nachgelassen. Sein Gürtel sitzt, wie ein Äquator, an der kugeligsten Stelle. Besorgt betrachtet seine Frau die Kletterpartie ihres Mannes. In ihrer großen Tasche führt sie alles mit, was er benötigen könnte. Der wohl größte Held im Saal hat auch privat als Einziger die Landung geschafft. Art Thompson wirkt so erschöpft wie ein Vater, der seinen Sprössling durch die Prüfung geboxt hat und jetzt zur Abschlussfeier muss. Dr. Clark, einmal im Sessel, wartet reglos, bis er an der Reihe ist. Ein Mann, für den das Leben eine einzige Abfolge von Aufgaben ist, die zu erledigen sind. Jetzt ist es eine Talkshow.

Nur Felix Baumgartner treibt sich bis zuletzt fremd im Raum herum. Dann sitzt er seinem ehemaligen Team gegenüber wie ein Schüler seinen Lehrern. Ihr Unterrichtsstoff aber ist ihm längst zu langweilig.

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Leserkommentare
  1. 1. Hirn..

    "Zu aufregend die Horrorszenarien, die in den Medien herumgereicht wurden: kochendes Blut, verdampfte Körperflüssigkeiten, ein Gehirn, das sich vom Rückgrat löst."

    Nun, ganz unbeschadet ist sein Hirn offenbar nicht geblieben:

    http://www.tagesspiegel.d...

    12 Leserempfehlungen
  2. 2. ......

    Erschreckend wie diese Autorin krampfhaft versucht, Felix Baumgartner zu demontieren. Da meint man ja schon, persönlichen Hass durchflackern zu sehen und eine abgrundtiefe Abneigung gegenüber Red Bull.
    Muss keiner gut finden, was die Firma oder der Mann macht, aber aus wirklich allen Vorkommnissen das große Negative an den Haaren herbeiziehen ist man von der "Zeit" eigentlich nicht gewohnt, schade.

    21 Leserempfehlungen
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    Jetzt wirds ein bisschen lächerlich. Würde man an Ihren Kommentar Ihre eigenen Kriterien anlegen, könnte man Ihnen wohl auch einen persönlichen Hass auf die Autorin und eine abgrundtiefe Abneigung gegenüber kritischem Journalismus attestieren.

    Der Artikel lässt Felix Baumgartner nicht in sonderlich gutem Licht dastehen. Na und? Möchten Sie nur noch rosaroten Zuckerwattenjournalismus? Oder geht es eher darum, dass es hier jemand gewagt hat, am Denkmal Ihres großen Helden zu kratzen?

    ... von wegen "Ihr großer Held". Ich habe geschrieben, dass niemand die Aktion oder Red Bull gut finden muss, dazu zähle ich mich auch (Heißt nicht, dass ich per se alles schlecht finde, aber auch nicht alles gut). Hauptsächlich wollte ich eine Diskussion um das Für und Wider des Sprungs, etc. vermeiden.
    Ist also nicht "mein Held".

    Mir ging es eigentlich eher darum, dass die Autorin abseits irgendwelcher Inhaltilicher Fakten eine tendenziöse Demontage betreibt.
    " Eine Art aufgepumpte Milchkanne mit zwei Henkeln, stumpf schimmernd. Ähnlich banal der Raumanzug. Über und über mit roten Bullen beklebt, als Limonadeverkäufer verkleidet," ... ist das nun eine eher positive Art der Berichterstattung, oder eine eher negative? Hätte man auch völig neutral formulieren können! Und darüber gleich das Bild des Raumanzugs und der Kapsel, an dem man keinen einzigen "Bullen" erkennt.

    Und in dem Stil geht es den ganzen Artikel Satz für Satz weiter.
    Ich erspare mit weitere Beispiele, wer es nicht sehen will, der sieht es auch nicht und umgekehrt.
    Irgendeine Motivation wird die Autorin schon gehabt haben, und wenn es auch nur Klickzahlen sind ...

    • NGC1672
    • 14. November 2013 21:26 Uhr

    so:

    http://www.daserste.de/in...

    Ich kann jeden, der Hass auf diese skrupellosen Gewinnmaximierer hat, absolut verstehen!

    http://de.wikipedia.org/w...
    … nun die Dame ist ja auch schon etwas betagt, hat sicher den 14. November mit dem 14.Oktober verwechselt
    oder diesen Bericht etwas zu spät abgegeben !!!!! Was mich freut, dass es endlich viele Kommentare gibt, die Herrn Baumgärtner diesmal die "Stange" halten..,was nach der unmöglich auf Facebook von Frau N.Öttl eingestellten Trennung,schon lange nicht mehr der Fall war.. Hoffe für Herrn Baumgärtner, dass er sich gut und erfolgreich neu orientieren wird!!! Mittlerweile ist er ja schon ein gefragter Key-Note Speaker .Nun klar hat er Ecken und KANTEN, wie wir alle, aber er hat gezeigt, dass man mit Ausdauer,Disziplin und Mut einiges erreichen kann . Viel Glück Herr Baumgartner insbesondere die für Sie richtige Frau und Lebenspartnerin zu finden….,was sicher nicht einfach sein wird..denn wie bei uns Frauen ist es immer das gleiche Problem : entweder sind sie zu jung,zu alt, zu dumm oder zu intellektuell,zu arm oder zu reich..einwenig verheiratet oder bevorzugen das gleiche Geschlecht

    die ganze Betroffenheitslyrik nervt schon gewaltig. Und die Digitalisierung mit der das teilweise passiert ist schon erschreckend. Du bist nicht dafür, dann dagegen. Habe selber erlebt wie der Mann dies im Interview gesagt hat und dachte im ersten Moment: "Holla, was für eine Aussage", aber mann muss auch die Kirche im Dorf lassen und dem Mann auch Gelegenheit geben das klar stellen zu können und nicht gleich von der Presse und dem Mob dafür gesteinigt zu werden.

  3. Jetzt wirds ein bisschen lächerlich. Würde man an Ihren Kommentar Ihre eigenen Kriterien anlegen, könnte man Ihnen wohl auch einen persönlichen Hass auf die Autorin und eine abgrundtiefe Abneigung gegenüber kritischem Journalismus attestieren.

    Der Artikel lässt Felix Baumgartner nicht in sonderlich gutem Licht dastehen. Na und? Möchten Sie nur noch rosaroten Zuckerwattenjournalismus? Oder geht es eher darum, dass es hier jemand gewagt hat, am Denkmal Ihres großen Helden zu kratzen?

    28 Leserempfehlungen
    Antwort auf "......"
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    Da ist mir schon jemand zuvorgekommen. Generell wollte ich ins gleiche Horn stoßen. Dazu kommt noch, dass es den Aufgaben des Journalismus zukommt Ereignisse, Handelnde Personen usw. zu hinterfragen. Gerade bei den auf maximalen Effekt und Image ausgerichteten Kampagnen Red Bulls (und auch anderer Hersteller von Burpsi Blubberbrause) tut Dekonstruktion dringend not. Herr Baumgartner hat sich selbst mit seinen Äußerungen ins Abseits gestellt. Es ist nicht Aufgabe einer Journalistin einen Erwachsenen vor sich selbst zu schützen. Wenn es Diskrepanzen zwischen dem gesamten Team und Baumgartner gab, so ist es legitim diese zu benennen.

  4. Da ist mir schon jemand zuvorgekommen. Generell wollte ich ins gleiche Horn stoßen. Dazu kommt noch, dass es den Aufgaben des Journalismus zukommt Ereignisse, Handelnde Personen usw. zu hinterfragen. Gerade bei den auf maximalen Effekt und Image ausgerichteten Kampagnen Red Bulls (und auch anderer Hersteller von Burpsi Blubberbrause) tut Dekonstruktion dringend not. Herr Baumgartner hat sich selbst mit seinen Äußerungen ins Abseits gestellt. Es ist nicht Aufgabe einer Journalistin einen Erwachsenen vor sich selbst zu schützen. Wenn es Diskrepanzen zwischen dem gesamten Team und Baumgartner gab, so ist es legitim diese zu benennen.

    19 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Abgrundtiefer Hass."
  5. ist offensichtlich in bösartiger Absicht geschrieben. Was zu Kleinholz schreibbar ist wurde zu Kleinholz geschrieben. Man fragt sich, was die Motivation dafür sein könnte....

    5 Leserempfehlungen
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    Ich kann nicht nachvollziehen, wie Sie darauf kommen: Der Artikel leuchtet immerhin Hintergründe aus und würdigt dabei auch einige der vielen maßgeblich Mitwirkenden, die das Projekt aufgrund ihrer Erfahrung, Planung und akribischen und disziplinierten Arbeit überhaupt ermöglichten und für den Helden absicherten. Das ist doch kein destruktiver Journalismus, sondern ein konstruktiver. Den einsamen Helden, statt auf den Sockel des Übermenschlichen zu heben, in einen konstruktiven sozialen Zusammenhang zu stellen, ist doch nicht Bosheit, sondern Aufgabe des Journalismus, Transparenz herzustellen und Zusammenhänge zu vermitteln.

    • jboese2
    • 14. November 2013 15:41 Uhr

    Viele Sportler kennen diese Leere. Wenn man die Goldmedaille gewonnen hat geht's oft bergab. Das ist sicher nicht einfach, gehört aber dazu. Und trotzdem - man hat etwas geschafft, was nur wenige Menschen jemals geschafft haben (im Fall Baumgartner bislang keiner). Was bewegt die Autorin dieses Artikels so ein Ekelpapier zu schreiben? Baumgartners Sprung hat Millionen, vielleicht Milliarden Menschen erreicht und begeistert. Das kann ihm keiner nehmen. Und seine 'Steuerflucht' - da ist er in bester Gesellschaft. Keiner will ihn heilig sprechen.

    Es scheint in der Medienwelt chic zu sein, Menschen in Gift und Galle zu ertränken, ihre Leistungen mittels 'er soll', 'er könnte', 'andere berichten dass' auszulöschen. Vielleicht um den vielen frustrierten Menschen, die nichts in ihrem Leben zustande gebracht haben, den Komplex zu ersparen? Wenn wir alle Vorbilder demontieren bleibt eine Gesellschaft die weder lebensfähig noch lebenswürdig ist. Neid und Mißgunst haben wir gerade in Deutschland schon viel zu viel.

    10 Leserempfehlungen
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    Ist es unerhört, dass die Steuerbehörde so reagiert. In Deutschland bekommen auch Künstler Steuervorteile. Das ist genauso wie als wenn man Picasso sagen würde: "Ja, sie haben den Pinsel geschwungen, das ist aber keine Kunst!"

    Um nicht zu sagen: Der Umgang mit diesem Menschen im Artikel und auch sonst ist eine mittelschwere Unverschämtheit! Mich wunderts nicht dass er das nicht haben wollte...

    • keats
    • 14. November 2013 15:51 Uhr

    Der Ausdruck "Gastarbeiterwohnung" ist unverschämt, weil er mit dem Unterton gebraucht wird, das sei nicht gut. Ergo beleidigend für Gastarbeiter.

    Das, was Felix Baumgartner gewagt hat, war grossartig und es wird immer grossartig bleiben. Eine tolle, mutige Idee eines schönen Mannes.

    Der Artikel ist Yellow-Press.

    5 Leserempfehlungen
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    ... dass er schön war. Sonst wär das ja auch nix geworden mit dem Sprung.

    stell ich mir anders vor. Ist nicht eher der Verweis auf das attraktive Äußere (das ja für die Leistung des Protagonisten nicht entscheidend ist) ein Merkmal der Yellow Press?

    • keats
    • 14. November 2013 15:58 Uhr

    In einem Artikel über Willy Brand war dieser Tage zu lesen, dass dieser von anderen oft verhöhnt, verspottet und niedergemacht wurde. Als psychologische Begründung führt der Autor an, dass dies oft durch Menschen geschehe, die sich minderwertig fühlen und/oder neidisch sind. Sie gewinnen vermeintlich an Grösse, wenn sie andere kleinmachen.

    Wenn man eine solche psychologische Betrachtungsweise für valide hält, dann darf ich dass von Margit Sprecher annehmen.

    2 Leserempfehlungen

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