Mütter und Töchter haben bekanntlich ein komplexes Verhältnis zueinander, dessen Funktionsweise sich oft beiden Seiten nicht erschließt. Wie wäre es, jetzt, da wieder ein Jahr zu Ende geht, es mit der Kompliziertheit einmal sein zu lassen? Machen Sie es wie Lucia und Theresa Baumgärtner: Backen Sie gemeinsam Shortbread. Die Baumgärtners haben darüber sogar ein Buch geschrieben (Shortbread, Thorbecke Verlag), und sie sehen auf dem Autorenfoto sehr zufrieden aus in ihren Schottenröcken.

Shortbread ist ein krümeliges, buttriges Gebäck, das einen vielleicht für den Moment vergessen lässt, dass man auf die entscheidenden Fragen im Leben keine Antwort bekommt.

Die Shortbread-Variante mit Thymian und Parmesan passt gut zu Champagner und anderen Aperitifgetränken. Man röstet dafür zunächst Mandeln in einer Pfanne ohne Fett und hackt sie dann. In einer Schüssel werden klein gewürfelte Butter, Parmesan, Thymian, Mehl und etwas Salz vermengt. Die Krümel, die so entstehen, fügt man zu einem Teig zusammen, der kurz geknetet wird.

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Teig 5 mm dick ausrollen und Kreise mit ungefähr 4 cm Durchmesser ausstechen. Die Kekse verteilt man auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech. Eine Mandelhälfte auf jedes Keks geben, dann für 15 bis 20 Minuten bei 150 Grad backen. Bevor man die Kekse serviert, kann man sie im Ofen noch einmal kurz aufwärmen.

Parmesankekse (etwa 20 Stück)

55 g geröstete, gehackte Mandeln
100 g kalte Butter
30 g frisch geriebener Parmesan
1 EL gehackter frischer Thymian
125 g Mehl (Typ 550)
etwas Salz
etwa 20 Mandelhälften zum Dekorieren