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Die Nachricht erregte vor einigen Wochen großes Aufsehen: Der Portugiese verbraucht 466 Plastiktüten pro Jahr, der Däne nur 4. Der Grund für diesen großen Unterschied ist nicht etwa im Nationalcharakter der Völker zu suchen, sondern in der Gesetzgebung. Steuern und Abgaben für Hersteller, Händler und Verbraucher können den Verbrauch der Tüten drastisch senken.

Die EU hat vor allem die "dünnen Tüten" im Auge, jene Säckchen, in die wir an der Gemüsetheke unsere Tomaten und Äpfel verpacken und die gleich nach dem Einkauf in den Müll wandern. Die landen in vielen europäischen Ländern noch auf Müllkippen, werden in alle Winde verweht und verschmutzen auch die Meere.

Während europaweit nur etwa 40 Prozent der Tüten recycelt oder verbrannt werden, ist die Situation in Deutschland ein bisschen anders: Hier landet keine Tüte, die in die Tonne gewandert ist, in der Landschaft. Trotzdem gibt es auch hier gute Gründe, den Verbraucht der bequemen Plastiktüten einzuschränken.

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