Not am MannDas geschwächte Geschlecht

Männer sind öfter krank als Frauen, trinken mehr Alkohol, werden eher arbeitslos – oder arbeiten sich zu Tode. Sie halten mit dem gesellschaftlichen Wandel nicht mehr Schritt. Ist es Zeit für eine Männerbewegung? von Elisabeth Raether und

Ein Belgier badet Anfang Januar in der Nordsee

Ein Belgier badet Anfang Januar in der Nordsee  |  © Laurent Dubrule/Reuters

Manchmal erzählen erdachte Figuren etwas über die Wirklichkeit, das die realen Menschen noch nicht auszusprechen wagen. So war es mit den Romanheldinnen des 19. Jahrhunderts. Sie verweigerten sich den Konventionen und starben auf grausame Weise. Anna Karenina warf sich vor einen Zug, Emma Bovary nahm Arsen, Effi Briest starb an gebrochenem Herzen. Drei Frauen, die erst im Tod die Freiheit fanden, auf die sie im Leben verzichten mussten.

Anderthalb Jahrhunderte ist es her, dass diese Figuren erdacht wurden. Wer die große alte Tragödie vom Zusammenprall von Seele und Norm neu erzählen will, dreht eine Fernsehserie. Und erzählt nicht mehr von Frauen, sondern von Männern.

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Tony Soprano, Mafiaboss in der amerikanischen Serie Die Sopranos, ist ein Kerl, der tut, was von ihm erwartet wird: Er checkt die Lage, fährt dicke Autos und wohnt in einem großen Haus. Er hat eine Frau, zwei Kinder – und mehrere junge Geliebte. Doch dann kommen Gefühle ins Spiel, und die Dinge entgleiten ihm. In der ersten Episode wächst ihm eine Entenfamilie, die in seinem Swimmingpool landet, ans Herz. Soprano findet sich in einer Psychoanalyse wieder. Seine Psychiaterin ist eine kluge Frau mit einem wissenden Lächeln auf den schönen Lippen, die vollkommen unbeeindruckt ist von seiner Macht, seinem Geld und seiner Brutalität.

Die Sopranos wurden mit 21 Emmys und fünf Golden Globes ausgezeichnet, sie wurden als Revolution des Fernsehens gefeiert. Als James Gandolfini, der zehn Jahre lang Tony Soprano spielte, kürzlich starb, erschienen hymnische Nachrufe. Vielleicht war der Erfolg der Serie deshalb so groß, weil die Hauptfigur Tony das Lebensgefühl vieler Männer verkörpert.

Auch andere Fernsehhelden dieser Zeit sind verletzte Typen wie Tony Soprano, Männer, die am bestehenden Konzept von Richtig und Falsch zugrunde gehen. Männer wie Walter White in Breaking Bad: ein Chemielehrer, der Lungenkrebs bekommt und seine Familie versorgt wissen will, weshalb er anfängt, Crystal Meth zu verdealen. Nicholas Brody in Homeland: ein US-Marine, der im Irak gefoltert wurde, als Held zurückkehrt und bald als Terrorist gesucht wird. Jimmy McNulty in The Wire: ein genialer Polizeiermittler, in dem seine Exfrau aber nur einen Alkoholiker sieht, der seine Kinder vernachlässigt.

Die Krise der Männer: Stoff für ganze Fernsehserien

Die Sopranos
Eigentlich ist Mafiaboss Tony Soprano (gespielt von James Gandolfini) ein ganz Harter. Sein Problem: Das "eigentlich"

Homeland
Nicholas Brody (Damian Lewis) wird in den USA als Kriegsheld gefeiert – und ist doch ein gebrochener Mann

Breaking Bad
Eine Krebsdiagnose lässt das Leben des Walter White (Bryan Cranston) entgleisen: Der Lehrer geht ins Drogengeschäft

Wie hart, wie weich muss ein Mann heute sein – das ist das große aktuelle Thema, um das diese Fernsehserien kreisen.

Auch in der Realität ist die Liste der männlichen Dramen lang, und sie wird immer länger. Psychische Störungen treten heute bei Jungen achtmal häufiger auf als bei Mädchen. Das konstatiert der Soziologe Walter Hollstein in seinem Buch Was vom Manne übrig blieb.

Zwei Drittel der Sonder- und Förderschüler sind männlich. Und auf 100 Jungs, die die Schule abbrechen, kommen in Deutschland bloß 88 Mädchen.

Männer stellen 93 Prozent der wegen Mordes, Mordversuchs oder Totschlags Inhaftierten. Und wenn man von Sexualdelikten absieht, sind zwei von drei Gewaltopfern ebenfalls Männer.

Männer sterben – obwohl sie längst nicht mehr so viel körperliche Arbeit verrichten wie früher – immer noch fünf Jahre früher als Frauen.

Die Selbsttötungsrate ist bei Männern in allen Altersgruppen dreimal so hoch wie die der Frauen.

Amokläufe, oft erweiterte Suizide, werden fast ausschließlich von Männern begangen.

Wohnungslose sind zu 75 Prozent Männer. Obdachlosigkeit ist ein Männerproblem, und es wird immer größer – mit zehn Prozent Zuwachs zwischen 2010 und 2012.

An den Folgen von Alkoholismus sterben jährlich dreimal so viele Männer wie Frauen. Auch zwei Drittel der wegen Alkoholmissbrauchs stationär behandelten Jugendlichen sind männlich.

Leserkommentare
    • Tom174
    • 09. Januar 2014 12:11 Uhr

    "natürlich gibt es den Gender Pay Gap, die Geschlechterdifferenz beim Verdienst von Männern und Frauen."
    Schade, dass das darin steht. Immerhin wird auf die bereinigte Lücke verwiesen. 2-8%. In dem verlinkten artikel wird dann geschrieben, dass IfW geht davon aus, dass eine Frau 18 Monate für ein Kind zuhause bleibt. Muss sie das oder will sie das? In meiner Familie und in meinem Umfeld war es ein klares wollen meiner Frau.
    Und schliesst dann mit dem Fazit:
    "An den Fakten ändert das aber alles nichts. Die Arbeit von Frauen ist im Jahre 2013 immer noch weniger Wert als die von Männern."
    Und das ist imho Unsinn. In keinem tarifgebunden Unternehmen, bei keinem Beamtenjob wird bei der Bezahlung nach Geschlecht unterschieden. Auch kein ungebundener Arbeitgeber macht dies. Ja, sowohl Karriere als auch Kinder kosten Zeit. Jeder setzt da seine Prioritäten.

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    Sie wollen den Grünen und den Feministen doch bitte nicht durch Fakten Ihre Argument nehmen, Sie Sexist!

    Als Junge wollte ich Archäologe werden. Subtil und sehr wenig direktiv gab meine Mutter mir zu verstehen, dass ich mich doch lieber für etwas interessieren sollte, das mehr Zukunft hat. Bei einem Mädchen hätte sie es vielleicht anders gesehen. Später interessierte ich mich dann für Chemie und verdiene heute mehr, als ich es wohl als Archäologe könnte.

    Wenn Jungen/Männern subtil von Eltern & Gesellschaft nahegelegt wird, dass sie doch bitte Geld zu verdienen haben und Mädchen/Frauen, dass sie doch ruhig ihren Interessen nachgehen können, wer wird dann eigentlich diskriminiert?

    Wunderbarer Einwurf! Der Saga des "Gender Pay Gap" muss ein Ende gesetzt werden.

    • KlausTh
    • 09. Januar 2014 13:11 Uhr

    Ich finde es sehr erfreulich,dass die Autorinnen hier die meisten Probleme der Männer ansprechen. Allenfalls die Themen "häusliche Gewalt", von der Männer ebenso betroffen sind wie Frauen, und Benachteiligung bei der elterlichen Sorge nach Trennung bzw. Scheidung sparen die Autorinnen aus. Für Männerrechtler ist es sehr ungewohnt, mit den Sorgen und Problemen ihres Geschlechts ernst genommen zu werden. Die meisten Feministinnen und auch die Medien reagieren nämlich auf das Ansprechen von Männerthemen mit Totschweigen, Ignorieren oder Lächerlichmachen!

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    " Allenfalls die Themen "häusliche Gewalt", von der Männer ebenso betroffen sind wie Frauen (...)"

    Um mal die allgemeine Reaktion auf so etwas korrekt wiederzugeben: "Haha, zu schwach, um sich gegen eine Frau zu wehren! Geschieht ihm recht, dass ihm die Alte eine reinhaut!".

    • gardo_h
    • 12. Januar 2014 20:24 Uhr

    denn die Deutungshoheit ist nach wie vor in diesem ordentlichen Artikel bei den Frauen verblieben. Der Artikel beantwortet die Frage, warum kein Mann schreibt.

    Auf dIe umfängliche Frauenförderung insbesondere im Bildungswesen, in dem Frauen sicher nicht diskriminiert werden, wird zB nicht eingegangen.

    Jungen werden für gleiche Leistung schlechter benotet als Mädchen. Entschuldigt wird das Vorgehen der LehrerInnen im Gleichstellungbeicht mit ihrem Benehmen, von Diskriminierung keine Rede.

    Monoedukative Förderung von Frauen an Hochschulen und reine Frauenstudiengänge (Gleichstellungsbericht im Kapitel Mono- und Koedukation), trotzdem Männer und nicht Frauen unterrepräsentiert sind, wird hier nicht behandelt.

    Zur Not werden Zahlen in Gleichstellungberichten von zuständigen Gleichstellungsbeauftragten Frauen verbogen, um die Diskriminierung von Männer nicht ausweisen zu müssen.
    So war im Gleichstellungsbericht der Hochschule Ffm von 2007 noch zu lesen, dass doppelt so viele Frauen abschließen wie Männer. Im nächsten Gleichstellungsbericht wurden starke Frauenstudiengänge wie Lehramt aus der Statistik ausgeschlossen. Ein grandioser Erfolg der Gleichstellungbeauftragten.

    Der Artikel war sicher überfällig. Eine zentrale Frage ist aber, warum ausschl Frauen Gleichstellungsbeauftragte sein dürfen, wie es die sog Gleichstellungsgesetze vorschreiben.
    Hier werden die institutionellen Weichen für die Diskriminierung von Männern insbes im Bildungswesen gestellt.

    • jkluge
    • 12. Januar 2014 23:21 Uhr

    Ich weiß ja nicht woher die Meinungsverirrung kommt, Männer seien von häuslicher Gewalt ebenso betroffen wie Frauen. Vielleicht, wenn man "Wegschubsen" und Vergewaltigung gleichsetzt - war das Ihr Gedanke?
    Wikipedia zitiert dazu Studien:

    Gewalt an Männern:
    "innerhalb heterosexueller Partnerschaften ein Viertel (26 Prozent) körperliche Gewalt in irgendeiner Form erfahren, davon wenige Männer häufiger als zweimal. Die überwiegende Form war wütendes Wegschubsen, gefolgt von leichten Ohrfeigen und gebissen oder gekratzt werden. Kein einziger Mann gab an, „verprügelt oder zusammengeschlagen“ worden zu sein."

    Andersherum über Gewalt an Frauen:
    "Frauen werden von ihren männlichen Partnern geschlagen, vergewaltigt, beschimpft oder gedemütigt. Zwei Drittel der von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen haben schwere bis sehr schwere körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlitten."

    http://de.wikipedia.org/w...

    @jkluge Wikipedia sollte man nicht zu umstrittenen Themen befragen, dem entsprechend ist es zum Thema "häusliche Gewalt" einseitig. Zur Vertiefung:
    http://maninthmiddle.blog...

    wegen dem Testosteron werden Männer alles andere tun, nur nicht die Situation verstehen. Männer haben kein Gehirn, der im Stande ist, die Komplexität, bzw. Einfachheit der Sache zu erfassen. Das kann nur eine Frau. Und tschüss...den Rest habe ich 4 mal geschrieben und 4 mal gelöscht. Offensichtlich bin ich auch ein Verweigerer. Nur ein bisschen zu der fehlenden Disziplin der Männer - so ein Blödsinn kann nur einem Mann einfallen. Gerne hätte ich dem paar Bücher zu lesen gegeben, damit der auch was versteht und nicht nur was ohne Verständniss produziert.

    • Purcell
    • 09. Januar 2014 13:31 Uhr

    Walter Hollstein wird in der ZEIT positiv erwähnt - es tut sich was in der Geschlechterdebatte. Sehr stark, wie dieser Text auf einseitige Schuldzuweisungen verzichtet, sondern hier vielmehr einen breiten systemischen Blick entwickelt. Diese Zeilen sollte alle Gleichstellungsbeauftragten sich zu Herzen nehmen!

    Die Geschichte mit dem Familienministerium ist m.E. gleichwohl exemplarisch. Bei mir an der Schule in einem Problemviertel in HH gibt immer noch extra Berufs-Fördertage für die Mädchen: die Jungen "dürfen" in der Schule bleiben und bekommen so ihre Minderwertigkeit deutlich signalisiert.

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    Ich nehme an, sie beziehen sich auf den "Girls-Day", der jährlich für Mädchen zelebriert wird um Ihnen Berufe vorzustellen, die eigentlich eher untypisch für Mädchen sind.

    In der Tat habe ich mich früher auch maßlos über eine so offensichtliche Bevorzugung von Mädchen geärgert. Vor allem, weil es den Jungen eher wie eine "Bestrafung" vorgekommen ist, da sie an diesem Tag in der Schule saßen und regulären Unterricht machen sollten. Dabei gibt es viele Jungen, die diese Berufe auch nicht kennen und diese gern kennen lernen würden.

    Inzwischen gibt es den Girls-Day schon länger und die Problematik der Jungen ist auch aufgegriffen worden. Nun gibt es als Pendant den "Boys-Day". An diesem Tag haben nun Jungen die Möglichkeit Arbeitsplätze kennen zu lernen, die für Jungen nicht ganz so typisch sind. Diese finden sich vor allem im Sozialen Bereich wie Altenheime, Kindergärten, etc.

    So ist daraus eine "Institution" geworden, die ich für sehr sinnvoll und fair halte und die nun gleichermaßen von Jungen wie von Mädchen angenommen wird.

    Meine Aussage bezieht sich allerdings auf Hamburg, ob es in anderen Bundesländern auch so aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis.

  1. mal wieder was schreiben - bei DIESEM Artikel!

    Zunächst herzlichen Dank dafür! Ich selbst bin nun definitiv zu alt für Geschlechterkämpfe und betrachte manches Hickhack mit eher amüsierter Distanz.

    GRUNDSÄTZLICH halte ich Folgendes für wichtig: Der Feminismus mit sehr vielen sehr berechtigten Anliegen ist zwangsläufig - und das kann man(n) ihm nicht ernsthaft vorwerfen - parteilich für die Sache (s)eines Geschlechts. Zum Problem wird das aber nun dadurch, dass feministische Haltungen so sehr mainstream geworden sind, dass eine männliche Perspektive auf die doch gemeinsamen (!) Probleme kaum noch eine Chance hat, überhaupt zu Wort zu kommen. Vielles, was heute unter "Antifeminismus" läuft, ist wohl in erster Linie Ausdruck der Frustration NICHT darüber, dass weibliche Anliegen aus weiblicher Perspektive geäußert werden (das ist richtig so!), sondern darüber, dass männliche Anliegen mit einer Art Tabu belegt zu sein scheinen.

    Man kann zur derzeitigen familienrechtlichen Praxis vor Gericht z.B. oder zur Quote oder zu Schlagworten wie "rape culture" so oder so stehen. Jede sogenannte "Debatte" darüber aber ist keine, wenn nur eine Seite zu Wort kommen kann.

    Es ist bezeichnend, dass all das nur von Frauen angesprochen werden zu können scheint - und dass die VIELEN männlichen Stimmen, die es bereits gibt dazu, auch in diesem Artikel totgeschwiegen werden: genderama, Manndat, man tau etc., etc.

    Warum lässt die ZEIT die NIE zu Wort kommen?

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    Vielleicht, weil abweichende Stimmen zum Feminismus demnächst strafbar sind, und die ZEIT "sauber" bleiben möchte:

    "Das EU-Parlament soll die Bürger zu mehr Toleranz erziehen. „Falsche Beschuldigungen“ und Witze etwa über den Feminismus gelten demnach als schwere Straftaten. Zur Überwachung eines „Klimas der Toleranz“ soll eine neue Behörde geschaffen werden. Ihr inoffizielles Motto: Null Toleranz für Verletzung der Toleranz-Vorschriften."

    http://deutsche-wirtschaf...

  2. "Stattdessen gilt jetzt, erlassen von den Ehefrauen selbst, die Pflicht des Ehemanns zum Beziehungsgespräch."

    Ist das so? Und wenn, ist es ein Gespräch, das auf Augenhöhe stattfinden soll, oder besteht schon in der Ankündigung einer bevorstehenden Predigt aka Beziehungsgespräch ein innerfamiliäres Machtgefälle? Wenn ein Machtgefälle existiert, wo? Und haben sich in den vergangenen Jahrzehnten (seit 1977) die Männer allesamt einen Lenz gemacht und keinerlei Bemühungen angestellt sich als Väter einen gleichen Rang innerhalb der Familien zu erarbeiten? Ein Blick in die Geschichte insbesondere der Väterbewegung gibt Aufschluss darüber. Strukturell werden Väter noch heute massiv benachteiligt, sei es bei der Definition der Vaterschaft, sei es mit der Zuweisung der Rolle als Ernährer von Müttern und Kindern.
    Es gibt zwei entscheidende Instanzen die Männern ihre Vaterrollen zuschreiben: Die Frauen als Mütter und diejenigen die eine dringend notwendige Modernisierung des Familienrechts mit allen Mitteln verhindern. Und das sind derzeit sehr viele Menschen, Vereine, Verbände, Parteien, irgendwo im weiten Sprektrum von Radikalfeminismus bis Katholizismus.

    Auch Mädchen kommen aus der Väterlos-Nummer nicht unbeschadet heraus, wenn sie an den eigenen Vätern den artgerechten Umgang mit Männlichkeit nicht erlernen und von den eigenen Müttern als beste Freundinnen, Partnerinnen, Erfüllungsgehilfinnen missbraucht werden.

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  3. Dieser Artikel war gut und notwendig - und die ZEIT hat damit sogar Geld verdient (ich und andere haben sich die Print-Ausgabe GEKAUFT...). Bei genderama ist der Artikel ja auch schon erwähnt worden:

    http://genderama.blogspot...

    Es gibt auch gute Hinweise zu den Autorinnen.
    Einen Einwand hätte ich jedoch: Fr. Raether und Fr. Stelzer sind beides Feministinnen - was ja an sich ersteinmal nicht schlimm und legitim ist. Ich vermisse in diesem Artikel jedoch einen "Hinweis" darauf, wie sehr die Autorinnen selbst zu diesem jetzt erreichten Zustand beigetragen haben, indem sie es als Journalistinnen nicht bereits früher in dieser Deutlichkeit niedergeschrieben haben.

    Ansonsten: WEITER SO! Nur so kann es wirkliche Gleichberechtigung geben!

    11 Leserempfehlungen
  4. Vielleicht, weil abweichende Stimmen zum Feminismus demnächst strafbar sind, und die ZEIT "sauber" bleiben möchte:

    "Das EU-Parlament soll die Bürger zu mehr Toleranz erziehen. „Falsche Beschuldigungen“ und Witze etwa über den Feminismus gelten demnach als schwere Straftaten. Zur Überwachung eines „Klimas der Toleranz“ soll eine neue Behörde geschaffen werden. Ihr inoffizielles Motto: Null Toleranz für Verletzung der Toleranz-Vorschriften."

    http://deutsche-wirtschaf...

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