Michael SchumacherDer Unfall

In der Bestürzung über die Verletzung Michael Schumachers wird deutlich, warum er zu einer Ikone werden konnte. von 

HOCKENHEIM, GERMANY - JULY 19: Michael Schumacher of Germany and Mercedes GP attends the press conference during previews to the German Grand Prix at Hockenheimring on July 19, 2012 in Hockenheim, Germany.  (Photo by Vladimir Rys/Getty Images)

HOCKENHEIM, GERMANY - JULY 19: Michael Schumacher of Germany and Mercedes GP attends the press conference during previews to the German Grand Prix at Hockenheimring on July 19, 2012 in Hockenheim, Germany. (Photo by Vladimir Rys/Getty Images)  |  Vladimir Rys/Getty Images

Sein Sport ist unökologisch, verherrlicht eine Mobilität ohne Zukunft, erscheint manchem stupide – und doch geht von ihm eine Faszination aus. Teilweise hat das sicher mit der Gefahr zu tun.

Oder hatte. Es gab eine Zeit, in der jeder Formel-1-Fahrer mit dem Bewusstsein ins Rennen ging, er könnte nicht mehr zurückkehren. Der Tod gehörte zum Rennsport. Sehr viele bezahlten ihre Leidenschaft mit dem Leben, der Letzte war der Brasilianer Ayrton Senna, 1994, an einem schrecklichen Sonntag im Mai. Senna war damals unter den aktiven Fahrern der Größte, aber er war schlecht in die Saison gestartet, ein Gehetzter, enorm unter Druck. Und Michael Schumacher, der ganz am Anfang seiner Karriere stand, war Sennas hartnäckigster Verfolger.

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Als der Wagen des Brasilianers auf der Rennstrecke von Imola in eine Streckenmauer krachte, wurde das Rennen nicht abgebrochen. Als er in die Klinik geflogen wurde, fuhren die anderen weiter. Michael Schumacher gewann. Hinterher warf man dem jungen Deutschen diesen Sieg vor und dass er an jenem Tag keine Gefühlsregung gezeigt habe. Da half es auch nichts, dass Schumacher gleich nach dem Rennen zu seinem verletzten Rivalen ins Krankenhaus geeilt war. Bei vielen Fans war er erst einmal unten durch.

International womöglich beliebter als daheim

Es ist wichtig, sich diesen tragischen Crash noch einmal in Erinnerung zu rufen, nun, da Michael Schumacher selbst mit dem Tode ringt. Nach einem Skiunfall liegt der siebenfache Formel-1-Weltmeister mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus. Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe wagten die behandelnden Ärzte keine Prognose über seine Zukunft.

Doch ist es kein Zufall, dass Schumacher auf der Rennstrecke von schweren Verletzungen verschont blieb, ja, dass nach dem Tod von Ayrton Senna überhaupt kein Fahrer mehr bei einem Formel-1-Rennen starb. Denn es war Schumacher, der sich damals sofort dafür einsetzte, die Autos und Rennstrecken sicherer zu machen. Und der sich deshalb auch an die Spitze der Fahrergewerkschaft wählen ließ.

Schumacher war der beste Rennfahrer, den die Formel 1 je gesehen hat. Vor allem hat er den Motorsport verändert wie keiner zuvor. Er hat ihn mit seinem Perfektionismus gewissermaßen eingedeutscht. Er drehte noch Testrunden, wenn die anderen Fahrer bereits ins Hotel gegangen waren. Er besprach sich mit seinen Mechanikern, wenn alle anderen längst schliefen. Weil bei ihm wirklich nur das Fahren im Mittelpunkt stand und nicht die Show und der Glamour und das süße Drumherum, reduzierte sich die Formel 1 während seiner aktiven Zeit auf das Essenzielle: als eine Art Hochgeschwindigkeitslabor für Motoren, Reifen und Getriebe. Es hat schon einen Grund, dass sich während Schumachers Karriere so viele Automobilhersteller wie nie in der Rennserie engagierten. Und es wird einen Grund haben, dass er damals international einer der populärsten Deutschen war, womöglich beliebter als daheim. Jetzt, nach seinem schlimmen Unfall, drückt sogar der Regierungssprecher sein Mitgefühl aus.

Michael Schumacher war und ist die Formel 1. Als er ausstieg, sanken die Einschaltquoten, Hersteller und Fans wandten sich ab. Heute ist die Formel 1 bloß eine überteuerte, überdimensionierte, von Korruption überschattete Veranstaltung, deren beste Tage vorbei sind.

Leserkommentare
    • jfkk
    • 02. Januar 2014 16:11 Uhr

    Als Grundstein meiner christlichen Weltanschauung ist mir geboten, auch diesem Menschen das Erbarmen zu wünschen, dass es braucht und gebietet, wenn einer sich solche Hybris angemasst hat, wie es diesem Luftverpester und Strassenbelagsabnutzungstitan angemessen erschien.

    Nach Graf Berge von Tripps nun also der Schumacher Michael.

    Der Sturz von Titanen ist schon immer ein ihrem Wesen implizites Moment gewesen.

    13 Leserempfehlungen
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    ... es nicht weit her sein, wenn Sie in diesem Zusammenhang von "Hybris" und "anmassen" schreiben.

    Im Gegenteil, ich sehe Sie eher in der Pharisäer-Ecke.

    Man hat den Eindruck, dass Sie es nötig haben, mit völlig unangemessenen Worten aus einer angelesenen humanistischen Bildung zu protzen.

    Peinlich.

    Dabei treffen Sie das Thema Schuhmacher überhaupt nicht. Thema verfehlt.

    Doppelt peinlich!

    Manche lieben es eben doppelt gemoppelt und leicht gestelzt in der Ausdrucksweise. Das kann man hinnehmen. Wahrscheinlich nur ein Mensch mit geborgter Intelligenz.
    Hier sehen wir aber auch noch ein Paradebeispiel dafür, wie ein durch Neid und Missgunst gesteuerter Mensch versucht, sich und sein Mittelmaßego
    durch einen (hoffentlich kurzfristig???) am Boden liegenden, erfolgreichen Menschen, emporzuheben. Echt mies bist du.

    Ohweia: ein bisschen weniger gequält, wäre hier mehr gewesen.

    "Als Grundstein meiner christlichen Weltanschauung ist mir geboten, auch diesem Menschen das Erbarmen zu wünschen"

    Das kommt ja aus vollem Herzen. Ironie aus.
    Na Glückwunsch. Wieviel Erbarmen muss man eigentlich aufbieten, um sowas, wie Ihren Kommentar als Akt der Barmherzigkeit zu werten?

    "Nach Graf Berge von Tripps nun also der Schumacher Michael."

    Wissen Sie schon mehr?

    nach diesem Artikel?

    1."Als Grundstein meiner christlichen Weltanschauung ist mir geboten, auch diesem Menschen das Erbarmen zu wünschen, dass es braucht und gebietet, wenn einer sich solche Hybris angemasst hat, wie es diesem Luftverpester und Strassenbelagsabnutzungstitan angemessen erschien."

    Luftverpester und Strassenbelagsabnutzungstitan und "Steuerkünstler".

    Jeder sollte das tun können was er liebt. Einer fährt Autorennen, ein anderer hört den ganzen Tag Bach's Orgelmusik und liest hochgeistige Bücher. Keiner hat das Recht die Leidenschaft des anderen schlecht zu reden.

    Falls technisches Verständnis da ist:
    Auch die Formel 1 versteht die Notwendigkeit zur Verbesserung der Energieeffizienz. Die derzeitigen Regeländerungen mit einer ausgeweiteten Hybridisierung des Antriebs werden einen Nutzen in der allgemeinen Automobiltechnik haben. Die in der Formel 1 Anfang der 90er eingesetzte elektronische Regelungstechnik beim Fahrwerk hat heute in weiterentwickelter Form jedes Auto.
    Das ist natürlich nicht relevant für Menschen, die nur zu Fuß gehen, nie ein Auto, oder ein Flugzeug benutzen, die immer noch Kirchenorgel spielen und das E-Piano als zu modernistisch verurteilen.

    Nun hat Michael Schumacher in Ausübung seines Hobbys einen Fehler gemacht und sich schwer verletzt. Das hätte mir in meiner Bewegungsfreude schon 1000mal passieren können. Egal ob er zu schnell gefahren ist, oder langsam unterwegs war, ob er leichtsinnig war, oder die Geländegegebenheiten nicht richtig einschätzen konnte: es bleibt ihm nur zu wünschen, dass er sich völlig erholen kann. Das gilt für Michael Schumacher ebenso, wie für jeden Menschen, der durch einen Unfall in der Gefahr steht sein Leben zu verlieren und für seine Familie verloren zu gehen.

    Ihr Beitrag, jfkk, ist oberflächlich, arrogant und zeugt von einer geistigen Blockiertheit.

    worauf bestimmt jeder hofft - Ihr Erbarmen .

    Runter vom hohen Ross - von da oben fällt man tief !!

    • panonym
    • 04. Januar 2014 13:15 Uhr

    Provokateur oder Überzeugter ? in beieden Fällen "schwach"

    • S2x
    • 02. Januar 2014 16:13 Uhr

    Bestürzt waren nur die Medien.

    40 Leserempfehlungen
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    • -NKWC-
    • 02. Januar 2014 16:27 Uhr

    Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Beiträgen und achten Sie auf eine ebensolche Wortwahl. Danke, die Redaktion/fk.

    Auch das hat seinen Grund.

    zu Michael Schumacher, heute immer noch - und nicht bei bild, nein, bei focus.

    Das ist einfach nur noch krank.

    • welll
    • 02. Januar 2014 16:17 Uhr

    hat Erfolg in einer medienwirksamen Sportart.

    Jemand kann durch seine Leistung, seinen Charakter oder der Einmaligkeit seines Tuns noch so beeindruckend sein. Wenn die Sportart, die er betreibt, kein Interesse hervorruft wird er nie ein großer Sportler.

    Für einen Michael Schumacher mit all seinen Eigenschaften würde sich (fast) niemand interessieren wäre er ein Kunstradfahrer oder Dominoweltmeister.

    27 Leserempfehlungen
  1. Wieviele solcher 'wichtigen' Meldungen müssen wir noch ertragen, die überall auf den Titelseiten prangen? Reicht es nicht bald?
    Ist es denn nicht möglich, die Nachrichtenflut einzudämmen und weitere News nicht ständig auf der Hauptseite zu veröffentlichen?

    50 Leserempfehlungen
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    ...lesen Sie es denn und kommentieren auch noch?

    Möge recht bald jemand Ihnen die Gabe schenken, das eine vom anderen zu unterscheiden. Ist zwar ein langer Weg, aber man weiss ja nie ...

    "Und es reißt nicht ab
    Wieviele solcher 'wichtigen' Meldungen müssen wir noch ertragen, die überall auf den Titelseiten prangen? Reicht es nicht bald?
    Ist es denn nicht möglich, die Nachrichtenflut einzudämmen und weitere News nicht ständig auf der Hauptseite zu veröffentlichen?"

    Drücken Sie mal Alt F4. Ich denke, dass damit Ihr Problem erledigt sein wird.

    Was sind denn ihrer Meinung nach "wichtige Meldungen"?

    Hier geht es um ein Menschenleben. Ein noch junger Mann im besten Alter von 44 Jahren kämpft um sein Leben. Es geht nicht um Sport, auch nicht um Ruhm, Ehre, oder sonstwas.

    Lediglich ums überleben. Was sähen sie lieber auf der Startseite. Politischen Talk? Populistische Phrasendrescherei? Ausland? Armut? Was? Ist das Ringen ums Leben zu trivial? Soll es etwas anspruchsvoller hergehen?

    Ich finde es äußerst ermutigend, wenn Millionen von Menschen Empathie zeigen. Herzlichkeit und Solidarität ist besonders nobel, wenn man mit dem Menschen, den es betrifft eher nichts am Hut hat.

    Meine persönliche Erfahrung: es gibt Menschen die Mitgefühl zeigen und andere, die nach Gründen suchen, um den Mangel an Empathie zu erklären.

    Wer über das geplante Freihandelsabkommen und über das fast fertige zwischen EU-Kanada schweigen will, schreibt eben über "sportliche Helden"
    Das berührt zwar das Leben der Bürger weniger bis gar nicht als diese Vorhaben, aber da ja das Interesse der Herrschenden ist, das Volk solle nicht so genau wissen, was auf es zukommt schon mit CETA, wird es halt mit M.S. beschäftigt.

    @Pinkman bad too
    Ob Meldung oder Kommentar ist irrelevant. Es erscheint auf der Hauptseite und damit basta.
    Den Rest Ihres kläglichen Kommentars können Sie sich schenken.

    @AntonPree
    Die Antwort hat Ihnen Columba livia bereits geliefert.

  2. 5. heute

    "Heute ist die Formel 1 bloß eine überteuerte, überdimensionierte, von Korruption überschattete Veranstaltung"

    Schlimmer mag es allerdings inzwischen geworden sein - aber war sie jemals etwas anderes?

    "unökologisch, verherrlicht eine Mobilität ohne Zukunft, erscheint manchem stupide – und doch geht von ihm eine Faszination aus."

    Vielleicht kann einer mal aufklären, was daran faszinierend sein soll, einem Massenspektakel beizuwohnen, bei dem ohrenbetäubend lärmende und stinkende Gefährte permanent im Kreis rumfahren?

    Eigentlich ist Zuschauen ja bei jeglichem Sport stupide (statt selber was zu machen) aber Autorennen sind dabei schon spitze.

    Damit ist nichts gegen die Fahrer gesagt- die verdienen halt auf die Art ihr Geld. Auch ne Methode. Staunen muss ich aber über das geldgebende Volk.

    38 Leserempfehlungen
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    Man kann wohl jede Freizeitaktivität, gerade wenn es sich ums "Zuschauen" handelt, als völlig dumpf und sinnbefreit darstellen. Gewiss ist es für viele Menschen faszinierend und für andere eben nicht. So wie fast alles im Leben. Wär ja auch schlimm, wenn es anders wär...

    "Staunen muss ich aber über das geldgebende Volk." - und auch darüber,
    dass das Volk die Steuerumgehung vieler Top-Sportler so unwidersprochen akzeptiert:

    all die Schuhmachers, Vettels, Beckers, und einige Fußballer
    verlegen ihre Wohnsitze in Länder, wo sie weniger Steuern zahlen müssen und damit viele Millionen € sparen - während ihre Fans ihre Lohnsteuer voll zahlen müssen und schon direkt von ihrem - wesentlich geringeren - Lohn abgezogen bekommen.

    Haben Schumacher, Vettel & Co. keine deutschen Schulen / Kindergärten besucht ? Sind auf deutschen Straßen gefahren ? etc

    Kaum verdienen sie richtig Geld, kehren sie dem Staat, in dem sie aufgewachsen sind, den Rücken und entziehen sich der Pflicht, gemäß ihres - nun stark gestiegenen - Leistungsvermögens zum Staat beizutragen.

    Hierin, in dieser A-Sozialität, in dieser extremen Un-Solidarität, sind sie keine Vorbilder, sondern geben ein äußerst schlechtes Beispiel !

    rennen hinter einem Ball her....
    Skifahrer fahren möglichst schnell einen Berg runter oder schlimmer noch, endlos eine Loipe an (und fragen Sie mal, was der Natur so alles durch die Skigebiete angetan wurde).
    Radfahrer üben ihren Sport größtenteils unter Drogen aus und finden das auch noch normal, der Zuschauer verurteilt den Junkie an der Straßenecke. und jubelt dem Radprofi zu.
    Während der normale Mensch für Körperverletzung angeklagt wird, prügeln Boxer aufeinander ein und Zuschauer nennen das Sport anstatt
    Der Läufer läuft kurze Strecken und hüpft dabei manchmal über Hindernisse.
    Der Reiter zwingt sein Pferd zu widernatürlichen Handlungen und nutzt beim Springen eine Angstinstinkt des Tieres.

    Und diese Liste lässt sich endlos erweitern.

    Dass Sie der Formel 1 nichts abgewinnen können, ist die eine Sache. Aber wie Sie an der obigen Liste sehen können, gilt Ihr Argument für jede Sportart. Für mich sind halt die geldgebenden Zuschauer dieser Sportart diejenigen, die ganz an der Spitze derer stehen, die ich nie verstehen werde.

    Einwände? Argumentationen? Sicherlich nicht, denn jeder, der sich für die ein oder andere Sportart, für das ein oder andere Essen, für die Ein- oder andere Religion, für den ein oder anderen Beruf begeistert wird an vielen oder gar alle anderen Sportarten, Gerichte, Religionen, Berufe und deren "Anhänger" nichts finden können. Trotdem haben sie alle ihre Berechtigung.

    Im Übrigen zwingt Sie niemand die Berichterstattung zu verfolgen.

    • uwilein
    • 02. Januar 2014 16:26 Uhr

    dieses ernsthaften und leidenschaftlichen Herrn Schumacher. Mich lässt sein Schicksal nicht kalt wie mich auch andere Schicksale nicht kalt lassen.

    6 Leserempfehlungen
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    24/7 beschäftigt sein und für nichts anderes mehr Zeit haben. Ist nicht so? Natürlich nicht, aber das entlarvt ihr statement als Heuchelei. Gehen sie mal lieber ihre kranke Oma im Altersheim oder KKH besu hen o. ä. Das ist natürlich aufwendig und nicht so billig zu haben wie ein paar Worte des (geheuchelten) Mitgefühls, das in Wahrheit eine Mischung aus Sensationslust und absurder Identifikation mit völlig Unbekannten ist, um Falle von Schumacher gar eines auf diversen Ebenen fragwürdigen Unbekannten (ein mit Steuerflucht drohender Steuerpflichtiger, dekadent, nicht gerade mit Bildung gesegnet, usw.)

    • uwilein
    • 02. Januar 2014 17:42 Uhr

    wie wenig Mitgefühl und Barmherzigkeit herrschen in unserer Realität. Ich muss Sie enttäuschen und sagen, dass Sie mit der Einschätzung meiner Person und meiner Zeit vollkommen daneben liegen. Ich pflege meine demente Mutter 24 Stunden und gerade deshalb bin ich empfänglich für das Schicksal auch anderer Menschen. Gerade die Pflege macht sensibel und mitfühlend. Und ich möchte nicht wissen, wie viele der Moralisten mit erhobenen Zeigefinger ebenfalls in die Schweiz emigriert wären wegen des Mammons.

    • -NKWC-
    • 02. Januar 2014 16:27 Uhr
    7. [...]

    Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Beiträgen und achten Sie auf eine ebensolche Wortwahl. Danke, die Redaktion/fk.

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "/facepalm"
  3. 8. Warum

    ...lesen Sie es denn und kommentieren auch noch?

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Und es reißt nicht ab"
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    Es kann nicht sein, dass so eine Nachricht wirklich tagelang konstant auf allen Titelseiten jeglicher Newsseiten steht. Als ob es nichts Wichtigeres auf der Welt gibt, als ständig über ein Einzelschicksal zu berichten, dass dann auch noch so breit getreten wird.

    • EHR19
    • 03. Januar 2014 0:06 Uhr

    "Warum lesen Sie es denn...?"
    Diese Frage ist ein Scheinargument. Man sollte auch Artikel lesen, die einen Leser informieren, ohne ein wichtiges Thema zu behandeln. Es kann ja sein, dass die unmittelbaren Umstände des Unfalls an sich einen Leser nicht interessieren, dafür aber einen kulturellen Zustand der Gesellschaft, den Zeitgeist, wenn ich es so sagen darf, wohl aber schildern.
    Für mich persönlich war z.B. die Massenhysterie nach dem Tod der Prinzessin Diana eine informationsreiche öffentliche Entgleisung.
    Unfall, Unglück und Tod sind für jeden Menschen, der ja nur einmal geboren wird, sehr traurig. Und es gibt für mich keinen Grund zu der Annahme, dass ein Unfall bei einem Prominenten (allseits Bekantten) mich trauriger machen soll, als bei unzähligen unbekannten bescheidenen Opfern des Schicksals.

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