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Die beiden Karten zeigen ausnahmsweise nur Ostdeutschland, weil es hier nur um die Ostdeutschen geht. Oder die Ostwestostdeutschen, diejenigen also, die in den Westen gezogen sind – und wieder in den Osten zurück. In den Jahren nach der Wende schien es, als bestünde die Gefahr, dass sich der Osten entvölkert. Unbemerkt von der großen Öffentlichkeit, kehren die Ostdeutschen heim.

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Von der ersten zur zweiten Hälfte des vorigen Jahrzehnts ist die Quote der Rückkehrer um rund ein Drittel gestiegen, das sind die aktuellsten Zahlen. Dabei hat sich der Arbeitsmarkt kaum entspannt. Es scheint einen Kippeffekt zu geben: Die Lage im Osten muss sich nur ein wenig bessern, schon wollen viele zurück. Die Nähe zu Freunden und Familie ist laut Umfragen das wichtigste Motiv. Aus dem Saarland, aus Rheinland-Pfalz und Hessen brachen die meisten auf, ergab eine Studie. Vor allem Thüringer und Sachsen gingen zurück in ihre Landkreise. Heimweh scheint zu wachsen mit der Unvereinbarkeit der Dialekte.