Das belgische Parlament hat vor wenigen Wochen die Tötung auf Verlangen für Kinder und Jugendliche legalisiert. Längst ist auch in Deutschland eine neue Debatte um die aktive Sterbehilfe entbrannt. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will jede Form organisierter Sterbehilfe gesetzlich verbieten lassen. Darf man einen schwerkranken Menschen, ein Kind gar, auf Verlangen töten?

Die Kritiker sagen eindeutig "Nein!" und fordern einen Ausbau der Palliativmedizin. Die Befürworter berufen sich auf das Selbstbestimmungsrecht eines Schwerkranken und seinen verständlichen Wunsch, in Würde zu sterben.

Wie sieht ein würdevoller Tod aus? Soll Deutschland die Beihilfe zur Selbsttötung verbieten oder die aktive Sterbehilfe erlauben? Wo sind die Grenzen?

Darüber diskutierten auf Einladung der ZEIT, der ZEIT-Stiftung und des Deutschlandfunks sowie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften die Palliativmedizinerin Monika Führer, der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering, der ehemalige MDR-Intendant Udo Reiter, der Intensivmediziner Michael de Ridder und die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats Christiane Woopen beim ZEIT Forum der Wissenschaft.

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