Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik als PDF herunterzuladen. © Andrea Jambor/Christian Heinrich

Fünfzigmal so viele Elektroautos – das klingt nach einem vermessenen Ziel, und es ist gut möglich, dass es verfehlt wird. Andererseits: Auch wenn die Zahl der E-Mobile in Deutschland noch sehr klein ist, auch gemessen an anderen Ländern – sie ist in den vergangenen Jahren exponentiell gewachsen, und wenn man dieses Wachstum in die Zukunft verlängert, kommt man zumindest in den Bereich der angestrebten Zahl.

Es werden nur dann massenweise Konsumenten auf ein Auto mit elektrischem Antrieb umsteigen, wenn sich die Anschaffung für sie rechnet. Und zwar ökologisch und ökonomisch. Nur die hartgesottenen Ökos werden die Fahrzeuge auch dann kaufen, wenn sie wesentlich teurer sind als herkömmliche Autos, zumal die auf lange Zeit eine größere Reichweite haben werden.

Deshalb haben wir die Rechnung aufgemacht: Stellt man zwei neue Autos nebeneinander, eins mit Verbrennungsmotor und eins mit Elektromotor, dann ist das Elektroauto erstens teurer, es hat aber zweitens – was viele nicht berücksichtigen – auch einen größeren ökologischen Fußabdruck. Die Herstellung der riesigen Batterie ist nämlich aufwendig und verbraucht viele Ressourcen. Im Betrieb dann ist jeder Kilometer im Elektroauto nicht nur ökologisch günstiger, sondern auch billiger. Die Frage ist: Wann hat sich der Stromer amortisiert, umwelt- und kostenmäßig? Unsere Grafik gibt die Antwort.