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Auf der Klimakonferenz in Lima startet am 1. Dezember ein neuer Versuch, die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu schließen. Denn die Situation ist paradox: 2010 hat die Weltgemeinschaft beschlossen, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen – doch die Selbstverpflichtungen, die die Staaten für die Verminderung ihres Treibhausgasausstoßes abgegeben haben, sind unzureichend und oft auch noch schöngerechnet. Manche Länder tricksen etwa mit dem Bezugsjahr, auf das sie ihr konkretes Einsparziel an Klimagasemissionen beziehen, die USA etwa. Andere fördern Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern – etwas, das eigentlich sinnvoll wäre, wenn sich nicht beide Staaten den Erfolg auf die eigene Klimabilanz anrechnen lassen könnten.