Was tut Deutschland für begabte Flüchtlinge? Ein Beispiel: Razi Farukh kam als Kind aus Pakistan, nun studiert er mit Stipendium in Köln.

Mit Frau Röger fängt alles an. Von ihr möchte Razi Farukh als Erstes erzählen. "Wenn ihr groß seid, sollt ihr nie vergessen, wer euch Deutsch beigebracht hat", hat die Mutter ihm als kleinem Jungen eingeschärft, jetzt ist er Student. Er hat es nicht vergessen: Deutsch hat er durch Frau Röger gelernt, eine pensionierte Gymnasiallehrerin.

Razi war sechs, als sie 1997 in seinem Leben auftauchte. Der pakistanische Junge wohnte nach der Flucht aus Lahore mit Bruder und Mutter in einem Zimmerchen eines Asylbewerberheims bei Gummersbach, so abgelegen, dass dort nur alle zwei Stunden ein Bus vorbeifuhr. Die deutschen Nachbarn hielten lieber Abstand, es kam ja auch wirklich zu Einbrüchen. Aber Frau Röger schaute im Heim vorbei und bot Deutschunterricht an, kostenlos, jeden Mittag von zwölf bis drei, oft mit Schokolade. Die Brüder lernten schnell. Der Mutter, einer Frau ohne Ausbildung, bedeutete die Bildung ihrer Söhne alles. Weil sie sich aber keinen Reim auf die Zeugnisse machen konnte, zeigte sie Frau Röger die Hauptschulempfehlung von Razi, und "diese Dame", wie Razi sie nennt, fand: Der Junge gehört auf die Gesamtschule. Sein Bruder Wasi auch.

Für den Anfang reichte das als Hochbegabtenförderung: eine aufmerksame Mutter mit Sinn für Bildung; und eine freundliche Einheimische, die ihre Zeit Asylbewerberkindern schenkte.

Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 13 vom 26.03.2015.

Heute ist Razi Farukh 23 Jahre alt, arbeitet wissenschaftlich in Köln an einem der angesehenen Lehrstühle der Volkswirtschaftslehre, ist frisch in die Hochbegabtenförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen worden und macht den Master in Economics. Sein Bruder Wasi bekam schon als Schüler das START-Stipendium für Migranten, er studiert heute Jura.

In einem Kölner Café will Razi an diesem sonnigen Märznachmittag für den Kuchen bei der Bedienung gleich zwei Gabeln bestellen, für den Fall, dass ich auch davon möchte. Bei Nusstorte mit Sahne erzählt er, wie seine Geschichte gerade einen neuen Zwischengipfel erreicht hat: Die Brüder sind mit der Mutter in die erste gut bewohnbare Wohnung ihres Lebens gezogen, nach zehn Jahren der Duldung in Asylunterkünften und acht weiteren, dann mit Aufenthaltserlaubnis, im Brennpunkt Köln-Porz.

Razi hat die Gabe, vieles komisch zu finden, und am allerkomischsten an den merkwürdigen Windungen seines Lebens findet er, wohin es ihn unlängst im Studium für ein Praktikum verschlug. "Da hat man zehn Jahre lang Angst vor der Abschiebung und lebt dann in den täglichen Spannungen eines städtischen Ghettos, wo sich bis zu 15 Menschen eine Wohnung teilen, und plötzlich sitzt man eines Tages als Praktikant in der Deutschen Bundesbank in Frankfurt, mittendrin." Mittendrin? An der Spitze. Eine märchenhafte Geschichte.

Sie wirft die Frage auf: Wie findet die Begabtenförderung zur Begabung? Die Experten sind sich einig: Die jungen Zuwanderer haben es schwer, ihre Begabung bemerkbar zu machen, nicht zuletzt weil oft die Angst vor Abschiebung wie eine Lernblockade wirkt. Außerdem ist es für diese Kinder kompliziert, sich im deutschen Bildungssystem zu orientieren und in die Reichweite von Förderern zu gelangen. Während die Nachrichten von zerbombten Universitäten und Schulen berichten, ob in Bengasi, in Damaturu, in Aleppo oder Damaskus, steht in den reichen europäischen Ländern mit den Flüchtlingskindern auch eine Frage vor der Tür: Was muss passieren, damit jemand auf ein besonders begabtes Flüchtlingskind aufmerksam wird?

Wenn Razi zusammenzählt, was er in seiner "leicht volatilen Vergangenheit", wie er die Jahre des Muts der Verzweiflung nennt, an Unterstützung erfuhr, dann sind es neben der Mutter und Frau Röger ein paar einzelne Menschen, auf die alles ankam: Auf seinem Weg hat Nelly, eine Frau aus der Gemeinde, die muslimische Familie zum christlichen Weihnachten eingeladen, ein Mann namens Gerhard aus der Nachbarschaft hat die Familie unterstützt, ein schulischer Förderverein hat dem Jungen das Saxofonspielen spendiert, ein Physiklehrer hat ihn zum Hochbegabtenkurs der Kreissparkasse Köln empfohlen und Geld für die Gebühren besorgt, und ein waschechter Nobelpreisträger kam zufällig des Weges. Vor den Schülern trat ein gewisser Reinhard Selten auf, Nobelpreisträger der Ökonomie, und Razi rief ihn dann an, ob er Zeit habe, sich mit ihm über den Crash von Lehman Brothers zu unterhalten. Selten nahm sich Zeit, und der Junge hatte die Leidenschaft für sein Studienfach gefunden: Ökonomie.

Die Professoren in Köln merkten schnell, was in dem jungen Mann steckt. Sie motivierten und förderten ihn gezielt, das betont Razi mehrfach: Er bekam eine Stelle am Lehrstuhl für Mikroökonomik, und der Professor für Public Economics schlug ihn für ein Stipendium vor. Das Geld ersparte es dem jungen Mann, weiterhin 25 Wochenstunden bei Burger King, als Pizzafahrer und als Nachhilfelehrer zu arbeiten, sodass er endlich Zeit hatte, seine Begabung zu entfalten. Und das tut er nun.

Noch sind Begabungsförderung und Flüchtlingshilfe in Deutschland zweierlei. Es gibt erstens die besonders begabten Schulkinder und Studenten, die gefördert werden, durch Stipendien, Akademien und Anerkennung, damit ihre Gaben nicht verloren gehen. Eine ganze Armada von deutschen Institutionen ist damit beschäftigt, sie zu finden und fördern.

"Talente auf Stand-by"

Zweitens gibt es zahlreiche junge Flüchtlinge. Um diese Flüchtlingskinder kümmert man sich, weil es am Dringendsten fehlt, an Unterkunft, Sprachkenntnissen, Unterricht, medizinischer Aufmerksamkeit, Mentoren, einer Aufenthaltserlaubnis. Eine ganze Armada von Institutionen ist damit beschäftigt, sich um sie zu kümmern und sie zu unterrichten.

Aber drittens gibt es auch: besonders begabte junge Flüchtlinge wie Razi. Ihre Zahl wird man nie beziffern können, denn die im Dunkeln sieht man oft nicht. Die warten wie alle anderen nach ihrer Ankunft in Deutschland in Sammelunterbringungen, kommen dann in Übergangsklassen, danach, wenn’s gut läuft, in Regelschulen oder in die Ausbildung, hoffentlich mit gesichertem Aufenthaltsstatus. Bis einer merkt, was sie könnten, verstreicht kostbare Lebenszeit, ist das schulpflichtige Alter von 18 Jahren schon um oder ein Studium längst an den Nagel gehängt, eine Gabe vergessen, verschüttet. Diese Gaben sind zugleich Schätze, die jedes Land braucht, von denen alle etwas haben, wenn sie erkannt werden.

Razi Farukh bringt es auf die Formel: "Es gibt da ein Matching-Problem." Zum einen sind in den Flüchtlingsheimen "lauter Talente auf Stand-by", zum anderen gibt es "lauter Menschen und Institutionen, die fördern wollen". Sie müssten bloß zueinanderfinden, damit Gaben gedeihen können.

Dafür müssten Förderer neu suchen lernen. Gute Institutionen erkennt man daran, dass sie ihr Suchsystem neu aufstellen, weil sie gemerkt haben: Mit dem herkömmlichen sieht man im Dunkeln nicht viel, und all diese Begabungen sind zu kostbar, um ungesehen zu bleiben, von Gerechtigkeit ganz zu schweigen. Die Studienstiftung etwa hat, bis sie 2010 auch Selbstbewerbungen möglich machte, darauf gebaut, dass die Schulen oder Hochschullehrer herausragende Abiturienten und Studenten zur Förderung vorschlagen, aber das setzt eben voraus, dass man lang genug im Land ist, um ein ausgezeichnetes Abitur zu machen und bemerkt zu werden.

Susanne Happ, die sich bei der Studienstiftung um die Programmlinie "Gesellschaft gestalten" kümmert, sagt es so: "Wenn die künftigen Stipendiaten zu uns kommen, sind sie schon ins deutsche Bildungssystem integriert und sind meistens auf persönliche Förderer getroffen." Und noch, sagt sie, geht es auch kaum anders, denn faktisch ist die Studienstiftung durch die Förderrichtlinien gesetzlich daran gebunden, nur junge Leute mit Hochschulzulassung und fester Aufenthaltserlaubnis zu fördern. Man muss also früher ansetzen. Die Tatsache, dass jemand hat fliehen müssen, ist allein keine Qualifikation.

Diese Hochbegabtenstiftung macht deshalb nun schon in den Schulen stärker auf sich aufmerksam. Vorschläge zur Förderung machen ihr inzwischen auch die Stiftungen für Schülerstipendien "Grips gewinnt", "Deutsche Schülerakademie", "Talent im Land" oder "START", außerdem das Dokumentationszentrum für Deutsche Sinti und Roma in Heidelberg. In der Studienstiftung gibt es ein neu gebündeltes Programm für die Suche: Ein Botschaftersystem aus Stipendiaten geht direkt in die Schulen, und seit 2014 vergibt die Studienstiftung unter ihren Stipendiaten zudem einen Engagementpreis, den die Initiativen kein Abseits! e. V. und Refugee Law Clinic Cologne gewannen: Sie bieten mit Unterricht und Rechtsberatung Unterstützung für Flüchtlinge an.

Überall entsteht gegenwärtig durch Initiativen, Stiftungen, Individuen experimentell Neues, und die wahren Pioniere sind schon seit Jahren am Werk: In München bietet die SchlaU-Schule mit eindrucksvollem Erfolg seit 2001 "schulanalogen Unterricht" nur für Flüchtlinge bis zum Alter von 21 Jahren an, eine wahre Avantgardeleistung, die bisher 1.500 jungen Leuten zugutekam. Die START-Stiftung in Frankfurt, die sich schon seit 2007 um Migrantenkinder bemüht, hat ihre multinationalen Stipendiaten mit unbegleiteten Flüchtlingskindern zusammengebracht, die Bosch-Stiftung und das Land Baden-Württemberg unterstützen seit 2003 mit der Förderung "Talent im Land" etwa 400 Begabte aus schwierigen Lebensverhältnissen, unter ihnen viele Zuwanderer und Flüchtlinge, in Hamburg hat sich die Stiftung "Young Migrant Talents" gegründet, zudem das Mentorenprogramm "Fluchtort Hamburg plus". Einzelne Wissenschaftler wie der Psychologe Hacı-Halil Uslucan an der Universität Essen haben die Begabung von Zuwandererkindern zum Forschungsschwerpunkt gemacht, und überall gehen ehrenamtliche Lehrer wie jene Frau Röger aus Gummersbach in die Flüchtlingsheime, um die Ankömmlinge dort zu motivieren und zu unterrichten. Das ist bereits viel, aber eben doch immer noch wenig.

Auf kluges Suchen kommt es an: Eine besondere Idee erprobt nun in Freiburg das United World College, eine weltumspannende kosmopolitische Schulform, die an 14 Orten der Welt begabte Kinder aus allen Kontinenten und Herkünften gemeinsam unterrichtet und die im vergangenen Herbst im badischen Freiburg ihre jüngste Schule eröffnet hat (siehe das Interview mit dem Gründungsrektor Laurence Nodder). Dort hat die Schulleitung zusammen mit Sozialarbeitern, mit Vormunden und Lehrern im Stillen eine diskrete Suche nach Flüchtlingskindern begonnen, die bereits in Freiburger Einrichtungen leben und sich für eine Aufnahme in das College eignen.

So fanden sie den 18-jährigen Sajjad aus Pakistan und die 16-jährige Chirin aus Syrien. Beide waren erst wenige Monate zuvor in Deutschland eingetroffen, Sajjat ganz allein, Chirin immerhin mit ihrem Bruder, beide hatten in ihrer Übergangsklasse auffällig schnell gelernt, und beide wagten dann, als man ihnen vorschlug, sich beim United Word College vorzustellen, den großen Schritt. "Hier sind wir alle Fremde", sagt nun Chirin. Der Schultag geht zu Ende, wir haben uns für das Gespräch einen ruhigen Winkel hinten in der Aula gesucht. "Ob jemand ein Flüchtling ist, spielt keine Rolle. Wir kommen als Gleiche hierher."

Die junge Syrerin hat sich als soziale Tätigkeit, die im College zum Curriculum gehört, die wöchentliche Arbeit mit Flüchtlingskindern in Freiburg gesucht. Gestern war sie mit den vier kleinen syrischen Kindern, die sie betreut, erstmals hoch oben im Schwarzwälder Schnee. Sie ist ihnen eine Art großer Schwester, Lotsin durchs deutsche Bildungswesen und eine verkörperte Hoffnung zugleich: "Sie sind so glücklich, wenn wir miteinander Kurdisch sprechen." Chirin ist es sichtlich auch.

Die etablierten Institutionen wachen in Deutschland erst langsam aus ihren Routinen auf. Generell gilt: Aus Sicht der institutionellen Begabungsförderung ist das Thema Zuwanderung ziemlich neu. Was es an Förderung gibt, gleicht noch dem berühmten Tropfen, der auf einem heißen Stein schnell verdunstet und der doch die Rettung bedeuten kann. Ulrike Leikhof hat sich auf solche rettenden Tropfen spezialisiert. Sie leitet die Abteilung Neue Fördermaßnahmen bei "Bildung & Begabung gGmbH", einer Tochter des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, die auch vom Bundesbildungsministerium getragen wird und jahrzehntelange Erfahrung in der Hochbegabtenförderung hatte, als sie beschloss, sich jungen Zuwanderern und Flüchtlingen zuzuwenden.

"Ich bin noch nicht in Sicherheit"

Auch "Bildung & Begabung" hat ein neues Suchsystem entwickelt, um Schüler zu finden: Das Talentförderzentrum hat seit 2009 Talent- und Vorbilder-Akademien ins Leben gerufen, die in den Sommerwochen ausgewählte Kinder für akademische Fächer begeistern und sie mit Vorbildern unter den Migranten zusammenbringen, damit die Kinder sich selbst auch als Vorbilder für andere wahrnehmen lernen. "Bildung & Begabung" wendet sich über Schulen, Vereine und den Jugendmigrationsdienst an Zuwandererkinder, auch an solche, die erst seit zehn Monaten hier und noch ohne Aufenthaltserlaubnis sind, und gewinnt sie für diese Ferienakademien. Noch sind es lächerlich wenige, für die das knappe Geld reicht: Mit 30 Teilnehmern ging die VorbilderAkademie 2011 los, 78 Kinder waren es nun im Sommer 2014 bei den Akademien in Goch und Bayreuth.

Julio Waffo gehörte dazu. Er war 2013 mit 15 Jahren als unbegleiteter Flüchtling aus Kamerun gekommen, die Eltern tot, so steht es in seinen Unterlagen. Julio wurde in einem Aachener Heim untergebracht. Ein hellwacher Junge: Nach nur dreieinhalb Monaten Deutschunterricht konnte er schon in fast allen Fächern die Regelklasse besuchen. Auch ihm halfen mit seiner Begabung zuerst einzelne Menschen weiter, eine Lehrerin und ein anderes Flüchtlingskind, Abozar, ein junger Afghane in seinem Heim. Von ihnen hörte Julio, es gebe da eine Einrichtung, die Flüchtlinge fördere, Abozar war im Jahr zuvor dabei gewesen: Das war die VorbilderAkademie.

Zum Ende des achttägigen Seminars im vergangenen Sommer in Goch hielt Julio, auf Deutsch, eine Rede, darin sagte er wörtlich: "Mein größter Wunsch ist, eine Welt zu sehen, wo es keinen Krieg gibt, wo die Menschen zusammenleben, egal woher sie kommen. Diese Welt haben wir in einer Woche hier in Goch geschafft. In dieser Woche haben junge Menschen mit verschiedenen Nationalitäten und verschiedenen Religionen zusammengewohnt. Während dieser Woche gab es zwischen uns keinen Unterschied zwischen Schwarz, Weiß, Gelb, Muslim und Christ. Es gab nur junge Menschen, die zusammenleben wollen. Die ganze Zeit gab es immer gegenseitige Hilfe zwischen uns, und die Trauer des einen war die Trauer der ganzen Gruppe." Nach Julios Rede war es still im Raum.

Heute, an diesem Abend im März, treffen sich die Jugendlichen der Akademie für ein Workshop-Wiedersehen in einer rheinischen Tagungsstätte, und der tiefernste junge Mann erzählt am Rande, dass er schlecht schläft: "Ich bin noch nicht in Sicherheit. Ich habe noch keine Aufenthaltserlaubnis." Ein Asylantrag läuft. Julio wird 18, jetzt ist er in der zehnten Klasse der Realschule. Das Heim wird er bald verlassen und eine Ausbildung zum Krankenpfleger beginnen. Medizin wolle er aber studieren, unbedingt, er sei doch der Jahrgangsbeste. Abitur machen, studieren, Arzt sein. Während Julio sich beim lauwarmen roten Herbergstee seine Zukunft vorstellen will, rückt die Frage nach den Schätzen der Begabung weit in den Hintergrund. Übrig bleibt: dass eine Gesellschaft die Flüchtlinge in ihrer Mitte braucht, weil sie eine Welt, in der über 50 Millionen Menschen auf der Flucht sind, sonst gar nicht verstehen kann.

In Köln dann tags drauf, im Café, kommt an diesem sonnigen Märzwochenende der junge pakistanische Ökonom Razi Farukh mit seiner Erzählung in der Gegenwart an, der Kuchenteller ist leer, und er findet noch etwas komisch: Seine Mutter, berichtet er, die einst im Herbst mit den zwei Jungen an der Hand aus Lahore nach Gummersbach kam, hat nach all den harten Jahren einen Küchenjob in der Mensa der Uni Köln gefunden. "Jetzt", sagt Razi, "sind wir alle drei an der Universität."