Und dann schlägt sie zu. Sie prügelt auf seinen Bauch ein, auf seine Arme und Hände, immer wieder auf die Hände, damit er endlich seine verdammte Kamera loslässt. Sie drückt ihn an die Wand und tritt ihm in die Hoden. Dann sieht sie zu, wie ihre Kameraden den Rest erledigen. Wie 30 Männer und Frauen wie von Sinnen auf einen Mann eintreten, der sie fotografiert hat. Wie sie ihm die Rippen brechen, ihm fast das Leben nehmen. Heidi hat kein Mitleid mit ihm.

"Der Kerl war für mich menschlicher Abgrund", sagt sie. Und die zersplitterte Kamera, in unzähligen Teilen auf dem Boden verstreut, war ihre Trophäe, einem "Zeckenfotografen" abgerungen. Die Trophäe eines 16 Jahre alten Mädchens, das den Holocaust leugnete.

Sieben Jahre später, an einem Tag im Sommer, sitzt Heidrun Benneckenstein, genannt Heidi, in einem Café in München und erzählt von dem Übergriff. Zahlreiche Mitglieder der rechten Szene waren im Juli 2008 nach Passau gereist, um einem alten Nazi das letzte Geleit zu geben. Der Sarg war geschmückt mit einer Reichskriegsflagge samt Hakenkreuz. Am Grab standen der damalige NPD-Chef Udo Voigt, der Neonazi Christian Worch, der heute die Partei Die Rechte führt, und der als "SS-Siggi" bekannt gewordene Dortmunder Siegfried Borchardt. Insgesamt 80 Rechtsextreme, mitten unter ihnen: Heidi.

Der Fotograf war ein unerwünschter Gast der Beerdigung, er wollte das Ereignis für eine antifaschistische Gruppe dokumentieren. "Solche Fotografen waren damals das Feindbild Nummer eins in der Szene", sagt Heidi. "Ich war so voller Hass, als ich ihn entdeckt hatte, dass mir alles egal war. Es macht mich heute fassungslos, dass ich auf jemanden eingeschlagen habe, der mir nichts getan hatte, den ich nicht mal kannte."

Heidi ist heute 23. Vor fünf Jahren ist sie aus der Szene ausgestiegen. Bei den ersten Treffen mit den Reportern der ZEIT trägt sie lila gefärbte Haare, die an einer Seite abrasiert sind, und ein Nasenpiercing. Auf ihrer Jacke prangt, als wolle sie ihre rechte Vergangenheit mit linken Accessoires überdecken, das Totenkopf-Logo des Fußballclubs FC St. Pauli.

Wenn Heidi in diesen Monaten in den Nachrichten sieht, wie Menschen in Deutschland ankommenden Flüchtlingen "Welcome!" entgegenrufen, wenn sie sieht, wie Ehrenamtliche Kleider sortieren und bei sich zu Hause Geflohene aufnehmen, dann freut sie sich über die Willkommenskultur. Gleichzeitig ist sie voller Sorge. "Es scheint, als hätten sich alle darauf geeinigt, dass wir auf einmal die guten Deutschen sind", sagt sie. Sie glaubt, dass darin auch eine Gefahr liegt, denn die anderen Deutschen sind ja auch noch da. Auch sie tauchen manchmal im Fernsehen auf, die Bilder kommen dann aus Heidenau, Tröglitz und Freital, zuletzt aus Sebnitz, wo 2.500 Demonstranten eine "lebende Grenze" bildeten.

Wenn Heidi Benneckenstein Berichte aus diesen Orten anschaut, muss sie an früher denken. Wenn sie sieht, wie die Menschen bei Pegida-Demonstrationen in Dresden, München und Schwerin auf die Straße gehen, erkennt sie darin mehr als die meisten anderen Zuschauer. Für sie sind das keine spontanen Ansammlungen vermeintlich "besorgter Bürger", es ist auch kein unkontrollierter Hass gegenüber Asylsuchenden. Heidi erkennt in der Menge einzelne Gesichter aus ihrer Kindheit. Und sie sieht einen Plan, der hinter dem scheinbar spontan aufkommenden Fremdenhass steht. Sie sieht Menschen, die zur Wendezeit Kinder waren und die zu Nazis erzogen wurden. Menschen, die sind, wie sie selbst einmal war, wie sie noch heute sein könnte.

Heidi wuchs in einer bayerischen Kleinstadt auf. Ihre Schulferien verbrachten sie und ihre beiden älteren Schwestern in Zeltlagern einer konspirativ agierenden Organisation namens Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ). Die HDJ – das war eine Welt, in der es normal war, "Neger", "Polacke" und "Herrenrasse" zu sagen. Eine Welt, in der die Kinder nicht auf Bäume kletterten, sondern das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 aus Holz sägten. Eine Welt, in der fanatische Erwachsene ihren Töchtern und Söhnen vermittelten, dass sie in einer kranken Gesellschaft zu den wenigen Gesunden gehörten – und dann ebendiese gesunden Kinder verprügelten, weil man den Nachwuchs abhärten müsse.

Die HDJ wurde 2009 verboten, aber sie wirkt weiter: Ihre zuletzt 500 Mitglieder prägen heute maßgeblich die rechtsradikale Szene in Deutschland (siehe Kasten). Sie sitzen in Landtagen, führen militante Kameradschaften, sie kaufen entlegene Bauernhöfe, bestellen ihre Felder ökologisch, treten für den Tierschutz ein, engagieren sich in Dorfgemeinschaften. Sie versuchen, als "völkische Siedler" ländliche Regionen einzunehmen. Und sie organisieren Proteste gegen Asylunterkünfte – wie jener völkische Nazi mit Seitenscheitel, dessen Vorträge sich Heidi bei der HDJ anhörte. Er heißt Tino Müller und gehörte zur Führung der Organisation. Heute ist er NPD-Abgeordneter im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns. Vor einigen Monaten hat er in Torgelow eine Demonstration unter dem Motto "Heimat und Identität bewahren – Asylbetrug stoppen" ins Leben gerufen. Später beschossen Neonazis dort eine Flüchtlingsunterkunft mit Feuerwerksraketen.

Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 41 vom 08.10.2015.

Heidi ist sich sicher: Dass jetzt wieder Häuser brennen, so wie vor mehr als zwanzig Jahren in Mölln, in Solingen und Rostock, ist das Werk einer neuen braunen Generation, die von den eigenen Eltern und Großeltern regelrecht abgerichtet wurde.

Es ist auch das Werk ihrer eigenen Familie.

Heidi Benneckenstein hieß nicht immer so. Vor ihrer Hochzeit trug sie den Namen Redeker, ein Name, der vieles erklärt. Ihr Vater Helge war und ist unter Neonazis bekannt. "Wenn ich früher in den Lagern neue Leute kennenlernte, waren die immer ganz beeindruckt. Wow, du bist die Tochter vom Redeker?", sagt sie.

Anfang der neunziger Jahre – Heidi war im Kleinkindalter – gründete Redeker in der russischen Exklave Kaliningrad mit dem einflussreichsten Verleger der rechtsextremen Szene, Dietmar Munier, die "Gesellschaft für Siedlungsförderung in Trakehnen mbH". Dahinter verbarg sich eine Firma, die sich die sogenannte Regermanisierung Ostpreußens zum Ziel gesetzt hatte. Langsam sollte das im Zweiten Weltkrieg verlorene Land zurückerobert werden – durch "Volksmehrheit".

Bezahlt von Spenden aus der Naziszene, bauten Munier und Heidis Vater binnen weniger Jahre ein neues Dorf, Häuser und Ställe, sogar eine Schule: die Agnes-Miegel-Siedlung, benannt nach einer Hitler-treuen Schriftstellerin. "Mein Vater war der zweite Vorsitzende dort", sagt Heidi Benneckenstein. "Er hatte damals eine litauische Geliebte, was unter nationalen Gesichtspunkten okay war, weil die Litauer ja auch arisch sind und die Russen hassen. Und Juden haben sie auch umgebracht." Heidi Benneckenstein sagt das ohne Ironie, einen kurzen Moment lang wirkt es, als hätte ihr altes Ich über das neue gesiegt, dann schüttelt sie plötzlich den Kopf und lacht laut. "Das muss man sich mal vorstellen!" Das Projekt schlief nach etwas mehr als zehn Jahren ein.

"Gewalt ist in der Szene ein ganz normales Erziehungsmittel"

Heidi ist nicht einmal drei Monate alt, als sie 1992 zum ersten Mal von den Eltern in ein Lager des "Bundes Heimattreuer Jugend" mitgenommen wird, aus dem später die HDJ entsteht. Das weiß sie von ihrer Mutter – ihr Vater wird es später abstreiten, wie so vieles, was seine Tochter erzählt. Angeblich ist ihm von deren Teilnahme an HDJ-Veranstaltungen "nichts bekannt". Kurz nach ihrem siebten Geburtstag, so hat sie selbst es jedoch in Erinnerung, muss Heidi zum ersten Mal ohne die Eltern fahren. Ein Jahr später habe ihr Vater sie in ein HDJ-Lager nach "Ostpreußen" geschickt. "Das Wort Polen kam dort niemandem über die Lippen", sagt Heidi Benneckenstein in dem Café in München. Sie weiß noch, wie sie einer polnischen Pfadfindergruppe die Fahne stahlen und sie zerschnitten und verbrannten.

Nach außen sollte die HDJ wie eine harmlose Pfadfinderorganisation wirken. Zelte, Lagerfeuer, Kanutouren. Doch schon ein altes Werbevideo macht deutlich, wer mit "Pfingstlagern" und "Volkstanzwochenenden" angesprochen werden sollte: "Wir suchen den Kerl und nicht den Blassen (…) Wir suchen den Kämpfer, der dem Feinde nie wich, wir geben uns selbst – und suchen dich!" Schriftliche Einladungen zu den HDJ-Lagern, die der ZEIT vorliegen, beginnen mit dem Gruß "Heil Euch, Kameraden!", dann ist die Rede von einer "krankhaften ›BRD-Gesellschaft‹", in der "unsere Kultur in der ›Multikultur‹ erstickt" wird.

Zu den Treffen kamen bis zu 120 Kinder und Erzieher zusammen, überall in Deutschland, zum Beispiel im westfälischen Detmold, im fränkischen Ansbach und im mecklenburgischen Bad Doberan. Meistens campierte die HDJ auf Zeltplätzen und in Wäldern, manchmal sogar in Jugendherbergen. Bevor morgens die Putzfrauen in die Zimmer kamen, mussten die Kinder alle Fahnen, Abzeichen und Gesangsbücher verstecken. Als Heidi einmal gefragt wurde, von welchem Verein sie sei, antwortete sie spontan: "Wir kommen von der KDJ, von der Katholischen Deutschen Jugend."

Die Tage im Lager sind minutiös getaktet. Aufstehen zur Fanfare um 6 Uhr, dann Frühsport. Morgenlauf, Gymnastik, egal, bei welchem Wetter. Um 6.30 Uhr waschen und anziehen. Knöchellanger blauer Rock und weiße Bluse für die Mädchen. Zimmermannshose und sogenannte Jungenschaftsjacken für die Jungs: schwere marineblaue Schlupfhemden. Um 7 Uhr Strammstehen zur Zeltabnahme. Frühstück um 7.15 Uhr, Tischspruch: "Neben dem Pflug führt das Schwert! Ernten kann nur, wer sich wehrt", heiße Milch, Haferflocken, Apfelmus, Rosinen. Um 7.45 Uhr an der Fahnenstange der Größe nach aufstellen, die schwarz-weiß-rote HDJ-Flagge hissen, dann: "Unterricht" zu den Themen Lagersicherheit, Rassenkunde, Blutreinheit, Bräuche. Anschließend Arbeitsgemeinschaften: Nähen, Kräuterkunde, Kalligrafie für die Mädchen, Boxen, Speerwerfen, Lagerbau für die Jungs.

Heidi hat noch vor Augen, wie ein siebenjähriger Junge seine Laubsägearbeit ganz selbstverständlich mit einem Hakenkreuz verzierte. Sie weiß auch noch, dass die Gruppe ab und zu ins Schwimmbad fuhr – aber das war selten, weil sich kaum Betreuer fanden, die sich mit freiem Oberkörper in die Öffentlichkeit wagten: Sie trugen verfassungsfeindliche Symbole auf der Haut.

Der Ton der Betreuer war militärisch streng, es ging um Gehorsam und Unterordnung. Alles war geregelt, auch die Sprache: Wer "Handy" statt "Funki" sagte oder "T-Shirt" anstelle von "T-Hemd", musste zehn Liegestütze machen. Erzieher ohrfeigten Kinder und ordneten stundenlanges Strafstehen in der Sonne an.

"Gewalt ist in der Szene ein ganz normales Erziehungsmittel", sagt Heidi, auch wenn die meisten Kinder in der HDJ keine Schläge gebraucht hätten, um bedingungslos zu gehorchen. Tagelange Märsche über 150 Kilometer waren keine Seltenheit, auch Schießübungen wurden abgehalten. Als der Verfassungsschutz einen Neonazi aus Norddeutschland überwachte, bekamen die Spione mit, wie zwei Kinder ihrem Vater stolz von einer Pistole erzählten, mit der sie in einem HDJ-Lager gespielt hatten. Sie waren beide noch keine zehn Jahre alt.

"Wir brauchen eine Jugend, die hart ist. Wir brauchen Kämpfer von fanatischer Besessenheit und zäher Ausdauer." So formulierte der ehemalige "Bundesführer" Sebastian Räbiger einmal den Anspruch der HDJ.

Jeder Mensch begegnet im Laufe seiner Kindheit Personen, die ihn beeinflussen. Eltern, Lehrern, Trainern, Freunden. Für Heidi war Räbiger eine dieser Figuren. Räbiger leitete damals Schulungen über germanische Stammeskunde, völkisches Liedgut und "Wehrmachtshelden". Neben Heidi saß in diesen Kursen damals häufig ein junger Mann namens Ragnar Dam, der später selbst zur prägenden Figur für viele HDJ-Kinder werden sollte. "In Ragnar waren damals alle Mädchen ein bisschen verknallt", sagt Heidi. "Er war der bestaussehende Nazi." Dam wurde später "Sektionsführer" für Norddeutschland. Er bastelte mit Kindern Gipsmasken von ihren eigenen Gesichtern und ließ sie Hakenkreuze daraufmalen. Und er zeigte ihnen den Propagandafilm Der ewige Jude, der die Deutschen 1940 auf die "Endlösung der Judenfrage" einstimmen sollte. Weil er Minderjährige in "rassepolitischen Schulungen" gedrillt hatte, wurde Dam rechtskräftig verurteilt.

2006 schrieb Dam im Funkenflug, der Vereinszeitschrift der HDJ, Kinder müssten früh beeinflusst werden, weil niemand so begeisterungsfähig und idealistisch sei wie sie. Dams Argumentation gleicht jener, mit der Adolf Hitler 1938 im Völkischen Beobachter den Sinn der Hitlerjugend erklärte: Kinder seien "schon von ganz klein an für diesen neuen Staat zu dressieren". Offensichtlich sollte die HDJ in einer langen Tradition paramilitärischer Kindererziehung stehen, die 1926 mit der Gründung der Hitlerjugend begonnen hatte und sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ohne längere Pause fortsetzte.

Heidis Urgroßvater war Anhänger der NSDAP

Schon 1952 bauten unverbesserliche Nationalsozialisten die Wiking-Jugend auf. In ihren Lagern wurden unter anderem der Nazi-Liedermacher und mehrmalige NPD-Bundespräsidentschaftskandidat Frank Rennicke sowie der Oktoberfest-Attentäter Gundolf Köhler ausgebildet. Die Wiking-Jugend wurde 1994 vom damaligen Bundesinnenminister Manfred Kanther wegen ihrer "Wesensverwandtschaft mit der NSDAP und der Hitlerjugend" sowie der "Heranbildung einer neonazistischen Elite" verboten.

Auch heute, sechs Jahre nach dem Ende der HDJ, gibt es noch nationalsozialistische Kinder- und Jugendlager. Sie werden von anderen Organisationen ausgerichtet. Die Eltern, die ihre Kinder dort anmelden, sind Mitglieder in der NPD oder in rechtsextremen Kameradschaften. Die Nachfrage ist ungebrochen.

Ermittlern zufolge gibt es mehrere Tausend Kinder, die wie Heidi und ihre Schwestern mitten in der Bundesrepublik in Familien aufgewachsen sind, die seit 1933 ungebrochen nationalsozialistisch denken. Die meisten dieser Familien leben in Bayern, Niedersachsen, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die Kinder tragen meist germanische oder nordische Namen: Sirik, Reinhild, Thor. Ungefähr 15 Familien zählen zum harten Kern der Szene, nicht selten mit bis zu sieben Kindern in einer Generation. Eine der prominentesten ist die Familie Nahrath, angeführt vom Rechtsanwalt Wolfram Nahrath, der Vorsitzender der Wiking-Jugend war, bis die Organisation verboten wurde. Wolfram Nahrath hatte seinen Posten von seinem Vater übernommen – so wie dieser ihn zuvor von seinem Vater übernommen hatte. Beim NSU-Prozess tritt Wolfram Nahrath derzeit als Verteidiger des Angeklagten Ralf Wohlleben auf.

Die Idee aller nazistischen Jugendorganisationen war stets die gleiche: Wer von klein auf eingebunden ist, wird es immer bleiben. Er wird innerhalb der Gemeinschaft heiraten und "gleichgeartete Kinder" zeugen.

"Davon träumte in der HDJ jeder, nicht nur mein Vater", sagt Heidi Benneckenstein heute.

Aber schon damals hatte sie selbst andere Träume als ihr Vater. Heidi Benneckenstein erinnert sich: Als sie sich eine enge Jeans wünschte, kaufte er weite Cordhosen bei Aldi. Als sie für den Rapper Eminem schwärmte, verbot er ihr, die Musik des "weißen Negers". Als sie nach Italien ans Meer wollte, nahm er sie mit aufs Land nach Ungarn.

In den Erzählungen der Tochter wirkt der Vater wie ein Oberbefehlshaber. Wie jemand, der nicht seine Kinder großzieht, sondern Soldatinnen befehligt. Der Kommandos gibt, keine Ratschläge. Der aus allem einen Wettkampf unter Heidi und ihren beiden älteren Schwestern macht: Wer räumt am besten auf? Wer schleppt die meisten Umzugskisten? Wer rennt am schnellsten? "Es ging immer nur um Leistung. Der Beste erhielt eine Belohnung, die anderen wurden bestraft. Das war keine Erziehung, das war Erpressung", sagt Heidi Benneckenstein. Und die Mutter ließ den Vater jahrelang gewähren.

Als sich Heidi als Achtjährige einmal selbst die Haare schnitt, legte der Vater sie übers Knie. Als sie auf einer Autofahrt schrie, hielt der Vater an und verprügelte sie. "Manchmal schlug er uns so heftig, dass er seinen Pullover ausziehen musste, weil er so schwitzte", erinnert sie sich. Wenn eine der Schwestern gezüchtigt wurde, mussten die anderen zusehen.

Wenn Heidi aus ihrer Kindheit erzählt, kommt sie immer wieder auf eine Szene zu sprechen: Als sie, zehn Jahre alt, bei einem Aufnahmeritual schwört, "stets ein treuer Kamerad zu sein", vergisst sie, zu ihren Worten strammzustehen. Ihr Vater habe – wie so oft – gesagt: typisch du, faul, verwöhnt, keine Disziplin.

"Mein Vater hat keine hohe Meinung von mir. Nie gehabt", sagt Heidi.

Helge Redeker widerspricht nahezu allem, was seine Tochter erzählt, vor allem, was die heimischen Erziehungsmethoden betrifft. In einem Brief an die ZEIT, in dem er sie "das Kind Heidrun" nennt, schreibt er: "Die Erziehung der Kinder vor der Scheidung wurde von der Mutter durchgeführt." Er sei kaum zu Hause gewesen. In der Tat trennten Heidis Eltern sich, als Heidi zwölf war. Danach wohnte Heidi zwar zwei Jahre lang bei ihrem Vater, das sei aber, so schreibt Helge Redeker, zu kurz gewesen, als dass er Einfluss auf sie gehabt haben könnte. Und: "Heidrun wurde von mir nie geschlagen." Über seine anderen Töchter sagt er nichts.

Gerne hätte die ZEIT auch mit anderen Verwandten von Heidi Benneckenstein, geborene Redeker, gesprochen. Aber weder Großeltern und Geschwister noch ihre Mutter sind für ein Interview zu gewinnen. Heidis älteste Schwester schreibt, wie der Vater, einen Brief. Darin nennt sie Heidis Äußerungen "unstimmig und falsch". Bis heute wohnt diese Schwester im Haus des Vaters in Bayern.

Heidi Benneckenstein verabscheut, was ihr Vater tut und wie er mit ihr und den Schwestern umgegangen ist. Sie will keinen Kontakt mehr zu "diesem Menschen". Und doch scheint es, als sei er ihr alles andere als egal. Wenn Heidi Benneckenstein von ihrem Vater spricht, vergräbt sie ihre Finger im Pullover und schaut kurz hoch, als suche sie irgendetwas an der Decke.

Die nationalsozialistische Einstellung hat in Heidis Familie eine lange Tradition. Heidis Urgroßvater war Anhänger der NSDAP, im Haus ihrer Großmutter hing, seit Heidi sich erinnern kann, ein Porträt von Adolf Hitler. Sie weiß auch noch, dass der Vater im Keller eine Ausgabe der Nürnberger Rassengesetze aufbewahrte.

Familie Redeker ist gespalten

Den Holocaust, sagt Heidi Benneckenstein, hatte es für ihren Vater nie gegeben. Migranten habe er "Fidschis, die Ratten essen" oder "Sozialschmarotzer" genannt. Den Kontakt zu einer thailändischen Mitschülerin habe er ihr verboten. Sie beschreibt das Leben einer Familie, in der die Zeit 1945 stehen geblieben war: Aus dem Kassettenrekorder tönten Soldatenlieder und Marschmusik, im Schlafzimmer der Eltern hing ein Kalender mit Aktbildern aus den dreißiger Jahren, die Familie hatte die rechtskonservative Preußische Allgemeine Zeitung abonniert. Barbies waren als Spielzeug verboten. Als der Vater einmal eine Hanni und Nanni-Geschichte bei Heidi fand, rastete er aus. Seine Töchter sollten lieber Baska und ihre Männer lesen, ein Buch über eine "tapfere Wolfshündin", die jahrelang von der Wehrmacht an der Ostfront eingesetzt wurde und als einziges Tier mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurde.

In seinem Brief an die ZEIT streitet Helge Redeker bis auf das Baska-Buch, das Zeitungs-Abo und die Aktbilder all diese Details minutiös ab. Die Nürnberger Rassegesetze zum Beispiel will er nie besessen haben, angeblich sind sie ihm sogar "vom Titel unbekannt".

Nach außen den Schein wahren – dieses Prinzip lernte das Kind Heidi früh kennen. Im Kindergarten und in der Schule war sie das wohlerzogene blonde Mädchen mit den akkurat geflochtenen Zöpfen. Auf Fotos aus dieser Zeit sieht man ein scheu lächelndes Mädchen. Aber über die Welt daheim, ihre Kindheit in Braun, durfte Heidi mit niemandem außerhalb der Familie sprechen, nicht einmal mit ihrer besten Freundin. Das schärfte ihr der Vater immer wieder ein.

"Das war hart, andererseits kam ich mir unheimlich wichtig vor, weil meine Eltern mir Geheimnisse erzählt haben, die ich anderen nicht erzählen durfte", sagt Heidi Benneckenstein heute. Auch da widerspricht ihr Vater – mit dem Hinweis, schließlich lebten wir "in einer Demokratie und haben Meinungsfreiheit. Da braucht man seinen Kindern doch nichts verbieten!"

Die Familie ist in der Ideologie jener Naziwelt, in der die Redekers sich bewegen, der Kern, der alles zusammenhält, ein Bollwerk gegen alles Übel, das höchste Gut. Doch mit einer heilen Familie hat jedenfalls das Zuhause, in dem Heidi aufwächst, wenig zu tun. Die Familie Redeker ist gespalten.

Es beginnt, als Heidi in die Pubertät kommt. Ihre Mutter hat immer wieder Migräneanfälle. Der Vater macht sich darüber lustig. Die Migräne, sagt er, sei doch bloß eine Erfindung, damit die Mutter sich nicht um die Kinder kümmern müsse. Dann wird Heidis Mutter noch einmal schwanger – ein Nachzüglerkind. An dem Tag, als es geboren wird, fährt Helge Redeker Heidi zufolge mit seiner Geliebten ins Allgäu. Das "Funki" stellt er aus. Helge Redeker sagt heute, er habe an jenem Tag "mit einer fachkundigen Person" seine Steuer überarbeitet.

Als die Ehe der Redekers zerbricht, geht eine der älteren Schwestern freiwillig in eine Pflegefamilie, die Große ist schon aus dem Haus. Heidi, damals zwölf, zieht zu ihrem Vater und seiner Neuen. Heidi glaubt ihm, dass die Mutter ihre Krankheit nur vortäuscht. Die Ferien verbringt Heidi nun stets in Sachsen. Hier, an einem See in der Nähe von Görlitz, erwirbt der Vater zusammen mit seiner neuen Frau eine alte DDR-Bungalowsiedlung. Noch heute pendelt Helge Redeker zwischen Bayern, wo er arbeitet, und dem Feriendorf.

Der Weg zum "Niederschlesischen Feriendorf" führt durch ein Naturschutzgebiet, vorbei an Sonnenblumenfeldern. Von einem Mast hängt schlaff eine gold-weiße Schlesien-Flagge herab. Vor der Seeschenke steht Helge Redeker und verkauft Angelpässe. Heidis Vater, graues kurzes Haar, asketische Figur, ist ein unauffälliger Mann mit leiser Stimme. Drinnen in der Schenke, hinter einer Holztheke, zapft seine Frau Änne Bier. Eine kleine, dunkelhaarige Person mit einem etwas angestrengten Lächeln.

Das Grundstück der Redekers ist unüberschaubar groß. Hunderte, vielleicht Tausende Bäume schirmen es von der Außenwelt ab. In den vergangenen 15 Jahren haben Helge und Änne Redeker hier ein braunes Urlaubsparadies errichtet: Auf ihrer Homepage begrüßen sie die Gäste in Frakturschrift, auch die Hinweisschilder in den rund 40 Bungalows sind in altdeutscher Schrift gehalten. Die Ideologie wird in Details sichtbar: In der Willkommensmappe stecken zwischen Ausflugstipps zwei Artikel aus einer Lokalzeitung. Junge Polen vertreiben Görlitzer Kinder ist der eine überschrieben, in dem anderen wird die Region als "Supermarkt für polnische Kfz-Gangs" bezeichnet.

Ein paar Schritte von der Theke entfernt öffnet sich die "Afrika-Stube", ein abgedunkelter Raum voller "Deutsch-Südwest"-Devotionalien. An der Wand eine alte Reichsflagge, daneben gerahmt der Text des Südwesterlieds: "Hart wie Kameldornholz ist unser Land", heißt es da, "und kommst du selber in unser Land und hast seine Weiten gesehn, und hat unsre Sonne ins Herz dir gebrannt, dann kannst du nicht wieder gehn." Verklärung der deutschen Kolonialgeschichte – und Reminiszenz an die Heimat der in Namibia geborenen Änne Redeker. Auf die Frage, ob es in ihrem Feriendorf Afrikaner gebe, antwortet sie mit einem abschätzigen "Nee".

Das Camp ist seit vielen Jahren ein Treffpunkt für Rechtsextreme. In einem moosbewachsenen alten Schuppen traten Dutzende Male Rechtsrockbands auf: Sleipnir, Brutal Attack – und auch Sturmwehr, deren Alben Vermächtnis unserer Art oder Familie – Volk – Vaterland heißen und reihenweise indiziert wurden. Auf einem dieser Konzerte lernte Heidi ihren ersten Freund kennen, sie war 14, er war Gitarrist. Neonazis trafen sich auf dem Areal der Redekers zu Schulungen, die NPD lud zum Sommerfest. Einmal feierte die NPD-Zeitung Deutsche Stimme hier ihr "Pressefest".

Auch die HDJ nutzte das Camp für ihre Lager. Im Juli 2007 sei die HDJ-Einheit Niedersachsen/Sachsen auf dem Gelände gegründet worden, sagen Ermittler der Polizei. Als sich unweit/in der Nähe des Feriendorfs im Juni 2011 - zwei Jahre nach dem Verbot der HDJ - mehr als 70 ehemalige Erzieher und Schützlinge der Organisation zu einem "Pfingstlager" unter dem Motto "Ihr Untergang muss unser Aufstieg sein" zusammenfinden wollten, löste die Polizei das Treffen auf.

Offiziell ist das Feriendorf im Besitz von Änne Redeker, und in seinem Brief an die ZEIT legt Helge Redeker Wert darauf, dass seine Frau es alleine betreibt. Er schreibt: "Ich wirke in ihren Betrieben nicht mit, sondern gehe meinen eigenen Geschäften nach." Doch im Grundbuch ist Helge Redeker als Eigentümer des Geländes mit eingetragen. An erster Stelle, vor seiner Frau. Bis vor zwei Jahren waren auf der Internetseite des Feriendorfs in der Rubrik "Inhaber" Helge Redekers Kontaktdaten angegeben. Noch heute kann man über eine E-Mail-Adresse mit seinem Vornamen Stellplätze für Campingwagen buchen.

Dass Heidis Vater so zurückhaltend auftritt, könnte einen Grund haben: Im Hauptberuf arbeitet er als Zollbetriebsinspektor. Das Hauptzollamt Rosenheim will sich zu den Aktivitäten seines Beamten im mittleren Dienst nicht äußern.

Es ist der erste kühle Tag nach dem Sommer, als Heidi in dem bayerischen Örtchen, in dem sie jetzt lebt, in einem Wirtshaus sitzt. Ihre Haare, die kürzlich noch lila waren und dann blau, sind inzwischen blond. Neben ihr sitzt Felix, ihr Mann. Auch er war einmal ein Neonazi – und als Liedermacher Flex eine kleine Berühmtheit in der Szene.

Sie sind jetzt Heidi und Felix, die "Zeckenfotografen"

Am Anfang ihres Ausstiegs, sagen beide, habe ein Gefühl der Lächerlichkeit gestanden. "Wir haben gemerkt, dass wir uns lustig machten über die anderen, die doch eigentlich unsere Kameraden sein sollten", sagt Felix. Auf einmal fanden Heidi und Felix es lächerlich, dass an allem immer die "Scheißkanaken" schuld sein sollten. Dass die Polizei angeblich einen Krieg gegen "deutsche Patrioten" führte. Dass man sich ständig prügeln musste, um zu beweisen, wie stark man war. Nach und nach spürten sie, dass sie keine Antworten mehr fanden auf Fragen und Widersprüche, die sich häuften.

"Plötzlich", sagt Felix, "hältst du dieses Gerede über die Islamisierung der Gesellschaft und den ganzen Schmarrn nicht mehr aus. Du begreifst: Eine Dönerbude bringt noch keine Religion!"

Mit 18 wird Heidi schwanger. Auf einmal steht sie mit Felix vor einer Entscheidung: Bekommen wir ein Kind oder nicht? Falls ja: Soll es wirklich mit dieser Ideologie aufwachsen? Und was, wenn es behindert zur Welt kommt? Der Vater hatte seiner Tochter immer wieder eingebläut, behinderte Kinder seien "nicht lebenswert". So schildert es Heidi Benneckenstein – der Vater bestreitet es. Heidi und Felix versicherten einander, dass sie dieses Kind wollten, auch wenn es behindert sein sollte. Auch wenn die Szene es ablehnen würde. Dann erleidet sie eine Fehlgeburt. "Das war das Schlüsselerlebnis", sagt sie.

Heidi und Felix tauchen unter, monatelang. "Wenn man daher kommt, wo ich herkomme, dann gibt es nur die Möglichkeit: dabei zu bleiben oder mit allem und allen zu brechen", sagt Heidi Benneckenstein.

Von mehreren Hundert Kindern, die in der HDJ gedrillt wurden, haben nach Recherchen der ZEIT nur drei der Szene öffentlich den Rücken gekehrt. Eines davon ist Heidi. Wer aus der Naziszene aussteigt, schließt mit seiner kompletten bisherigen Existenz ab: Er braucht einen neuen Namen, einen neuen Wohnort, ein neues Leben. Doch Heidi und Felix wollen sich nicht verstecken, nicht mehr. Sie gründen die Aussteigerhilfe Bayern, einen Verein, der Neonazis helfen will, der Szene den Rücken zu kehren. Oft stehen die beiden heute vor Schulklassen und warnen Kinder und Jugendliche vor dem Vergiftungspotenzial rechter Gruppen.

"Die Szene", sagt Heidi Benneckenstein, "lebt von ihren Gewaltfantasien und Racheplänen. Sie konnte sich in den vergangenen Jahren in aller Ruhe formieren, um jetzt zur Tat überzugehen." Die Proteste vor Flüchtlingsunterkünften, glaubt Heidi, seien ein Zeichen: "Die Botschaft lautet: Jetzt geht es los!"

Wenn Heidi Benneckenstein nun manchmal Kameraden von einst demonstrieren sieht, dann stehen die selten in der ersten Reihe. Sie sagt, nie legten diese Leute selbst ein Feuer. Sie verbreiteten Begriffe wie "Ausländerkriminalität". Sie streuten Gerüchte bei denen, die sich eh schon unterlegen fühlten. Asylbewerber, geht so ein Gerücht, erhielten 4000 Euro Begrüßungsgeld, Asylbewerber schliefen in Vier-Sterne-Hotels. Dann nimmt alles seinen Gang.

Heidi Benneckenstein weiß, dass es auch nach dem Verbot der HDJ überall in Deutschland illegale Nazi-Jugendlager gibt. Sie sagt: "Das ist eine eingeschworene Gemeinschaft. Die hören nicht einfach auf, Nazis zu sein, weil man ihnen etwas verbietet."

Seit dem Verbot der Heimattreuen haben Eltern mit ihren Kindern die "Schlesische Jugend" unterwandert – inzwischen ist sie eine militärisch-rechtsextreme Gruppe, die Zeltlager mit Orientierungsmärschen und Fahnenappell anbietet. Andere sind zu Gruppen wie dem "Jugendbund Pommern", dem "Freibund" oder dem "Sturmvogel" dazugestoßen. Manche Eltern melden ihre Kinder zu "Waldläuferlehrgängen" an, die ein ehemaliger HDJ-Führungsfunktionär veranstaltet. Für 150 Euro bildet er Kinder in "Selbstverteidigung" sowie in "Funk- und Meldewesen" aus.

Und dann gibt es noch die Camps der "Interessengemeinschaft (IG) Fahrt und Lager". Die Organisation weist "sowohl inhaltlich als auch personell Parallelen" zur HDJ auf, wie es in einem als "Verschlusssache" klassifizierten Dokument des Verfassungsschutzes heißt, das die ZEIT einsehen konnte. Kinder und Jugendliche würden dort "unter dem Deckmantel harmloser Freizeitaktivitäten einer ideologischen Schulung im Sinne rechter Weltanschauung unterzogen". Das Dokument stammt aus dem Jahr 2011 und ist somit ein Jahr älter als die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken im Bundestag. Auf die Frage, inwieweit es nach dem Verbot der HDJ zu Neugründungen von Organisationen durch ehemalige HDJ-Mitglieder kam, hieß es lapidar: "Der Bundesregierung liegen keine entsprechenden Erkenntnisse vor." Der Gründer der "IG Fahrt und Lager" war bis zu deren Verbot in der HDJ aktiv.

Die rhetorisch und strategisch geschulten Nazikader von heute wurden in der Wiking-Jugend, der HDJ und ihren Nachfolgeorganisationen zu dem gemacht, was sie heute sind. Man kann also sagen, dass diese Organisationen das Fundament sind, auf dem der Ausländerhass in Deutschland steht. Doch die Aufklärung über diese Gruppen überlässt der Staat – der doch seit der Entdeckung des NSU auf gar keinen Fall auf dem rechten Auge blind sein will – einer Handvoll Freiwilliger. Zwei von ihnen heißen Heidi und Felix Benneckenstein.

Bei Demonstrationen laufen diese beiden dem Mob inzwischen nicht mehr hinterher, sie stellen sich ihm entgegen. Neulich, als sie die Teilnehmer einer Neonazi-Veranstaltung filmten, versuchte einer, ihnen die Kamera aus der Hand zu schlagen. Sie sind jetzt Heidi und Felix, die "Zeckenfotografen". Sie sind jetzt der Feind.

Auf Facebook und in Foren finden die beiden Kommentare wie diese: "Solltet ihr Flex sehen, zeigt ihm, was wir Nationalisten mit Verrätern machen!" Und: "Leute wie die gehören aufgehängt."

Die beiden wissen: Irgendwo in den Wäldern, auf versteckten Zeltplätzen, an entlegenen Seeufern machen junge Erwachsene, die einmal Kinder waren, jetzt die nächste Generation scharf.

Mitarbeit: Tobias Zwior

Hinweis der Redaktion, 27. November 2015: Die Online-Version dieses Artikels unterscheidet sich in wenigen Punkten geringfügig von der gedruckten Fassung.