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Der Leser will es ganz genau wissen: Gibt es Unterschiede zwischen Lederschuhen, Wanderschuhen mit wasserdichter Membran und Synthetikschuhen? Fast zu viele Fragen für diese kurze Kolumne.

Wer in dieser Jahreszeit mit nassen Schuhen nach Hause kommt, möchte diese so schnell wie möglich trocken bekommen. Da ist mancher versucht, sie auf die Heizung zu stellen, in den Wäschetrockner zu werfen oder mit dem Föhn zu traktieren. Turnschuhe mögen das überleben, aber Lederschuhen tut so ein Hitzeschock gar nicht gut – das Material kann sich verformen und spröde werden.

Stattdessen empfehlen die Hersteller tatsächlich die Methode mit dem Zeitungspapier, man kann aber natürlich auch Küchenkrepp benutzen – Hauptsache, es saugt. Nur sollte man das Papier nicht zu kräftig in den Schuh stopfen. Nasses Leder ist nämlich empfindlich, kann sich durch den Druck verziehen, und dann hat der trockene Schuh später hässliche Beulen. Eine lockere Füllung zieht ebenfalls die Feuchtigkeit heraus, man kann sie auch mehrmals austauschen.

Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 6 vom 4.2.2016.

Und was die wasserfesten Schuhe betrifft, die eine Membran zwischen Außen- und Innenhaut haben: Natürlich kann das Zeitungspapier nicht die Nässe von außen nach innen ziehen. Diese Schuhe trocknen aber sowieso recht schnell.

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