Die Welt ist halb aus den Fugen, unverantwortliche Machthaber bestimmen ihr Schicksal. Leider ist Amerika nun auch dabei first. Bekanntlich verhängte eines der ersten Dekrete von Donald Trump einen sofortigen Einreisestopp für Bürger und Flüchtlinge aus sieben vorwiegend muslimischen Staaten. Und hier kommt Schach ins Spiel. Der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates Washington, Bob Ferguson, klagte dagegen und gewann, eine unendliche Erleichterung für viele Betroffene. Vielerorts konnte man daraufhin lesen: "Früherer Schachmeister setzt Donald Trump matt."

Bob Ferguson war 1984 und 1987 Staatsmeister von Washington und pflegte als Jugendlicher seine Partieformulare kapriziös mit "Bobby F." zu unterschreiben, in Anlehnung an den ehemaligen Schachweltmeister Bobby Fischer aus den USA. Er selbst sagt, dass abgesehen von seiner großen Familie das Schachspiel die prägendste Erfahrung seines Lebens gewesen sei: "Es hat mir den Weg gezeigt, wie ich mithilfe des Rechts meine Ziele erreichen kann. Den Gegner studieren, mehrere Schritte vorausplanen und durchaus auch ein kalkuliertes Risiko eingehen." Was sich diesmal sogar auf der Weltbühne auszahlte, gegen ein Großmaul, das einmal tönte: "Wenn ich Schach für ein oder zwei Jahre studierte, wäre ich auch Großmeister."

Sehen Sie, wie Bob Ferguson beim Berlin Open 1984 als Schwarzer am Zug mit einem "kalkulierten Risiko" gegen Klaus Berg sehr schön gewann?

Lösung Nr. 13:

Wie gewann Schwarz, selbst durch Matt bedroht, mindestens die Dame?

Nach 1...g5+! 2.Kxg5 (2.Kxe5 Dc3 matt) Sf7+ war die Dame verloren: 3.Lxf7 Dxd6. Allerdings hätte auch 1...Df3+! 2.Kxe5 (2.Kg5 h6+! 3.Kxh6 Dh5 matt) Dg3+ die Dame erobert, weil 3.Sf4 Dc3! gar matt ist