Weiter geht’s mit der Serie "Kompetenter Rat von Koryphäen", Teil III: Wann ist der Einsatz eines Blankosteins sinnvoll?

An dieser Frage scheiden sich seit Jahrzehnten die Geister. Dazu eine Anmerkung am Rande, um mit einem leider weitverbreiteten Missverständnis aufzuräumen: Wenn ein Blanko platziert wurde, muss er liegen bleiben; er darf nicht durch den Buchstaben, den er ersetzte, ausgetauscht werden.

Regula Schillings Rat zum Umgang mit dem Joker basiert auf rund 800 Turnierspielen, die sie in den letzten Jahren absolvierte: "Einen Blanko sollte man nie für weniger als 60 Punkte auslegen – es sei denn, man hat beide auf dem Bänkchen."

Und natürlich gibt es eine weitere Ausnahme: "In der Endphase einer Partie", räumt die Schweizerin ein, "ist dieser Grundsatz selbstverständlich hinfällig." Die hier abgebildete Situation erlaubt – nicht zuletzt dank des zur Verfügung stehenden Blankos – ein Dutzend Züge, die alle mit 70 und mehr Punkten dotiert sind. Welcher sticht mit über 80 Zählern heraus?

Lösung aus Nr. 13:

Die Formen UTERINER, UREIGNER, UNREINER, UNREIFER, UNIERTER, UNFREIER, NUMERIER, EIRUNDER und BRUNEIER (alle 1H–1O) brachten jeweils 71 oder 74 Punkte, 115 Zähler erzielte Jutta Wittmann mit REUNIER auf 15D–15J