Eigentlich wollte ich mir am kommenden Mittwoch im Rahmen der Veranstaltungsreihe Die Geschichte der Türkei in Objekten den Vortrag Der Orientteppich: Osmanisch-europäische Verwebungen an der Uni Hamburg anhören. Da ich aber den Veranstaltern der Diavortrags-Serie Die Geschichte Chinas in Infrastrukturmaßnahmen bereits versprochen habe, mir Die Große Mauer: Mingdynastisch-mongolische Verhärtungen anzuschauen, gehe ich da nicht hin. Schließlich habe ich mir gerade erst aus der Hörbuch-Reihe Die Geschichte Mittelamerikas in Getränken den Band Der Meszal: Aztekisch-spanische Verbrüderungen reingezogen. Und aus dem Sammelband Die Geschichte Afrikas in Missverständnisse n liegt der Aufsatz Gerd Müller: Eine subsaharisch-bayerische Wandmaske im Wandel der Zeit noch ungelesen auf meinem Nachttisch. Für ein deutsches Wahljahr ist mir das alles zu unexotisch.

Wenn im kommenden September in der Reihe Die Geschichte Deutschlands in Kuchendiagrammen der neueste Band erscheint, wird die Welt über GroKo: Schwarz-rote Notwendigkeiten staunen: Wie kann man in einer irren Welt nur so langweilig sein? Die Deutschen sind die letzten Exoten.