Von seinen Anhängern bejubelt, von seinen Gegnern verspottet: Die Mauer nach Mexiko war Donald Trumps prominentestes Wahlversprechen. Jetzt sind die ersten Schritte für deren Bau getan. Vergangene Woche ist die Bewerbungsfrist für Unternehmen, die das Megaprojekt umsetzen wollen, abgelaufen. Knapp 700 Firmen hatten sich im März auf eine Liste bei der Heimatschutzbehörde setzen lassen, die für die Auftragsvergabe zuständig ist. Wie viele genau tatsächlich einen Entwurf eingereicht haben, ist nicht bekannt. Bis zu 450 Bewerbungen für die 3.000 Kilometer lange Grenzanlage seien eingegangen, berichtet die San Diego Union-Tribune. Andere Berichte gehen von rund 200 aus. Die Heimatschutzbehörde hat die Einreichungen nicht öffentlich gemacht. Einige beteiligte Unternehmen waren jedoch bereit, ihre Entwürfe vorzustellen. Die Ideen reichen vom eher schlichten Militärzaun über bunte Betonmodule, die mit Altglas verziert sind, bis hin zu Gräben mit Atommüll hinter einem Drahtzaun.