Was tun, wenn man einen Politiker gerne wählen würde, ihn aber nicht wählen kann? Klaus Lachetta schreibt Anfang Februar eine E-Mail an die SPD. Ob es stimme, was er in der ZEIT gelesen habe: dass Martin Schulz einmal in Straßburg Foie gras gegessen habe, Stopfleber? Die Frage sei dringlich, denn einen Mann, der den Tierschutz missachte, könne er keinesfalls wählen, auch wenn er einmal ein "leidenschaftlicher SPD-Wähler" gewesen sei. "Ich hoffe", schreibt Lachetta, "dass Martin Schulz nicht nur für die Schwachen (Menschen), sondern auch für die Schwächsten und Wehrlosesten (sog. Nutztiere) eintritt. Andernfalls würde ich eher AfD wählen als einen ›Sozi‹, der die Schwächsten vergisst." Rasch fügt er hinzu, das mit der AfD sei "nur eine Aussage, die zeigen soll, wie sehr ich ›Stopfleberesser‹ verachte".