Zwei Männer sitzen in einem Konferenzraum. Der eine 78, der andere 39. Der ältere hat eine Lehre als Autoschlosser gemacht und jahrzehntelang im Hafen gearbeitet, der jüngere hat Kunstgeschichte studiert und eine Doktorarbeit geschrieben. Der ältere lebt bei Lüneburg, auf dem Land, der jüngere in Hamburg, in der Stadt. Zwei Männer, die sich erst seit ein paar Tagen kennen und eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Gäbe es da nicht ein kleines Motiv auf dem Unterarm des älteren Mannes. Gäbe es da nicht ein Album mit dem Motiv auf dem Unterarm, das der Kunsthistoriker nur mit weißen Stoffhandschuhen anfasst. Gäbe es da nicht eine weltweite Szene, die den Hamburger Künstler, der das Motiv geschaffen hat, als Ikone feiert.