Wenn Volkswagen-Chef Matthias Müller nächste Woche vor die Aktionäre tritt, wird die Bilanz noch immer durchzogen sein vom Dieselskandal. Der Konzern mag wieder Milliarden verdienen, doch die Investoren werden Fragen zu anderen Zahlen stellen: zu den über 20 Milliarden Dollar Schadensersatz in den USA, zu den 8,5 Millionen manipulierten Autos in Europa und zu den über 30 Konzernmanagern und -ingenieuren, gegen die Staatsanwaltschaften in aller Welt nach wie vor ermitteln.