Er gründete mit 20 ein Imperium, enterte mit 26 die Liste der Reichen und Einflussreichen des Time Magazine und beschloss mit 31, fast sein gesamtes Vermögen zu spenden: Mark Zuckerberg. Der Mann hat nicht nur Facebook erfunden für mittlerweile fast zwei Milliarden "Freunde", er ist auch Autor bedeutungsschwerer Facebook-Posts. Zur Geburt seines ersten Kindes schrieb er mit seiner Frau einen "Brief an unsere Tochter" und verkündete, er werde nach und nach 99 Prozent seiner Facebook-Anteile einem guten Zweck zuführen. Klingt super. Richtig gut. Ein Mann, der sein Vermögen hergibt. Doch was ist mit der Tochter? Ob sie sich später über ihre Geburtsanzeige freut? Bald bekommt sie eine Schwester. Dazu schrieb Zuckerberg: "Wir können es nicht erwarten, eine weitere starke Frau großzuziehen." Über Töchter freut man sich also im Namen der Emanzipation. Pränatal werden Anforderungen ans Kind (Stärke!) formuliert.