In manchen Scrabble-Situationen sind Hopfen und Malz verloren. Dann bleibt als letzte Option nur noch das Tauschen. Das sollten Scrabbler nicht allzu lange vor sich herschieben, auch wenn es bedeutet, dass sie in der betreffenden Runde aussetzen müssen. Außerdem ist zu beachten, dass ausreichend Bewegung in die Bänkchenbelegung kommt, wenn diese beispielsweise nur aus Vokalen besteht. Da dürfte es in den seltensten Fällen hilfreich sein, weniger als drei Buchstaben in den Beutel zu werfen. Wir erwähnten neulich schon, dass nach Möglichkeit die im Wort INSERAT steckenden Lettern zu behalten sind, gehören diese doch zu den häufigstverwendeten in der deutschen Sprache. Bei Simultanturnieren wie dem in drei Wochen beginnenden ZEIT-Scrabble-Sommer kommt ein Tausch allerdings nicht infrage, da es ausschließlich um den wertreichsten Zug geht. Dann muss man sich auch mal mit kleinen Brötchen zufriedengeben – wie in der abgebildeten Konstellation, in der ein Wert in den mittleren 20ern das Optimum darstellt.

Lösung aus Nr. 24:

In Doris Methners Rätsel brachte der NANISMUS auf 15A–15H exakt 80 Punkte. 95 bzw. 97 Zähler ließen sich mit den mehr oder weniger zum Thema passenden Begriffen MANITUS auf 15G–15M sowie AMERIKANISMUS auf 7C–7O erzielen

Es gelten nur Wörter, die im Duden, "Die deutsche Rechtschreibung", 26. Auflage, verzeichnet sind, sowie deren Beugungsformen. Die Scrabble-Regeln im Internet unter www.scrabble.de