An einem Donnerstagmorgen im September, Angela Merkel eröffnet gerade in Frankfurt die IAA, die 67. Internationale Automobil-Ausstellung, eine der größten und bedeutendsten Fachmessen der Welt, betritt Günther Schuh das Büro seines Autounternehmens in Aachen. Die Kanzlerin spricht in Frankfurt in ihrer Eröffnungsrede über die Zukunft des Autos, sie redet vom "autonomen Fahren", von "neuen Antriebstechnologien" und von den Versuchen der Bundesregierung, "Elektromobilität attraktiver zu machen". Schuh hört sich die Rede nicht an, auch nicht die Reden der Konzernchefs von VW, Daimler und BMW, er wird erst gar nicht nach Frankfurt fahren. Er hat Wichtigeres zu tun.