Die größte Überraschung bei der Begegnung mit Josef Ackermann: Der tiefe Fall der vergangenen fünf Jahre ist ihm zunächst nicht anzusehen. Von fern sieht er aus wie immer. Stets einen Tick kleiner, als er im Fernsehen wirkt, und im dunklen Anzug schreitet er an diesem Spätsommertag im Zürcher Restaurant Sonnenberg gemessenen Schrittes heran. Und da ist es, als wäre es nie fort gewesen: das Ackermann-Grinsen. Wie 2004 auf dem berühmten, von ihm gehassten Bild vom Mannesmann- Prozess, als er das Victoryzeichen machte. Keiner grinste sonst so frech bei der Deutschen Bank. Keiner seiner Vorgänger, keiner seiner Nachfolger. Gibt ja auch nichts zu lachen dort derzeit.