Ein Mann in einer Mansarde, ein armer Mieter in Paris: Georg. Als er wie durch einen Gnadenakt einziehen darf, weiß er, dass die Frau, die bis vor Kurzem hier lebte, sich aus dem Fenster und durch ein Glasdach gestürzt hat: Johanna. Was der Mann bald merkt, ist, dass die anderen im Haus latent etwas gegen ihn haben. Er sei zu laut, heißt es, selbst in Filzpantoffeln. Georg wird gemobbt, und überhaupt kehrt sich die Welt gegen ihn. Wenn er im Lokal einen Kaffee ordert, bekommt er einen Kakao, die gewohnheitsmäßige Bestellung der Vormieterin. Schnell jedenfalls ist der Mann nicht mehr bei sich. Langsam wird er eine andere, nämlich genau diese Frau. Endlich stürzt auch er – als sie und in ihrem Kleid – aus dem Fenster. Ist das ein Opernstoff?