Der schönste Moment ist, ehrlich gesagt, der, als das Mädchen anfängt zu weinen. Ein kleines italienisches Mädchen, vielleicht sechs Jahre alt. Der Opa, mit dem sie gekommen ist, will endlich nach Hause. Aber sie kann den Blick nicht lösen von dem Mann in der Schürze, der Tortelloni macht. Von den mehlverklebten Händen, die ein Quadrat aus Nudelteig um einen Klecks Ricotta kneten. Es zu einem Dreieck falten, um die Kuppe des Zeigefingers wickeln, Enden andrücken, fertig. Und dasselbe noch einmal von vorn.