Der Winter kommt, Weihnachten naht, und wer mag da nicht an jene denken, die draußen vor der Tür im Garten leben müssen: die Vögel. Wer nicht in den warmen Süden geflogen ist, muss sich hier durchschlagen. Und das kann hart sein, wenn erst der Frost kommt und Baum wie Büschlein mit kaltem Panzer überzieht. Sehr hart. Gut, dass es Menschen gibt, die Vögel im Winter durchfüttern. Das meine ich ganz im Ernst. Wobei ich mich schon frage, ob man es dabei nicht auch übertreiben kann. Darauf kam ich, nachdem mich Leser Torsten P. auf das beeindruckende Meisenknödelsortiment der Dehner Gartencenter hingewiesen hatte. Das ist nichts für Anfänger!

Schauen wir uns zunächst das Servierthema an: Die Option, die Dinger einfach an einen Zweig zu hängen, besteht heute nicht mehr. Am Anfang steht darum die Entscheidung, ob man seinen gefiederten Freunden die Meisenknödel in einem Meisenknödelkorb, einem Meisenknödelring, einem Meisenknödelaufhänger oder einer Meisenknödelsäule anbietet. Dann geht es um die Knödel an sich.

Einseitige Ernährung ist hier zu vermeiden, was angesichts normaler Meisenknödel, von Jubiläums-Meisenknödeln, Beerenknödeln und Insektenknödeln jedoch kein Problem sein sollte. In der Rubrik Meisenknödel finden sich im Dehner Online-Shop übrigens auch Eichhörnchenknödel, aber die sind sicher nur falsch einsortiert, oder? Insektenknödel enthalten Insekten, aber Eichhörnchenknödel keine Eichhörnchen. Glaube ich.

Sehr schön sind die Stollenknödel, "der Saison-Genuss für leckere Abwechslung mit feinen Mandeln, Äpfeln und Holunderbeeren". So genießen auch die Vögelein den weihnachtlichen Geschmack. Auf dass sie zu Heiligabend auf ihren Ästlein hocken, durchs Fenster zu den Menschen in die gute Stube blicken, wie sie am Tannenbaum sitzen, und einander zuzwitschern: Wir haben den Knödel. Aber ihr habt die Meise.