Erinnert sich eigentlich noch jemand an den letzten Anschlag in Pakistan, der kaum drei Wochen her ist? Vor Weihnachten wurde in der Provinzhauptstadt Quetta, im Südwesten des Landes, eine methodistische Kirche überfallen. Während des Gottesdienstes sprengte sich ein Attentäter in die Luft und riss neun Menschen mit in den Tod. 40 der 400 Kirchenbesucher wurden verletzt. Einen zweiten Mann mit Sprengstoffgürtel fing die Polizei vor der Kirche ab. Die wurde bewacht – so wie heute die meisten christlichen Einrichtungen in Nahost, weil sie immer wieder Ziel militanter Islamisten sind.