An den Rändern des Kontinents tost der Sturm um schroffe Felsen. Doch ansonsten findet man hier viel Ruhe und damit die Möglichkeit, sich ganz seiner Passion zu widmen. Schon als Kind faszinierten ihn Ton und Klang, mit sechs Jahren begann er Klavier zu spielen, im Lauf der Zeit kamen immer mehr Instrumente dazu. Geige, Akkordeon, Mandoline und Bass, heute gilt er als eine Art One-Man-Orchester. Die Schönheit der Musik liegt in der Zusammenstellung von Klängen, lautet sein Ansatz fürs Komponieren. Ein Motiv variiert er dabei oft so endlos, bis man am Ende eines Stückes glaubt, es sei ihm unterwegs abhandengekommen. Doch wenn man die Ohren spitzt, klingt es weiter nach, meditativ, ein fernes Echo. Damit stellt er sich in die Tradition jener ländlich geprägten Region, in der er aufwuchs, studierte und jetzt wieder lebt. "Es gibt hier viele Dudelsäcke, und es wird sehr schön gesungen. All das, die ständige Wiederholung, das Leiern der Dudelsäcke, war immer in meinem Hinterkopf, selbst als ich mal in einer Punkband gespielt habe." Der Punk, das waren seine Anfänge, lange bevor ihn eine kleine verspielte Melodie berühmt gemacht hat, die Begleitmusik für eine junge Glückssucherin. Damals lebte er in der Hauptstadt, doch dann zog es ihn zurück zu den Felsen, zu Wasser, Wind und Leuchttürmen. Ein Landsmann und Zeitgenosse hat hier übrigens einen anderen Film gedreht, auch darin ging es um die nicht vorhersehbaren Wege der Liebe. Er aber weiß seit Langem, wo sein Platz im Leben ist. Wer ist’s?

Lösung aus Nr. 1:

Angelique Kerber, geb. 1988 in Bremen, spielt seit ihrem 3. Lebensjahr Tennis. 2016 gewann sie die Australian und die US Open, erreichte das Finale in Wimbledon, holte Silber bei Olympia. Als erste Deutsche nach Steffi Graf war sie die Nr. 1 der Tennis-Weltrangliste. 2017 schied sie bei allen Turnieren aus und belegte Platz 21