Am 25. Mai 2014 gellt um 16.33 Uhr ein Jubelschrei durchs Stadion. Nicht weil auf dem Rasen gerade ein Tor für den HSV gefallen wäre. Sondern weil Jens Meier, der Leiter der Mitgliederversammlung, gerade ein Abstimmungsergebnis verkündet hat: Von den 9.702 anwesenden HSV-Mitgliedern haben 7.992 für den Antrag gestimmt, dass die Profifußball-Abteilung in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wird. Die Fans stehen dicht gedrängt auf der Tribüne, sie schwitzen, klatschen und träumen von glänzenden Perspektiven für ihren HSV. Wie sollten sie auch anders? Schließlich haben ihnen die Initiatoren der sogenannten Ausgliederung Großes versprochen. Von nun an gebe es eine straff geführte AG, die nach dem Vorbild des besten und erfolgreichsten Fußball-Clubs des Landes strukturiert werde: des FC Bayern München.