Klimaschutz ZEIT ONLINE geht auf Diät
Rechner, Lampen, Kaffeeautomat: Alles verbraucht Energie und produziert klimaschädigende Gase. Wie kann eine Firma ökologischer arbeiten? ZEIT ONLINE macht die Probe.
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Der Newsroom von ZEIT ONLINE: jeder Bildschirm ein kleiner Klimasünder
174 Tonnen Kohlendioxid wird ZEIT ONLINE bis Ende des Jahres verursacht haben – durch den ganz normalen Bürobetrieb. Das Gas fällt an, wenn ein Rechner eingeschaltet, die Heizung aufgedreht oder eine Dienstreise angetreten wird. Der Papierverbrauch, der Weg zur Arbeit, der Betrieb von vielen Servern trägt ebenfalls negativ zur Klimabilanz bei.
Mithilfe einer externen Agentur hat sich ZEIT ONLINE seinen CO2-Fußabdruck berechnen lassen. Stromverträge wurden überprüft, Reisedaten zusammengetragen, Mitarbeiter befragt. Am Ende stand die Zahl: 174 Tonnen CO2, für ein Jahr. Das entspricht ungefähr der Menge, die ein Mittelklassewagen ausstößt, der 27 Mal um den Äquator fährt. Stromverbrauch, Heizung und Reisen sind dabei die größten CO2-Verursacher.
In die Rechnung wurden die beiden etwa gleich großen Standorte in Berlin und Hamburg einbezogen, Redaktion und der Verlag haben insgesamt mehr als 60 Mitarbeiter. Die Kalkulation erfolgte nach internationalen Standards durch die externe Klimabilanz-Agentur ClimatePartner in München. Das größte Problem: Weder Strom noch Heizung ließ sich genau erfassen, denn an beiden Standorten teilt sich ZEIT ONLINE die Bürofläche mit Kollegen anderer Unternehmen.
ZEIT ONLINE berichtet regelmäßig über die Folgen des Klimawandels, "nachhaltiges Wirtschaften" ist eines der Kernthemen der Redaktion. Viele Mitarbeiter leben umweltbewusst, was auch immer das im Einzelfall heißen mag. So beziehen zum Beispiel mehr als die Hälfte der Mitarbeiter zu Hause Ökostrom. Im Privatleben ist für viele Mitarbeiter, aber auch für viele unserer Nutzer ein umweltbewusstes Handeln fast selbstverständlich. Daher ist es für ZEIT ONLINE auch eine Frage der Glaubwürdigkeit, sich mit der eigenen Öko-Bilanz zu beschäftigen.
Durchschnittlich 10,88 Tonnen CO2 pro Kopf werden in Deutschland pro Jahr ausgestoßen, insgesamt mehr als 830 Millionen Tonnen. Die 174 Tonnen von ZEIT ONLINE fallen da nicht sonderlich ins Gewicht. Doch wenn jeder so denkt, wird sich nichts ändern.
- Datum 29.09.2010 - 17:37 Uhr
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und danach handeln, hätten wir kaum noch Probleme. Wenn ich mit meinem Fahrrad die Rad- und Wirtschaftswege (manchmal auch im Wald) befahre, dann verpesten mir meist junge Leute die Luft auf bestialische Weise durch ihre Zweitaktabgase. Warum lässt ein Staat diese Umweltbelastung (ich sehe es als eine Körperverletzung an) überhaupt zu? Der Staat ist doch unglaubwürdig!
Keiner kann sich ein Leben ohne Autos bzw. der heutigen Mobilität vorstellen...dabei vernichtet jeder Autofahrer, die Natur und hinterläßt seinen Erben einen haufen Dreck und Arbeit...dabei spielen neue Kats etc... kaum eine Rolle, weil es einfach die Masse ausmacht und nicht der einzelne 2010er 5er BMW der mit der neuesten Technik ausgestatten ist.
Mal abgesehen davon, das diese neuen Autos vll einen Anteil von 1-2% bundesweit haben, weltweilt rutschen die sogar noch unter die 0.5% Marke.
Keiner kann sich ein Leben ohne Autos bzw. der heutigen Mobilität vorstellen...dabei vernichtet jeder Autofahrer, die Natur und hinterläßt seinen Erben einen haufen Dreck und Arbeit...dabei spielen neue Kats etc... kaum eine Rolle, weil es einfach die Masse ausmacht und nicht der einzelne 2010er 5er BMW der mit der neuesten Technik ausgestatten ist.
Mal abgesehen davon, das diese neuen Autos vll einen Anteil von 1-2% bundesweit haben, weltweilt rutschen die sogar noch unter die 0.5% Marke.
Der erste Schritt ist also schon einmal getan, der CO2 Verbrauch ist ermittelt und berechnet. (ob das so ganz exakt stimmt, spielt dabei gar keine Rolle) Wie man dem Artikel weiter entnehmen kann, hat die Redaktion beschlossen, diesen CO2 Ausstoß zu verkleinern. Dies ist der Weg zur Änderung. Und der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
DIE ZEIT und ZEIT ONLINE nehmen damit eine Leuchtturmfunktion ein und nehmen auch das Risiko des Scheiterns auf sich. Es kann ja sein, dass sich der CO2 "Fußabdruck" gar nicht verkleinert. Das ist daher mutig.
Aber andere haben dies auch schon begonnen und das kann/soll der Redaktion als Ansporn dienen. Das Sony Technik Center in Stuttgart hat dies schon vor längerer Zeit beschlossen und hat diesen Weg begonnen. (z.b. auch darauf zu achten PCs abends herunterzufahren)
Daher tue Gutes und berichte darüber.
Löblich, löblich das Vorhaben.... Doch die unter-oberirdischen Kohleflöze in China brennen Tag und Nacht, Ölfördertürme explodieren, in Nigeria brennt Öl an vielen Stellen. Methangas tritt in Sibirien und in den Weltmeeren an die Oberfläche.
Des Rätselslösung: Energieverbrauch nur was zum gesunden normalen Leben gebraucht wird.
Z.B Energieverbrauch eines Flugzeugträgers entspricht einer Stadt mit 100.000 Einwohnern. Zum Leben nicht notwendig usw.
nd außerdem wir Kleinen sparen an Strom und die Konzerne erhöhen die Preise weil sie sonst weniger verdienen.
Trotzden aber sparen!
Haut die Konzerne auf die Finger!
ist das Motto, auf das Sie jetzt setzen sollten.
Warum die Zeit das noch nicht getan hat, ist mir schleierhaft. Gerade die Meldungen über Lobbypolitik, Laufzeitverlängerung und Klimalügen, sollten doch dazu veranlassen zu Naturstrom, Greenpeace- Energie etc. zu wechseln. Atomstrom ist auch teuer, wenn man die ganzen anderen Rechnungen, wie Castortransporte, Subventionen usw., dazu rechnet. Diese sieht man nur nicht auf der Rechnung, aber verschwunden sind sie ja trotzdem nicht. Ich fände es gut, wenn auch die die Zeit dem folgen würde und ein guter Anfang wäre es auch!
tu Gutes und schreibe darüber. Interresannte Idee. Bezieht ihr jetzt auch Co² neutrale Rohstoffe? Könnte mir denken, dass es im Bereich Papier möglich ist. Für Druckertinte wahrscheinlich schwieriger, aber da gibt es ja mitlerweile diverse seriöse Anbieter die ein Auffüllung anbieten. Darf man fragen in welcher Größenordung der Preis für die Erstellung einer Co² Bilanz für ein Büro ihrer Größe, sich bewegt ? Ich denke Co²-frei ist wirklich unmöglich zu realisieren. Aber zur erreichung einer Co² Neutralität sind ja gegnügend Möglichkeiten vorhanden. Das Ziel eines geschlossenen Stoffkreislaufes ist ja nicht die Verhinderung einzelner Produkte sondern eine Bilanz der Summe Null.
Viel Glück
Max Saufler
Lieber Max Saufler, wir werden uns tatsächlich Gedanken machen, welche Produkte ZEIT ONLINE bezieht; schon seit längerer Zeit bestellen wir Teile der Büroausstattung bei einem Anbieter für umweltbewusste Büroausstattung. Soyu, Sie haben natürlich recht: Der größte Hebel zur Reduzierung unserer CO2-Bilanz ist der Strom. Und da gibt es zwei Hebel: Der Strommix und der Verbrauch. Was wir da vorhaben und erreichen, werden wir im Blog "Grüne Geschäfte" berichten.
Christoph Dowe, ZEIT ONLINE
Man darf vermuten, dass die Hälfte ihres Stromverbrauchs von Computern erzeugt wird. Konsequente Einführung von Green IT kann hier bis zu 40% einsparen, das sind aufs Ganze immer noch 20%.
Danke, das Sie diesen Weg nehmen, halten Sie uns auf dem Laufenden.
für dieses Experiment. Ich sehe es auch nicht als verwerflich an, darüber zu berichten, wenn man seinen Energieverbrauch verringern möchte. Es geht auch um den Vorbidcharakter dieser Aktion sowie um Ideen und Anregungen aus dem dazugehörigen Blog.
Ich freue mich sehr auf ihre Berichte und bin gespannt, was sich mit bewusstem Energieverbrauch alles einsparen lässt. Vielleicht ist auch die eine oder andere Idee dabei, die man am eigenen Arbeitsplatz einbringen kann.
Viel Erfolg!
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