FAQ Fragen und Antworten zu Leserartikeln auf ZEIT ONLINE
Wie schreibe ich einen guten Leserartikel?
Wie lang kann mein Leserartikel sein?
Werden alle eingereichten Leserartikel veröffentlicht?
Muss ich meinen Leserartikel unter meinem vollen Namen veröffentlichen?
Wird mein Leserartikel noch von ZEIT ONLINE bearbeitet?
Warum braucht ZEIT ONLINE später auch noch meine Postadresse?
Wird mein Leserartikel später von anderen Lesern kommentiert werden?
Was habe ich davon, einen Leserartikel zu schreiben?
Was hat es mit der Baumpflanzung auf sich?
Wie komme ich zu meinem persönlichen Baum?
Welche anderen Möglichkeiten gibt es, meinen Text zu veröffentlichen?
Will ZEIT ONLINE mithilfe der Leserartikel Honorare für Journalisten einsparen?
Wen kann ich kontaktieren, um für ZEIT ONLINE auch als freier Journalist gegen Honorar zu schreiben?
Kann ich meine Texte später noch in einer anderen Form veröffentlichen?
ANTWORTEN
Wie schreibe ich einen guten Leserartikel?
Überlegen Sie sich vor dem Schreiben, was Sie wirklich mitteilen wollen und welche Textform dafür am besten geeignet ist. Wollen Sie beispielsweise einen Kommentar zu einem aktuellen Nachrichtenereignis oder einem gesellschaftlichen Phänomen schreiben? Oder verfügen Sie über Fachwissen in einer bestimmten Branche und möchten einen Erklärtext zu einem Thema schreiben, das Ihrer Ansicht nach mehr Beachtung verdient?
Beobachten Sie eine gesellschaftliche Entwicklung, ein kulturelles Phänomen, einen Trend im Wissenschaftsbetrieb oder Wirtschaftsleben und haben eine leidenschaftliche Meinung dazu, dann wäre ein Kommentar die geeignete Textform: Beschreiben Sie also dieses Phänomen oder diesen Trend anhand anschaulicher Beispiele, interpretieren Sie anschließend die gesellschaftlichen Auswirkungen dieses Phänomens und formulieren Sie dann eine klare These oder Forderung. Die Essenz eines guten Kommentars lässt sich in wenigen Sätzen mündlich nacherzählen.
Wenn es nicht möglich ist, Ihren Kommentar in wenigen Sätzen zusammenzufassen, haben Sie Ihre These nicht deutlich genug formuliert oder zum Beispiel zu viel Platz dafür verwendet, ins Thema einzuführen oder nur Phänomene zu beschreiben.
Schreiben Sie eine Reportage, wenn Sie persönliche Erlebnisse und Erfahrungen schildern wollen. Erzählen Sie zum Beispiel, was ein politisches Thema für Sie im Alltag bedeutet oder warum ein Ereignis in Ihrem Umfeld auch für andere Menschen interessant ist.
Sehr willkommen sind auch Ihre Besprechungen von Filmen, Musik, Büchern, von noch laufenden Ausstellungen oder von Aufführungen in Theatern und Opernhäusern. Auch an Ihren Gedichten sind wir interessiert.
Schreiben Sie möglichst nicht über Themen, die Sie nur interessant finden, sondern über Themen, mit denen Sie sich selbst beschäftigen und auskennen.
Für einen guten Leserartikel gilt, was auch für unsere eigenen Texte aus der Redaktion gilt: Verwenden Sie eine allgemein verständliche, klare Sprache. Steigen Sie rasch ins Thema ein. Spätestens im zweiten Satz sollten Ihre Leser schon eine Vorstellung davon haben, worum es in Ihrem Text gehen wird. Verzichten Sie auf unnötige Fremdwörter. Lesen Sie sich Ihren Text vor dem Abschicken noch einmal laut vor. Gut geschriebene Texte lassen sich in der Regel auch gut vorlesen. Beim lauten Vorlesen entdecken Sie oft noch umständliche Formulierungen und überflüssige Sätze.
Links sind ein zentraler Bestandteil des Internets. Wenn Sie eine Studie, ein Zitat, einen Tweet, einen Blog-Eintrag oder einen Text von ZEIT ONLINE oder anderen Medien erwähnen, fügen Sie bitte immer einen Link bei.
Selbstverständlich darf Ihr Text keine Urheberrechte Dritter verletzen. Solange Sie Ihren Artikel selbst geschrieben haben und Sie ihn bisher nur bei ZEIT ONLINE eingereicht haben, gibt es keine Probleme. Wenn der Leserartikel aber nur teilweise von Ihnen verfasst wurde oder Sie ihn bereits anderswo veröffentlicht haben, müssen wir gemeinsam mit Ihnen prüfen, ob durch eine Veröffentlichung auf ZEIT ONLINE möglicherweise Urheberrechte Dritter berührt werden. Erwähnen Sie außerdem nur Fakten, Zahlen und Zitate, die Sie belegen können.
Wie lang kann mein Leserartikel sein?
Ihr Leserartikel kann maximal 3.000 Zeichen lang sein. Hier sehen Sie ein Beispiel eines Textes, der exakt 3.000 Zeichen lang ist.
Werden alle eingereichten Leserartikel veröffentlicht?
Wir veröffentlichen nicht alle eingereichten Leserartikel, sondern nur Texte, die unseren üblichen Qualitätskriterien entsprechen. Wenn wir einen Leserartikel veröffentlichen, präsentieren wir ihn im jeweils passenden Ressort und in der Regel auch auf der Homepage von ZEIT ONLINE. Der Leserartikel wird auch in unserem Mobilangebot, in unserer iPhone-App sowie auf der iPad-optimierten Website angeboten und bleibt später in unserem Archiv und über öffentliche Suchmaschinen auffindbar.
Gelegentlich empfehlen wir Leserartikel auch via Facebook, via Twitter und in unserem täglichen Newsletter. Wir machen einen Leserartikel also ebenso sichtbar wie unsere eigenen Texte. Hier finden Sie Beispiele bereits veröffentlichter Leserartikel.
Muss ich meinen Leserartikel unter meinem vollen Namen veröffentlichen?
Wir möchten Ihrem Leserartikel so viel Aufmerksamkeit wie möglich verschaffen. Einen guten Leserartikel präsentieren wir im Idealfall auf unserer stark besuchten Homepage und im thematisch jeweils passenden Ressort. Wie bei unseren eigenen Texten möchten wir unsere Leser aber wissen lassen, wer der Autor ist, statt nur ein Pseudonym anzugeben. Deshalb veröffentlichen wir Ihren Leserartikel unter Ihrem vollen Namen.
In wenigen Fällen lassen wir Pseudonyme zu, beispielsweise wenn Sie durch die Veröffentlichung Ihres Leserartikels schwerwiegende berufliche Nachteile erleiden würden oder gar Ihre Freiheit oder Gesundheit gefährdet würde. Auch bei Texten, die wir unter Ihrem Pseudonym veröffentlichen, muss die Redaktion Ihren Vor- und Nachnamen kennen und Ihre Kontaktdaten haben.
Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte an leserartikel@zeit.de. Vor Veröffentlichung Ihres Textes würden wir Sie aber ohnehin noch einmal kontaktieren.
Wird mein Leserartikel noch von ZEIT ONLINE bearbeitet?
Ja. Wenn wir uns für die Veröffentlichung Ihres Textes entscheiden, wird er von uns redigiert und auf korrekte Rechtschreibung überprüft. Außerdem bebildern wir Ihren Text und fügen nach vorheriger Prüfung die von Ihnen genannten weiterführenden Links ein.
Warum braucht ZEIT ONLINE später auch noch meine Postadresse?
Wenn wir uns entscheiden, Ihren Leserartikel zu veröffentlichen, schicken wir Ihnen eine E-Mail oder rufen Sie an, um zusätzlich zu Ihrer E-Mail-Adresse noch Ihre Postadresse zu erfahren. Ihre Adresse benötigen wir zur Kontaktaufnahme bei eventuellen inhaltlichen oder rechtlichen Rückfragen und auch für den Fall, dass ein anderes Medienunternehmen oder ein Buchverlag Interesse an einer Zweitverwertung Ihres Textes hat. In diesem Fall stellen wir den Kontakt zwischen Ihnen und dem jeweiligen Verlag her. Da wir Leserartikel in unserem Online-Archiv vorhalten, entsprechende Rückfragen also auch noch Monate später bei uns eingehen können und sich E-Mail-Adressen und Handynummern in der Regel schneller ändern als Postadressen, ist es für eventuelle spätere Rückfragen unverzichtbar, auch Ihre Postadresse zu haben.
Wir verbürgen uns dafür, dass Ihre Postadresse einzig und allein für die redaktionelle Nutzung erfragt wird. Ihre Postadresse wird nur in der Redaktion gespeichert und niemals weitergegeben oder gar für Werbesendungen verwendet werden.
Sollten Sie Fragen zu diesem Aspekt haben, erreichen Sie uns unter der E-Mail-Adresse: leserartikel@zeit.de
Wird mein Leserartikel später von anderen Lesern kommentiert werden?
Ja. Wir sind stolz auf die hohe Qualität der Leser-Diskussionen auf ZEIT ONLINE und investieren viel Zeit in die Moderation der wöchentlich rund 16.000 Leserkommentare. Oft finden wir in den Leserkommentaren interessante Gedanken, Ideen, kritische Anmerkungen zu unseren eigenen Sichtweisen oder gute weiterführende Links.
Als Redakteure beteiligen wir uns so oft wie möglich an den Diskussionen um unsere Texte. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn auch Sie sich in den User-Kommentaren unter Ihrem Leserartikel zu Wort melden würden. Unsere Community-Redakteure assistieren dabei und achten darauf, dass die Diskussion zu Ihrem Text kritisch, aber respektvoll verläuft. Nähere Informationen zu den Verhaltensregeln für Diskussionen auf ZEIT ONLINE finden Sie in unserer Netiquette.
Was habe ich davon, einen Leserartikel zu schreiben?
ZEIT ONLINE erreicht jeden Monat rund 3.8 Millionen Menschen (Unique Users), darunter viele sehr anspruchsvolle, gebildete Leserinnen und Leser, beispielsweise auch Mitarbeiter und Mitglieder des Deutschen Bundestags, die ZEIT ONLINE großes Vertrauen entgegenbringen. Mit ihrem Leserartikel können Sie diese Menschen ansprechen und zugleich davon ausgehen, dass Sie in den User-Kommentaren zu Ihrem Artikel oft wertvolle Denkanstöße zu Ihren eigenen Sichtweisen und Ideen erhalten. Wir hoffen auch, dass Ihnen die Zusammenarbeit mit unserer Redaktion Spaß macht.
Was hat es mit der Baumpflanzung auf sich?
Unsere neue Leserartikel-Plattform ist ein Experiment. Für veröffentlichte Leserartikel bezahlen wir kein Honorar. Wir glauben aber, dass der Nutzen und die Freude an der Veröffentlichung Ihres Leserartikels auf ZEIT ONLINE Grund genug ist, sich an diesem – auch für uns aufwändigen – Experiment zu beteiligen.
Als symbolisches Dankeschön für Ihren veröffentlichen Leserartikel pflanzen wir für Sie einen Baum. Im Lauf der Monate und Jahre entsteht so hoffentlich ein ganzer ZEIT-ONLINE-Wald. Damit das nicht zu lange dauert, haben wir zum Start der neuen Leserartikel-Plattform in Berlin Friedrichshagen 1.000 Bäume gepflanzt. Eine Kiefern-Monokultur wird dort mit Rotbuchen durchmischt. Diese Unterpflanzung sorgt dafür, dass ein gesunder Mischwald in Stadtnähe entsteht.
Wie komme ich zu meinem persönlichen Baum?
Wir pflanzen für jeden Leserartikel, den wir veröffentlichen, einen Baum. Dabei unterstützt uns unser Kooperationspartner iplantatree.org. Natürlich gehen wir nicht jedes Mal zum Pflanzen raus, wenn wir einen Leserartikel veröffentlichen. Um den Aufwand gering zu halten, pflanzen wir die Bäume in größeren Stückzahlen und ordnen sie später Ihrem veröffentlichten Leserartikel zu.
Als Autorin oder Autor eines veröffentlichten Leserartikels erhalten Sie von uns per E-Mail einen Gutschein für Ihren Baum. Wenn Sie diesen Gutschein auf iplantatree.org einlösen, wird der Baum dort auf Ihren Namen registriert. Anschließend können Sie sich bei iplantatree.org auf einer Google-Landkarte anzeigen lassen, wo Ihr Baum steht und wie viel CO2 er schon gebunden hat. Außerdem können Sie sich ein Zertifikat für Ihren Baum ausdrucken. Sie können Ihren Baum auf iplantatree auch einer anderen Person widmen.
Alle Leserartikel-Autoren, die Ihren Baumgutschein einlösen, werden Mitglied im ZEIT-ONLINE-Team und können sehen, wie groß der ZEIT-ONLINE-Wald schon ist.
Sie müssen Ihren Gutschein übrigens nicht einlösen, wenn Sie sich nicht auf iplantatree.org registrieren wollen. Ihren Baum pflanzen wir in jedem Fall für Sie.
Welche anderen Möglichkeiten gibt es, meinen Text zu veröffentlichen?
Wenn wir einen Ihrer Leserartikel nicht veröffentlichen wollen, bedeutet das nicht, dass Ihr Text nicht gut oder nicht lesenswert ist. Wir möchten Sie deshalb auf einige andere Sites hinweisen, wo Sie ihren Text ohne großen Aufwand selbständig veröffentlichen könnten:
Falls Sie nur gelegentlich einen Text veröffentlichen möchten, empfehlen wir Ihnen die gebührenfreien Dienstleister tumblr.com und posterous.com. Falls Sie ein Blog mit umfangreicheren Funktionen betreiben möchten, empfehlen wir WordPress.
Auch viele Redakteure von ZEIT ONLINE veröffentlichen nicht nur auf www.zeit.de, sondern betreiben auch private Blogs und Twitter-Accounts.
Will ZEIT ONLINE mithilfe der Leserartikel Honorare für Journalisten einsparen?
Nein. ZEIT ONLINE arbeitet im Lauf eines Jahres mit mehreren Hundert freien Journalisten zusammen und wird das weiterhin tun. Unsere Leserartikel-Plattform richtet sich nicht an freie Journalisten, sondern zum Beispiel an Menschen, die keinerlei Ambition hegen, Journalist zu werden, denen aber ein Kommentar oder eine Geschichte auf der Seele brennt, die sie einer großen Öffentlichkeit präsentieren möchten.
Das Leserartikel-Projekt wird uns zunächst einmal erhebliche Kosten verursachen, da die Kommunikation mit hoffentlich vielen Autoren und die anschließende Bearbeitung der Leserartikel umfangreich sein wird. Zwar wird unser Verlag seine Standard-Werbemittel auch in Leserartikel einblenden, das Projekt wird aber nicht profitabel sein – und ist darauf auch nicht ausgelegt.
Wen kann ich kontaktieren, um für ZEIT ONLINE auch als freier Journalist gegen Honorar zu schreiben?
Wenn Sie als freie Journalistin oder als freier Journalist für ZEIT ONLINE tätig werden möchten, empfehlen wir Ihnen, in unserem Impressum die für Ihr Thema geeignete Ansprechperson herauszusuchen und in einer Mail Ihren Themenvorschlag zu skizzieren. Beim Erstkontakt mit einem unserer Redakteure empfehlen wir Ihnen außerdem, Links zu einigen Ihrer bereits veröffentlichten Texte beizufügen. Auch Ihr Blog oder Ihr Twitter-Account interessieren uns.
Ja, das dürfen Sie soweit Sie über die Rechte an Ihren Texten verfügen. Falls Sie an andere Rechtehalter - z.B. an einen Buchverlag - bereits die exklusiven Nutzungsrechte an Ihren Texten vergeben haben, verstossen Sie mit dem Einstellen bei ZEIT ONLINE gegen die Rechte Dritter (s. AGB §1 Nr. 5). Gemäß unserer AGB sind Verfasser von Leserartikeln verpflichtet, ZEIT ONLINE darauf hinzuweisen, falls Ihr Beitrag bereits zuvor vollständig oder in Teilen veröffentlicht worden sein sollte (AGB § 2 Nr. 5). Bei Fragen hierzu wenden Sie sich gern an leserartikel@zeit.de
(nach oben)
Kann ich meine Texte später noch in einer anderen Form veröffentlichen?
Ja, Sie räumen ZEIT ONLINE einfache Nutzungsrechte ein und verfügen somit weiterhin über die Nutzungsrechte für andere Publikationsformen wie Bücher oder Blogs.
Wenn Sie weitere Fragen zu Leserartikeln auf ZEIT ONLINE haben, schreiben Sie bitte eine Mail an leserartikel@zeit.de. Wir freuen uns auf Ihre Texte!
- Datum 14.11.2012 - 10:22 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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