An der Vergleichsstudie und dem angeschlossenen Wettbewerb "Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales" können seit 2013 zudem auch soziale Dienstleister teilnehmen. Partner ist der Zeitverlag, Herausgeber der Wochenzeitung "DIE ZEIT". Über 180 private, öffentliche und gemeinnützige Unternehmen nahmen an der aktuellen Untersuchung teil und stellten ihre Qualität als Arbeitgeber freiwillig auf den Prüfstand.

Die Besten des Teilnehmerfeldes erhalten die Auszeichnung "Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2014", differenziert nach den Kategorien "Kliniken", "Pflege" und "Soziales". Nichtplatzierte Unternehmen bleiben anonym. Bewertungsgrundlage sind Befragungen der Mitarbeiter sowie eine Analyse der Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit der teilnehmenden Unternehmen. Great Place to Work untersucht zentrale Faktoren wie Vertrauen, Identifikation und Teamgeist am Arbeitsplatz und die Qualität  der Maßnahmen in Bereichen wie Mitarbeiterführung, berufliche Entwicklung, Gesundheitsförderung und Work-Life-Balance.

Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik zu vergrößern. Quelle: Great Place to Work® Deutschland. Benchmarkstudie „Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2014“. Gesamtteilnehmerfeld: 180 Unternehmen aus den Bereichen Kliniken, Pflege und Soziales. Bewertungsbasis: Mitarbeiterbefragungen (Trust Index) sowie Auditierung von Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit in den teilnehmenden Einrichtungen.

Rund 35.000 Beschäftigte aller Berufsgruppen bewerteten anonym ihren Arbeitgeber und die erlebte Arbeitsplatzkultur. Der Fragebogen umfasst mehr als 60 Einzelfragen. Die Mitarbeiterurteile fließen zu zwei Dritteln in die Bewertung ein. Hinzu kommen die Ergebnisse der Auditierung der Personalarbeit. "Immer mehr Unternehmen machen sich auf den Weg, ein sehr guter Arbeitgeber zu werden. Die Gesundheits- und Sozialbranche hat hier teils noch erheblichen Nachholbedarf; viele schreiten aber bereits mit gutem Beispiel voran", sagt Frank Hauser, Leiter von Great Place to Work, dem international tätigen Forschungs- und Beratungsinstitut. Denn Gesundheitseinrichtungen und soziale Dienste, die sich in der Gestaltung einer attraktiven Arbeitsplatzkultur nachhaltig engagieren, profitieren von höherer Motivation ihrer Mitarbeiter, erreichen ihre Ziele besser und haben nicht zuletzt bessere Chancen bei der Gewinnung und Bindung von Fachkräften.