Die Tagebücher von David Sedaris sind 25 Jahre geballtes Leben voller Höhen und Tiefen – und mit ganz viel Sinn für die Komik des Alltags.

David Sedaris ist einer der lustigsten Autoren unserer Zeit, das wird jeder bestätigen, der auch nur einen Blick in "Nackt" oder "Ich ein Tag sprechen hübsch" geworfen hat. Kein geringerer als Harry Rowohlt hat Sedaris‘ Bücher ins Deutsche übersetzt und als Hörbuch eingelesen – was der wohl zu dessen neuem Buch gesagt hätte? David Sedaris hat sich mit "Wer’s findet, dem gehört’s" in seine Vergangenheit begeben, und bekanntlich ist das Leben des Bestsellerautors eine unerschöpfliche Quelle für skurrile Geschichten und höchst amüsante Beobachtungen. Sein neues Buch ist etwas ganz Besonderes, denn David Sedaris gewährt seinen Lesern Einblick in seine Tagebücher. Es sind private Aufzeichnungen aus den Jahren 1977 bis 2002, die er offenlegt. Die Notizen beginnen, als Sedaris sein Elternhaus verlässt, sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält und drogensüchtig wird. Diese Zeit bezeichnet er als seine trostlosesten Jahre und stellt rückblickend fest, dass sein Ton im Laufe der Zeit optimistischer wird. Sedaris zieht nach Chicago, später nach New York, er holt seinen College-Abschluss nach, verliert sich im Alkohol und outet sich. Der Autor lernt den Mann seines Lebens kennen, geht nach Paris, versucht Französisch zu lernen und wird schließlich mit seinen Texten berühmt. Und fast an jedem dieser Tage schreibt Sedaris über das, was um ihn herum geschieht, was er beobachtet und was ihn amüsiert.

In diesen Tagebüchern geht es nicht um eine Selbstreflektion, um innere Zerrissenheit, große Gefühle oder private Träume. Hier geht es um die Beobachtungsgabe eines außergewöhnlichen Mannes und um seinen eigenwilligen Blick auf die Welt, die uns allen viel Humorvolles zu bieten hat – wenn wir es nur zulassen.

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