Das Buch zur Ausstellung "Matisse – Bonnard. Es lebe die Malerei!" ist eine faszinierende und farbenfrohe Reise auf den Spuren von Henri Matisse und Pierre Bonnard


Es gibt Bücher, bei denen man sich wünscht, es wäre schon Weihnachten – das perfekte Geschenk hätte man schließlich schon parat. "Matisse – Bonnard. Es lebe die Malerei!" ist so ein Buch, es erscheint zur gleichnamigen Ausstellung, die aktuell im Frankfurter Städel Museum gezeigt wird. Aber es ist viel mehr als nur ein Bildband, es ist ein Kunstwerk, ein Ausflug in die Kunstgeschichte, die Dokumentation einer Männerfreundschaft und eine Liebeserklärung an die Malerei. Hier dreht sich alles um zwei bedeutende französische Künstler, die sehr unterschiedlich waren und sich dennoch sehr nah standen. Schon die Selbstporträts, die auf den ersten beiden Seiten des Buches zu sehen sind, spiegeln zwei unterschiedliche Charaktere wider: Matisse blickt den Betrachter selbstbewusst und kritisch an, die Konturen seines Gesichts sind klar, die Farben kräftig. Bonnard, zunächst viel erfolgreicher als Matisse, wirkt in sich gekehrt, er sieht ziellos auf den Boden, und die vielen kleinen Strichlinien lassen ihn unscheinbar und gesichtslos wirken. Und doch fühlten diese beiden verschiedenen Charaktere sich eng verbunden, sie verehrten einander, schrieben und besuchten sich, schenkten sich gegenseitig ihre Bilder und wohnten später gemeinsam an der Côte d'Azur. "Es lebe die Malerei!" schrieb Henri Matisse im Jahr 1925 an Pierre Bonnard, und dieser Satz fasst zusammen, was die beiden Männer verband. Es war die lebenslange Liebe zur Kunst, die kein Konkurrenzdenken zuließ und für deren Beschreibung Bonnard in einem Brief an Matisse mehr Worte benötigte als sein Freund: "Ehrlich, die Malerei ist schon etwas, vorausgesetzt, dass man sich ihr vollständig hingibt. Ich glaube, dass wir uns in diesem Punkt einig sind."


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