Fred Vargas heißt eigentlich Frédérique Audoin-Rouzeau, ihr Vater war ein berühmter französischer Surrealist, und ursprünglich ist sie Archäologin von Beruf. Heute ist Vargas die bedeutendste Kriminalautorin Frankreichs, ihre Bücher stehen weltweit auf den Bestseller-Listen – und ausgerechnet sie behauptet, keine Gewalt ertragen zu können. Hier passt also nichts in irgendeine Schublade – und genau das macht diese Autorin so interessant und ihre Bücher so erfolgreich.

Vargas‘ preisgekrönter Roman "Das barmherzige Fallbeil" ist jetzt als Taschenbuch erschienen, und wer die Ausnahmeschriftstellerin noch nicht kennt, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Im Mittelpunkt steht wieder der Pariser Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg, der Anti-Held mit der Abneigung gegen die moderne Technik und der ganz besonderen Intuition. In nur einer Woche hat Adamsberg es mit zwei Selbstmorden zu tun. Eine Mathematiklehrerin und ein reicher Schlossherr werden tot aufgefunden, und zunächst deutet nichts darauf hin, dass die beiden unfreiwillig aus dem Leben geschieden sind. Doch irgendetwas stört Adamsberg, da ist wieder dieses Bauchgefühl, das ihn daran hindert, die Fälle zu den Akten zu legen. Und mit Akten steht er sowieso auf Kriegsfuß. Adamsberg entdeckt in der Nähe der beiden Toten eine merkwürdige Zeichnung, die an eine Guillotine erinnert – was hat das zu bedeuten? Warum wollte die Lehrerin mit letzter Kraft einen Brief an den Sohn des anderen Toten zum Briefkasten bringen? Was geschah auf der Island-Reise, die die beiden vor zehn Jahren gemeinsam unternommen haben? Und was hat es mit dem merkwürdigen Geheimbund auf sich, der die Sitzungen in der Nationalversammlung nach der französischen Revolution originalgetreu nachspielt und dem sie beide angehörten?

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