Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und seiner eigenen jahrzehntelangen Beobachtungen ermöglicht er uns Einblicke in ein geheimnisvolles und überraschendes Universum.

Der Herbst ist da, auf der Nordhalbkugel fällt das Laub, die ersten Vögel fliegen in den Süden und die Eichhörnchen beginnen, sich Vorräte für den Winter anzulegen. Wir kennen diese Phänomene und denken uns nicht viel dabei – bis wir die Welt mit den Augen von Peter Wohlleben betrachten. Der Förster und Bestsellerautor bringt uns mit seinen Büchern wie kein anderer zurück in eine Natur, die voller Überraschungen steckt. So erfahren wir, dass der harmlos anmutende herbstliche Laubfall bewirkt, dass unsere Erde sich ein kleines bisschen schneller dreht. Auch der Flug der Vögel in den Süden hat viel mehr Folgen, als wir ahnen, schließlich kann die Flugroute der Kraniche bewirken, dass wir im Winter weniger Schinken auf dem Tisch haben. Nein, Kraniche haben keine Vorliebe für Schweinefleisch entwickelt, aber die klugen Vögel teilen sich untereinander mit, dass es in Spanien und Portugal besonders leckere Eicheln gibt. Diese sind nur leider für die berühmten Ibérico-Schweine vorgesehen, und je mehr Kraniche dorthin fliegen, umso weniger Eicheln bleiben für die Schweine. Wer aktuell glaubt, dass uns ein besonders harter Winter bevorsteht, weil die Eichhörnchen bereits jetzt Vorräte sammeln, kann sich nach der Lektüre von Peter Wohllebens Buch "Das geheime Netzwerk der Natur" entspannt zurücklehnen. Tiere haben weder einen siebten Sinn noch sind sie Wetterpropheten, sondern sie richten sich ganz einfach nach dem Angebot. Hängen viele Eicheln, Bucheckern und Nüsse an den Bäumen, lässt sich viel sammeln, so einfach ist das. Alles hängt zusammen, doch sobald wir Menschen in dieses System auch nur minimal eingreifen, kann das enorme Folgen haben.

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