Bei der Geldanlage scheuen sich deutsche Anleger häufig vor Aktien, und investieren in kaum noch verzinste Tages- oder Festgelder. So vermeiden sie das Risiko von Kursschwankungen, übersehen aber den schleichenden Vermögensverlust durch Inflation und Steuern.

Richtig ist, dass Aktienkurse kurzfristigen Schwankungen (der sog. Volatilität) unterliegen. Diese können durch eine breite Streuung stark reduziert, aber nie vollständig vermieden werden. Auch müssen niedrige Schwankungen an sich kein Qualitätsmerkmal sein. Denn die Volatilität kann auch dann niedrig sein, wenn eine Anlage Jahr für Jahr moderate Verluste einfährt.

Für die Analyse hilfreich sind Risikomaße, die Schwankungsrisiken und den erwarteten Ertrag kombinieren. Ein Beispiel ist das 95%-Value-at-Risk-Niveau: Das ist der Wert, welcher auf Jahressicht in 95 Prozent der Fälle nicht unterschritten wird. Dennoch sollte man vorsichtig vor Anlagekonzepten sein, die Risikomaße wie den Value-at-Risk zur Vermögenssteuerung einsetzen: Denn sie reduzieren den Anteil an Aktien in einem Portfolio genau dann, wenn ihre Volatilität nach einer Korrektur gestiegen ist, und bauen Positionen wieder auf, wenn Schwankungen nach einem Kursanstieg zurückgegangen sind. Langfristig wirkt sich diese prozyklische Vorgehensweise negativ auf die Rendite aus.

LIQID geht genau den umgekehrten Weg. Denn die Kapitalmärkte bleiben niemals dauerhaft unter- oder überbewertet und kehren im Lauf der Zeit stets zu einer durchschnittlichen Bewertung zurück. Ist eine Anlage gerade teuer, reduzieren wir deshalb unser Engagement und erhöhen dafür den Anteil an günstig bewerteten Anlagen. Wir gehen somit systematisch antizyklisch vor, was der Wertentwicklung zuträglich ist. Denn auch an den Kapitalmärkten gilt: Preiswert kaufen bringt Ertrag.


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