Denn anders als Banken arbeiten sie – unter strenger gesetzlicher Aufsicht – ausschließlich im Interesse ihrer Kunden.

Grundsätzlich haben Hochvermögende bei der Geldanlage die gleichen Ziele wie andere: Vor allem möchten sie sicherstellen, dass sie ihren Lebensstandard im Alter halten können. Bei Banken fühlen sie sich nicht gut aufgehoben. Denn dort werden Kunden meist teure, bankeneigene Produkte empfohlen, deren Kosten kaum zu durchschauen sind. Und je höher die Kosten, desto geringer der Kundenertrag.

Sehr wohlhabende Anleger verlassen sich deshalb schon immer auf Vermögensverwalter, bei großen Vermögen, auch Family Offices genannt. Anders als Banken bieten diese keine Produktberatung an, sondern verwalten das ihnen anvertraute Vermögen in Eigenregie. Dabei richten sie sich streng an den Zielen und Risikopräferenzen ihrer Kunden aus.

Vermögensverwalter entscheiden, wie sie das Geld ihrer Kunden anlegen und für wie sie Rendite und Risiken optimal balancieren. Ihre Kunden halten sie regelmäßig über alle Entwicklungen informiert. Sie unterscheiden sich also von Anlageberatern, die zwar Empfehlungen zu Wertpapieren aussprechen, die Entscheidung und Verantwortung am Ende jedoch ihren Kunden überlassen.

Vermögensverwalter arbeiten grundsätzlich unabhängig von Produktanbietern, Versicherungen oder Banken. Dadurch können keine Interessenkonflikte entstehen. Bezahlt werden sie ausschließlich in Form einer moderaten Verwaltungspauschale, die sich meist am Anlagevolumen ihrer Kunden orientiert.

Die Verwalter stehen unter strenger gesetzlicher Aufsicht. In Deutschland benötigent Vermögensverwalter sie eine Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und werden regelmäßig von der Bundesbank kontrolliert. Viele der besten Anbieter in Deutschland sind im Verband unabhängiger Vermögensverwalter organisiert, der seine Mitglieder einem strikten Ehrenkodex unterwirft.

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