Private Equity war bislang ein Privileg von Großanlegern wie Versicherungen und Stiftungen. Der Begriff beschreibt private Beteiligungen an nicht börsengehandelten Unternehmen, die erworben werden, um sie nach einer Reihe von Wertsteigerungsmaßnahmen wieder gewinnbringend zu verkaufen. So waren Unternehmen wie der Gabelstapler-Hersteller Kion oder ProsiebenSat1 im Besitz von Private Equity-Investoren, ehe sie erfolgreich an die Börse gebracht wurden. Anleger investieren meist über Private-Equity-Fonds. Ihr Vorteil ist, dass sie Investorengelder über verschiedene Firmen streuen und auf das das systematische Know-how von Experten setzen. In der Vergangenheit hat Private Equity so deutlich höhere Renditen als der Aktienmarkt erzielen können.

Im Gegenzug für eine höhere Renditechance nehmen Anleger eine mehrjährige Kapitalbindung in Kauf. Denn Private Equity ist eine illiquide Anlageklasse. Das heißt, Fondsanteile können nicht wie bei Aktienfonds jederzeit ge- und verkauft werden. Vielmehr sammeln die Fonds eine bestimmte Geldsumme bei Anlegern ein. Dann wird der Fonds bis zum Ende der Laufzeit (in der Regel zehn bis zwölf Jahre) geschlossen. Die durchschnittliche Kapitalbindung ist mit sieben bis acht Jahren leicht geringer, denn noch vor Ende der Laufzeit werden in der Regel Gewinne durch Unternehmensverkäufe erzielt und an Anleger ausgeschüttet.

Mindestanlagen bei Private-Equity-Fonds betragen generell zwischen fünf und 20 Millionen Euro. Mit LIQID können Anleger nun ab 250.000 Euro auf das enorme Potenzial dieser Anlageklasse zugreifen. Ihr Kapital wird zudem breit über verschiedene Private-Equity-Fonds gestreut. Das minimiert die Risiken, ohne die Ertragschancen zu reduzieren.


Hier mehr über Private Equity bei LIQID erfahren.


Zurück zur Übersicht.